Elite

Paula Gross

Paula Gross ist Junioren Staffel Weltmeisterin und Mitglied des Elite Nationalkaders B.
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Florian Attinger

Florian Attinger ist 4-facher Silbermedaillengewinner an den Jugendeuropameisterschaften und Mitglied der Anschlussgruppe des Elite Nationalkaders.
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Team Gold

Gratian Böhi
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Paula Gross

Gold: TOM - Erlebnisbericht von Manuel Gasser

(27.11.22/18:56)

Am 6. November fand dieses Jahr die TOM in Eggen (St. Gallen, Appenzell) statt. Ich reiste mit meinen Eltern und anderen aus dem Club mit dem Zug an, da meine Geschwister schon früher gehen mussten. Nach ca. 2 Stunden Reise kamen wir beim Wettkampfzentrum an. Als erstes suchten Ben, einer meiner Teamkollegen, und ich die Startnummer, bis uns einfiel, dass sie Yannick (unser dritter Team-Kollege) vielleicht schon genommen hatte. Also gingen wir weiter in die Garderobe, wo uns Yannick schon erwartete. Er gab uns die Startnummer und dann machten wir uns alle startklar. 40 Minuten vor dem Start gingen wir los in Richtung Start. Auf dem Weg überlegten wir uns nochmals unsere Taktik. Am Zürcher OL (einen guten Monat zuvor) hatten wir in der Kategorie Herren A die Gelegenheit wahrgenommen, den TOM-Modus ein erstes Mal zu üben und hatten so schon einen Erfahrungswert. Am Start angekommen, gingen wir noch kurz einlaufen und warteten dann bis unsere Startzeit aufgerufen wurde und wir in das erste Gatter konnten. Man merkte die Anspannung. Es wurde am Start nicht mehr viel gesprochen und jeder konzentrierte sich auf sich selber. Als die Uhr dann endlich getönt hatte und wir wussten, dass wir losrennen durften, war die Anspannung vorbei. Ich ging voraus, da wir im Vorhinein abgemacht hatten, dass ich einfach mal losrenne und sie mich dann bei einem Posten empfangen würden. Da unser Kontrollposten schon der vierte Posten war, trafen wir uns dort das erste Mal. Ich übergab Ben den Badge. Nachher konnte ich dann zuerst mal ein bisschen durchschnaufen und relativ locker zum nächsten abgemachten Punkt gehen, wo ich den Badge von Yannick bekommen sollte. Nach ca. 5 min Warten zwischen Posten 8 und 9 kam Yannick dann bereits und gab mir den Badge wie geplant. Ich musste dann noch einmal 3 Posten (9 bis 11) anlaufen, bevor ich den Badge zwischen Posten 11 und 12 wieder Ben geben konnte. Die drei Posten lief ich ohne grosse Probleme an. Ein bisschen doof im nachhinein war, dass ich nach der Übergabe des Badges an Ben fast gleich schnell laufen musste wie dieser, um nicht zu spät beim letzten Posten einzutreffen. Posten 13 war der 2. Kontrollposten. Also mobilisierte ich noch meine letzten Kräfte um so gut es geht an Ben dranzubleiben. Im Ziel angekommen wussten wir, dass es eine nicht perfekte, aber solide Leistung war. Wir nahmen die Zielverpflegung und liefen dann zurück ins WKZ. Wir diskutierten noch einmal über den Lauf und merkten, dass wir vielleicht nicht ganz perfekt aufgeteilt hatten, aber trotzdem rechneten wir noch mit einem Podestplatz. Das Erste, was wir nach dem Auslesen machten, war das wir die Live Resultate anschauten. Wir sahen, dass wir «noch» auf dem ersten Platz waren. Doch schon als wir vom Duschen zurückkamen, sahen wir, dass das Berner Favoritenteam uns auf den 2. Platz verdrängt hatte. Auf dem 2. Platz blieben wir dann auch. Also warteten wir noch bis zur Rangverkündigung. Da fast meine ganze Familie das Podest besteigen durfte, wäre das Warten für mich sowieso angesagt gewesen. Die Rangverkündigung begann und es ging nicht lange bis die Kategorie H14 an der Reihe war. Wir gingen aufs Podest und erhielten unseren Preis - je eine Medaille und zusammen einen grossen Biberfladen. Nach der Rangverkündigung traten wir die Heimreise an. Wieder einmal ging ein tolles OL-Erlebnis zu Ende.

