Datum: 13.08.2022
Autor: Bigna Hotz
Anzahl Bilder: 3

Aargauer 3 Tage OL

Der 3 Tage OL begann mit einem Stadt Sprint. Der Sprint fand in der Stadt Lenzburg statt. Beim Weg zum Start schwitzte man schon extrem. Es war sehr heiss (33 Grad)! Beim Sprint gab es eine spezielle Unterführung, bei der man aufpassen musste. Diese habe ich zum Glück Zuhause gut studiert mit Google Maps, so gelang mir ein sehr guter Lauf. Der Sprint war kurz aber intensiv. Die Steigung machten wir an einem Stück, nämlich am Schlosshügel der Burg Lenzburg. Nach diesem Aufstieg war ich sehr k.o., er war sehr streng. Schlussendlich mussten dort aber alle hoch. Also gab es ein enges Rennen. Nun hiess es, möglichst wenig Rückstand haben auf die Erste, weil an der letzten Etappe Jagdstart ist. Ich wurde 3. mit 22 Sekunden Rückstand.
Die zweite Etappe fand im Wald statt. Der Weg zum Start ging fast nur nach oben. Beim Start erfuhr man, dass der Start und das Ziel fast am gleichen Ort waren. Nach meinen Ferien in schwedischen Wäldern war es für mich hier dschungelhaft grün und dunkel. Es gab ein paar knifflige Routenwahlen und zum Schluss folgte wieder ein sehr strenger Aufstieg zum Ziel. Die Siegerin und ich wählten beide die Route über einen Hügel anstatt aussen herum, was sich als sehr guter Entscheid herausstellte: 2. Rang mit 2min 10s Rückstand.
Nach Baden und Übernachten bei meinen Grosseltern in Gränichen (AG) durfte ich am letzten Tag als 2. in den Wald. Ich wurde von einem Trio gejagt welches 2 Minuten hinter mir startete. Während dem Lauf wurde mir klar, dass dieser Wald noch grüner war als der von gestern. Darum entschied ich mich möglichst auf den Wegen zu bleiben. Leider holte mich das schnelle Trio hinter mir beim 8. Posten fast ein, da ich vorher einen Fehler gemacht hatte. Dann wurde ich noch nervöser und machte gerade noch einen kleineren Fehler. Es gelang mir trotzdem auf den letzten drei Posten noch zwei Konkurrentinnen abzuhängen. So wurde ich schlussendlich im Gesamtklassement 3. bei D14.
Ich habe es sehr genossen, nach den Läufen wieder einmal sehr viel Zeit zum Plaudern mit meinen Aargauer Kolleginnen, beziehungsweise Konkurrentinnen zu haben.