Datum: 09.05.2021
Autor: Gratian

Ein März voller Trainings

Eigentlch ist der Frühling bekanntermassen voller Wettkämpfe – wäre da nicht Corona. Doch im Vergleich zum letzten Jahr kann man sich im 2021 noch mit anderen Läufern messen und trainiert nicht einfach für den nächsten Wettkampf im September, wie im 2020 geschehen. Kurzfristig nach den Absagen für die ersten Wettkämpfe kamen wieder neue Ersatzwettkämpfe und Trainings dazu. Am ersten März-Wochenende ging es los mit dem Conconi-Test, bei welchen die Laktatschwelle ermittelt wird. Anschliessend kam der Krafttest, bei welchem die Rumpfkraft getestet wird. Am Nachmittag gab es noch ein Downhill-OL Trainig im Üetliberg.

Nach einer weiteren Trainingswoche, in welcher die Geschwindigkeit im Fokus stand, ging es am zweiten März-Wochenende weiter mit zwei Wettkämpfen (für Kinder und Jugendliche). Der erste Teil des Wochenendes war der Säuliämtler OL im Feldenmass. Ich merkte, wie viel technischer die Bahnen von H16 sind. Am Sonntag folgte der Wiggertaler OL im Kanton Aargau. Es handelt sich um eine Ultralangdistanz. Im Startteil unterlief mir ein unnötiger Richtungsfehler, bei welchem ich fast fünf Minuten verlor.

Am Stamstag, 20. März, folgte der erste Ersatzwettkampf über die Langdistanz, organisiert vom NWK AG. Der Lauf fand in Villmergen statt. Am Sonntag folgte ein Longjogg, kombiniert mit der Wintertrophy in Richterswil.

Am 28. März gab es den nächsten Ersatzwettkampf im Hardwald. Mein Rennen war von kleinen Richtungsfehlern geprägt, welche doch grosse Auswirkungen auf die Routen hatten. Bis zum zweitletzten Posten war es trotzdem ein mehr oder weinger stabiles Rennen, doch dann unterlief mir noch ein grösserer Fehler: Ich begann den Posten zu suchen, obwohl auf der Kreuzung auffangen die viel bessere Option gewesen wäre. So verlor ich noch zwei Minuten.

Das Trainingslager über Ostern fand nur tagesweise statt. In Folge der Coronasituation übernachteten wir zuhause und trainierten in verschiedenen Regionen. Am Freitag ging es in die Region Rheinfelden. Das Training am Morgen war ein Routenwahltraining, bei welchem es auf 5km nur fünf Posten gab. Am Nachmittag ging es mit der Kompasstechnik weiter. In einem gut belaufbarem Wald fehlten die Wege auf der Karte, was einem dazu zwingt, mit dem Kompass dem Strich nach zu laufen. Am Samstag fuhren wir nach Domat/Ems in den Ils Auts. Dort befassten wir uns um das Relief und die Feinorientierung. Am Sonntag stand ein Testwettkampf mit dem Juniorenkader auf dem Programm. In der Martinsflue, einem wunderschönen Wald in Solothurn, in welchem auch das OlZ Frühlingslager abgehalten wurde (Mai 2021), fand ein Rennen über die Mitteldistanz statt. Der Lauf gelang nach Plan. Ich konnte im teilweise steinigen Gelände ein hohes Tempo laufen und immer auf der Karte bleiben.

Nach diesen intensiven Trainingswochenenden im März 2021 ging es weiter mit den Vorbereitungen auf die SPM (siehe Bericht Lukas).