Lukas Gasser: Bilder u10mila

(15.8.22/22:46)


Lukas Gasser: u10mila in Ulricehamn (Gebiet Lassalyckan)

(15.8.22/22:31)

Am Samstag, 6. August, nahm ich an einer besonderen Staffel in Schweden teil - an der u10mila. Diese Staffel ist eine Nachahmung der 10mila (eine der grössten Staffeln) für Junge - 'u' steht für ugdomen, was auf schwedisch Jugend heisst. Die Staffel besteht aus 10 Strecken und startet jeweils am frühen Samsatagmorgen um 02.45 Uhr. Alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen dürfen höchstens 20-jährig sein. Drei Strecken müssen von Damen gelaufen werden und bei der 5. Strecke dürfen gleichzeitig bis drei LäuferInnen starten, wobei die erste Person im Ziel übergibt.

Zusammen mit Lena und Manuel wurde ich vom OLC Kapreolo zu diesem Abenteuer eingeladen. Am Freitagmorgen reisten wir von Jönkoping nach Ulricehamn, wo die diesjährige u10mila stattfand. Wir trafen da unsere Teammitglieder und unseren Coach Ueli Tantanini, welcher uns noch genauer instruierte und die Ziele bekannt gab. Ziel eins war natürlich, ohne Postenfehler durchzukommen und Ziel zwei war, Spass und Freude haben, dann werde es automatisch gut herauskommen mit dem Rangziel 'erste Hälfte'. Bis da war noch unklar, ob ich die Startstrecke im Dunkeln oder die 9. Strecke, welche die längste war, laufen werde. Es wurde für mich die 9. Strecke gewählt. Ich konnte mich also darauf einstellen, dass ich ungefähr um 8.00 Uhr meinen Lauf starten würde. Genauer konnte ich es nicht wissen, weil es sehr darauf ankam, wie gut es meinem Team bis dahin erging. Wir richteten unser Zelt für die Nacht ein. Dieses wurde für die Nacht vom Freitag auf den Samstag (Staffeltag) vom Militär zur Verfügung gestellt. Nach dem Einrichten sind wir zum ersten Mal ins Wettkampfzentrum gegangen, welches einen knappen Kilometer entfernt von der Zeltstadt war. Da verschafften wir uns einen Überblick über Start, Übergabe und Zieleinlauf und bekamen unsere Startnummern. Als Unterhaltung diente uns die 4er-Staffel für die bis 14-Jährigen. Zum Abendessen gab es einen Eintopf, der vom Organisator offeriert wurde. Dann machten wir uns auf zurück zu den Zelten und gingen bereits um 21.00 Uhr schlafen. Wir konnten unseren Begleitpersonen noch vor dem Schlaf mitteilen, ob wir den Massenstart in der Nacht miterleben und wann wir für unseren Lauf geweckt werden wollten. Um 2.15 Uhr liess ich mich ein erstes Mal wecken, um den Start von Janne mitzuverfolgen. Eine grosse Anzahl der Jugendlichen wollte sich den Massenstart nicht entgehen lassen und machte sich verschlafen zum Startgelände auf. Dass so viele Jugendliche in der Nacht früh morgens aufstanden für die kurze Action faszinierte mich. Ich war erstaunlich wenig müde und fühlte mich schon recht bereit für meinen Einsatz. Trotzdem legte ich mich eine knappe Stunde nach dem ersten Aufstehen wieder hin, um nochmals einige Stunden zu schlafen. Bevor ich eigentlich geweckt werden sollte, war ich schon wach und erblickte das leere Zelt. Alle Teammitglieder waren entweder in der Vorbereitung für den Wettkampf oder am Zuschauen. Ich ass ein kleines Frühstück, welches ein Coca-Cola und zwei Nuttelabrötchen beinhaltete. Zusammen mit Lena, welche die Schlussläuferin war, machte ich mich mit gepackter Tasche auf den Weg zum Start. Es kamen uns schon viele LäuferInnen entgegen, welchen den Lauf schon hinter sich hatten. Es verlief leider nicht alles nach Plan. Die Stirnlampe der zweiten Läuferin gab schon kurz nach dem Start den Geist auf und sie musste mit einer kleinen Ersatzlampe ihren Lauf absolvieren. Dass sie dieses Missgeschick nur ca. 20 Minuten kostete, ist eine sehr gute Leistung! Nachdem ich meine Banane gefuttert habe, machte ich mich ans Einlaufen. Es war unklar, wann meine Vorläuferin eintreffen sollte, was das Bereitsein zu einer Herausforderung machte. Ich freute mich, als ich endlich starten konnte. Es war ein relativ einsamer Staffellauf in - für schwedische Verhältnisse - ziemlich grünem Gelände. Die Spuren, welche sich mit den vielen VorläuferInnen gebildet hatten, vereinfachten für mich die Sache. Physisch war ich allerdings ein wenig müde von den vielen Wettkämpfen, welche ich in Schweden zu diesem Zeitpunkt schon absolviert hatte. Nach einem Lauf ohne grosse Fehler konnte ich recht zufrieden an Lena übergeben. Ich verlor auf meiner Strecke knappe drei Minuten auf die Besten, was mich auf Grund der sehr starken und älteren Konkurrenz zufrieden stellte. Als Team platzierten wir uns ungefähr in der Hälfte (Rang 47 von 96), was erfreulicherweise dem Rangziel und den Erwartungen entsprach. Es war ein tolles Erlebnis, welches ich nächsten Sommer gerne mit einem OL-Zimmerberg-Team wieder erleben möchte.

