Datum: 10.05.2021
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Gold für Lukas Gasser an der Sprint SM

Obwohl Corona bedingt nur wenige Kategorien an der Sprint-OL Schweizer Meisterschaft in Zwingen starten konnten, kehrte die kleine OL Zimmerberg Delegation mit drei Medaillen an den Zürichsee zurück.

Dass der Horgner Nachwuchsläufer Lukas Gasser an der Schweizer Meisterschaft in seiner Kategorie (Herren 16) ganz vorne mitlaufen kann, wussten Insider. Dass er aber das Rennen auch gleich mit einem deutlichen Vorsprung gewinnt, erstaunte viele und ihn selber auch: «Ich wusste im Ziel, dass mir ein guter Lauf gelungen ist, glaubte aber nicht, dass ich ihn mit einem so deutlichen Vorsprung gewinnen konnte», erzählte Gasser nach dem Rennen. Weil er den Wettkampf sehr sorgfältig vorbereitet hatte, gab es für ihn keine grossen Überraschungen: «Vor der SM studierte ich die OL-Karte von Zwingen sehr genau, markierte schwierige Stellen und überlegte mir, wo der Start sein könnte. Tatsächlich hatte ich sowohl den Standort des Startes, wie auch die ganze Bahnanlage gut erraten». Die Laufauswertung zeigt folgendes Bild: Ganz zu Beginn des Rennens erwischte Gasser eine suboptimale Route, doch kurz darauf übernahm er die Führung und baute diese bis zum Ende des Rennens kontinuierlich aus. Mit einer Laufzeit von 13:28 Minuten distanzierte der flinke Horgner die gesamte Konkurrenz um eine halbe Minute und mehr.

Drei Mitglieder der OL Zimmerberg klassierten sich in der Kategorie Herren bis 14 Jahre in den ersten sechs Rängen. Gian Rettich (Horgen) erkämpfte sich die Bronzemedaille während sein Bruder Flurin den fünften und Manuel Gasser den sechsten Platz belegten. – Für die dritte Zimmerberg-Medaille sorgte die zwölfjährige Bigna Hotz aus Einsiedeln. Sie klassierte sich in ihrer Kategorie auf dem dritten Rang.

Wiederum ein starkes Rennen zeigte Paula Gross bei den Damen Elite. Allerdings war die Richterswiler Top-Läuferin mit ihrem vierten Platz nicht ganz zufrieden, denn es fehlten ihr lediglich sechs Sekunden zur angestrebten SM-Medaille. Immerhin konnte sie mit Genugtuung feststellen, dass sie schneller war als alle starken Ausländerinnen, die diese Startmöglichkeit als Test im Hinblick auf die Europameisterschaft nutzten.

MG