Datum: 24.04.2022
Autor: Andrina
Anzahl Bilder: 2

Oster-TL Wallis

Über Oster durfte ich 4 Tage mit dem ZesOLNak im Wallis verbringen. Die vier Tage waren voll beladen mit Trainings in schönem Gelände. Nachdem es bei uns die Woche zuvor leider wieder Schnee gab, war es angenehm, endlich wieder in warmem Gebiet zu sein. Die Wälder waren sehr trocken und es gab viele Alpwiesen. Am Karfreitag sind wir morgens mit dem ÖV angereist. Als erstes stand ein Kartentraining im Illgraben (Pfynwald) an. Den nächsten Morgen starteten wir mit einem intensiven Training, ein Sprint im Dorf Visp. Nach dem Mittagessen ging es auch gleich weiter mit der verkürzten Langdistanz in Finnen – Salwald. Es war mega schönes Gelände mit vielen Wiesen und Felsen. Für mich fast zu viele Felsen, ich bin eine paar Mal vor einem Abgrund oder einer zwei Meter Felswand gestanden. Es hat trotzdem Spass gemacht, da ich während dem Lauf eine super Aussicht auf das ganze Tal hatte. Am Ostersonntag hat uns der Osterhase Schokoeier im Haus und im Wald versteckt. Wir hatten nochmals ein Training im Pfynwald, diesmal mit dem Schwerpunkt auf Kompasslaufen. Nachmittags fuhren wir noch auf die dritte Talseite von Visp und absolvierten das letzte Waldtraining, ein Relieftraining, im Eggwald. Den Abend verbrachten wir damit, die neuen IOF Sprintsymbole zu verstehen und sie im Dorf Visperterminen, wo wir unsere Unterkunft hatten, anzuschauen. Es stellte sich heraus, dass die neue Art verschiedene Ebenen zu kartieren nicht gerade sehr einfach ist. Am Tag der Abreise gab es noch eine Lagerstaffel im kleinen Dörfchen von unserer Unterkunft. Prompt machte ich einen Fehler bei einem neuen IOF Symbol und rannte in eine Sackgasse. Wir waren die Ersten, die auf der von unserer Trainerin Laetitia neu aufgenommenen Karte trainieren durften. Die Sprints waren sehr schwierig aber auch interessant, es gab viele kleine Gassen und ich musste gut aufpassen, dass ich nicht in eine falsche Gasse abbiege und den falschen Posten stemple. Offenbar hatte ich nicht als einzige Probleme zwischen den vielen Häuschen den richtigen unter den vielen Posten zu finden, denn fast die Hälfte aller Teams hatte schlussendlich einen Postenfehler.