Bigna Hotz: Aargauer 3 Tage OL

(13.8.22/21:30)

Der 3 Tage OL begann mit einem Stadt Sprint. Der Sprint fand in der Stadt Lenzburg statt. Beim Weg zum Start schwitzte man schon extrem. Es war sehr heiss (33 Grad)! Beim Sprint gab es eine spezielle Unterführung, bei der man aufpassen musste. Diese habe ich zum Glück Zuhause gut studiert mit Google Maps, so gelang mir ein sehr guter Lauf. Der Sprint war kurz aber intensiv. Die Steigung machten wir an einem Stück, nämlich am Schlosshügel der Burg Lenzburg. Nach diesem Aufstieg war ich sehr k.o., er war sehr streng. Schlussendlich mussten dort aber alle hoch. Also gab es ein enges Rennen. Nun hiess es, möglichst wenig Rückstand haben auf die Erste, weil an der letzten Etappe Jagdstart ist. Ich wurde 3. mit 22 Sekunden Rückstand.

Die zweite Etappe fand im Wald statt. Der Weg zum Start ging fast nur nach oben. Beim Start erfuhr man, dass der Start und das Ziel fast am gleichen Ort waren. Nach meinen Ferien in schwedischen Wäldern war es für mich hier dschungelhaft grün und dunkel. Es gab ein paar knifflige Routenwahlen und zum Schluss folgte wieder ein sehr strenger Aufstieg zum Ziel. Die Siegerin und ich wählten beide die Route über einen Hügel anstatt aussen herum, was sich als sehr guter Entscheid herausstellte: 2. Rang mit 2min 10s Rückstand.

Nach Baden und Übernachten bei meinen Grosseltern in Gränichen (AG) durfte ich am letzten Tag als 2. in den Wald. Ich wurde von einem Trio gejagt welches 2 Minuten hinter mir startete. Während dem Lauf wurde mir klar, dass dieser Wald noch grüner war als der von gestern. Darum entschied ich mich möglichst auf den Wegen zu bleiben. Leider holte mich das schnelle Trio hinter mir beim 8. Posten fast ein, da ich vorher einen Fehler gemacht hatte. Dann wurde ich noch nervöser und machte gerade noch einen kleineren Fehler. Es gelang mir trotzdem auf den letzten drei Posten noch zwei Konkurrentinnen abzuhängen. So wurde ich schlussendlich im Gesamtklassement 3. bei D14.

