Datum: 02.05.2021
Autor: Lukas Gasser

Sprint-Camp

Als Vorbereitung für die SPM nahmen sechs Jugendliche aus unserem Club am Sprint-Camp, welches von O-Motion organisiert wurde, teil. Wir konnten unsere Sprintfähigkeiten bei acht herausfordernden Sprints, welche über vier Tage verteilt waren, unter Beweis stellen und falls nötig den letzten Feinschliff machen für die SPM.

1.Tag/ 10. April

Nach der Zugfahrt von Horgen nach Andelfingen stiegen wir mit voller Vorfreude aus dem Zug. Junge OL-Läufer aus dem ganzen Kanton Zürich nahmen am Tageslager teil. Die Zeit bis zum Start vertrieben wir uns mit Fussball spielen. Der erste Sprint führte uns durch die knifflige Altstadt von Andelfingen. Viele kleine Gassen machten den Lauf zu einer Herausforderung. Ich konnte den Lauf ohne grössere Fehler abschliessen - aber doch muss noch einiges verbessert werden. Am anderen Ufer der Thur, in Kleinandelfingen, konnten wir uns kurz erholen, doch dann stand der zweite Sprint auf dem Programm. In Kleinandelfingen gab es nicht ganz so viele kleine Gassen, doch das Siedlungsgebiet bot trotzdem eine spannende Kulisse für den zweiten Sprint. Als Abkühlung nahmen viele ein Bad in der Thur.

2.Tag/ 11. April

Wir trafen uns deutlich früher als am Vortag, doch trotzdem hatte es in Stein am Rhein schon viele Touristen, welche die wunderschöne Altstadt anschauen wollten. Man konnte von Glück sprechen, wenn man den Sprint ohne Kollision überstehen konnte. Mit dem Zug ging es entlang dem Rhein bis nach Diessenhofen. Weniger Touristen - aber ein abwechslungsreicher Sprint - erwartete uns dort. Teils durch die Altstadt, teils durch Siedlungsgebiet und sogar ein wenig durch Parkgelände führte die Bahn. Ich durfte die längste Bahn laufen und mich mit den Älteren messen. Auch dieses Mal gingen wir zur Abkühlung baden, doch der Rhein war um einiges kälter.

3.Tag/ 17. April

Erholt ging es nach Pfäffikon, wo wir uns mit den anderen besammelten. Nach dem Einlaufen nahm ich hoch motiviert den Lauf in Angriff, mit dem Ziel meine zwei Minuten vor mir gestartete Schwester einzuholen. Leider ist mein Unterfangen knapp gescheitert - im Zieleinlauf sah ich sie vor mir. Im Gelände sorgte eine Baustelle bei vielen Teilnehmern für Verwirrung. Mit dem Bus ging es nach Uster. Mit Fussball ging die Wartezeit bis zum Start sehr schnell vorbei, doch wir waren auch alle schon recht ausgepowert von der anstrengenden Partie. Die Posten standen sehr nah beieinander, was auf der Karte für ein Durcheinander sorgte. Man musste sich sehr konzentrieren, dass man den richtigen Posten anlief.

4.Tag/ 18.April

Am letzten Tag konnte man zeigen, was man gelernt hatte. Genau dies wollte ich. Bei einige Routenwahlen um die Häuser von Glarus habe ich mich für die falsche Route entschieden, doch ansonsten konnte ich meine Sprintfähigkeiten zeigen. Am Nachmittag allerdings ist mir ein Postenfehler unterlaufen und dies kurz vor dem Ziel. Es hat sich gezeigt warum Kontrollieren doch sinnvoll wäre.

Ich fühle mich nach diesen Sprints sehr gut vorbereitet und freue mich sehr auf die anstehende SPM.