Ich habe es sehr genossen, nach den Läufen wieder einmal sehr viel Zeit zum Plaudern mit meinen Aargauer Kolleginnen, beziehungsweise Konkurrentinnen zu haben.

Benjamin Klieber: EGK Swiss 5 Days 25. - 29. Mai 2022

(2.6.22/22:01)

1.TAG
Am Mittwoch Nachmittag ging es los mit dem Zug nach Neuchâtel. Dort angekommen holte man sich im WKZ die Startnummer und Postenbeschreibungen für alle Etappen und kurz darauf ging es schon Richtung Start. Es stand ein Waldsprint an und ich war gespannt auf diesen Start in den 5Tage OL. Es war ein cooles Gelände mit Felsen und auch dichter Vegetation. Es war ein Wald mit Hügeln und dem einen oder anderen Höhenmeter. Mit einer 1.4000 Waldkarte war es zuerst ungewohnt, doch ich gewöhnte mich schnell daran. Es standen viele Posten im Gelände, und auf der Karte sah es nicht so steinig wie im Gelände selbst aus. Leider verstauchte ich mir bereits beim zweiten Posten den Knöchel stark. Mit geringem Tempo lief ich weiter, beendete den Lauf aber leider mit einem Postenfehler

2.TAG
Am Donnerstag fuhren wir von Yverdon-les-bains, unserer Unterkunft, nach Neuchâtel. Die 2.Etappe war eine Langdistanz in einem Gelände mit viel Wiesen und steinigen-Waldteilen. Es hatte auch viele private Gärten. Es war wieder ein steiler Wald mit einigen dicht bewachsenen Teilen. Das Wetter war sonnig und warm. Diese Etappe zählt als der 5.Nationale. Es hatte ein Bustransport an den Start und beim Lauf war eine gute grob- und Feinorientierung von Vorteil. Und die Routenwahlen waren auch wichtig. Ich fand es eher eine schwierige Bahn.

3.TAG
Am Freitag stand eine Mitteldistanz auf dem Programm. Das WKZ war das gleiche wie am vorigen Tag und auch der Lauf fand im gleichen Wald statt. Für unsere Kategorie war dieser Teil des Waldes neu, doch einige durften schon gestern bei der Langdistanz in diesem Teil laufen. Der Wald war von Steinen übersäht und ich empfand diesen Teil des Waldes recht unterschiedlich von der gestrigen Langdistanz. Für H14 fand ich es eine eher schwierige Bahn. Man musste gut aufpassen, und ich fand man sah die Posten im Gelände sehr schlecht. Das langsamere Tempo, bedingt durch meinen verletzten Fuss, bewährte sich da ich dadurch fast keinen Posten suchen musste. Ausser den ersten Posten, den ich gut anlief, daneben stand und ihn einfach nicht sah. Es war eine spannende und gute Bahn mit einem Zieleinlauf direkt beim WKZ.

4.TAG
Am Samstag stand wieder eine Langdistanz auf dem Programm die aber gar nicht so lang war. Sie fand schon wieder im gleichen Wald statt, so dass ich im Voraus dachte jetzt würde man den Wald langsam kennen doch dafür das wir zum dritten Mal in diesem Wald waren war das Gelände keinesfalls langweilig und der Wald war dicht bewachsen, aber schön. Wieder wie bei den vorigen Läufen hatte es viele Steine und Felsen. Das Wetter war etwas kühler als die vorigen Tage, doch zum Rennen war es recht angenehm. Es hatte ein schmales längliches Sperrgebiet quer über die Karte mit Übergängen. Die Bahn war technisch recht anspruchsvoll. Am Rande des Geländes hatte es eine Standseilbahn doch unsere Bahn ging gar nicht so weit nach hinten.

5.TAG
Am Sonntag stand ein Sprint in Neuchâtel an im Gelände der EOC von 2021, für den wir am Vortag extra noch die Burg besichtigen gingen. Ich konnte endlich wieder ungefähr das gewohnte Wettkampf Tempo laufen. Und freute mich sehr auf diesen Sprint. Ich fand es nicht so ein spannender Sprint und hatte mehr von dieser Bahn erwartet, doch es machte trotzdem grossen Spass. Im Ziel erfuhr ich, dass ich eine gute Zeit gelaufen war und auch der 2.Rang war umso erfreulicher, nach vier physisch nicht den Erwartungen entsprechenden Teilnahmen. Der Lauf zählte als 6.Nationaler. Der 5Tage OL war sehr toll und ich konnte kartentechnisch viel Erfahrung sammeln und mich auch verbessern.

Andrina: Oster-TL Wallis

(24.4.22/15:31)

Über Oster durfte ich 4 Tage mit dem ZesOLNak im Wallis verbringen. Die vier Tage waren voll beladen mit Trainings in schönem Gelände. Nachdem es bei uns die Woche zuvor leider wieder Schnee gab, war es angenehm, endlich wieder in warmem Gebiet zu sein. Die Wälder waren sehr trocken und es gab viele Alpwiesen. Am Karfreitag sind wir morgens mit dem ÖV angereist. Als erstes stand ein Kartentraining im Illgraben (Pfynwald) an. Den nächsten Morgen starteten wir mit einem intensiven Training, ein Sprint im Dorf Visp. Nach dem Mittagessen ging es auch gleich weiter mit der verkürzten Langdistanz in Finnen – Salwald. Es war mega schönes Gelände mit vielen Wiesen und Felsen. Für mich fast zu viele Felsen, ich bin eine paar Mal vor einem Abgrund oder einer zwei Meter Felswand gestanden. Es hat trotzdem Spass gemacht, da ich während dem Lauf eine super Aussicht auf das ganze Tal hatte. Am Ostersonntag hat uns der Osterhase Schokoeier im Haus und im Wald versteckt. Wir hatten nochmals ein Training im Pfynwald, diesmal mit dem Schwerpunkt auf Kompasslaufen. Nachmittags fuhren wir noch auf die dritte Talseite von Visp und absolvierten das letzte Waldtraining, ein Relieftraining, im Eggwald. Den Abend verbrachten wir damit, die neuen IOF Sprintsymbole zu verstehen und sie im Dorf Visperterminen, wo wir unsere Unterkunft hatten, anzuschauen. Es stellte sich heraus, dass die neue Art verschiedene Ebenen zu kartieren nicht gerade sehr einfach ist. Am Tag der Abreise gab es noch eine Lagerstaffel im kleinen Dörfchen von unserer Unterkunft. Prompt machte ich einen Fehler bei einem neuen IOF Symbol und rannte in eine Sackgasse. Wir waren die Ersten, die auf der von unserer Trainerin Laetitia neu aufgenommenen Karte trainieren durften. Die Sprints waren sehr schwierig aber auch interessant, es gab viele kleine Gassen und ich musste gut aufpassen, dass ich nicht in eine falsche Gasse abbiege und den falschen Posten stemple. Offenbar hatte ich nicht als einzige Probleme zwischen den vielen Häuschen den richtigen unter den vielen Posten zu finden, denn fast die Hälfte aller Teams hatte schlussendlich einen Postenfehler.

Flurin Rettich: SOW 2021 in Arosa

(8.8.21/12:19)

Im nebligen Arosa angekommen, durften wir uns im Kongresszentrum einchecken. Nachdem wir unser Corona-Impfzertifikat vorgewiesen hatten, bekamen wir ein buntes Armband. Jede Teilnehmerin brauchte ein solches, um an der SOW mitmachen zu können. All jene, die noch nicht geimpft waren, mussten Mitte Woche einen Test machen gehen. Anschliessend holten wir noch unsere Startnummern, welche in einem wasserdichten Give-away-Beutel waren.

1. Etappe - Die Rassige

Am Sonntag Morgen lief noch nicht viel, da wir alle erst nach dem Mittag starteten. Eine Stunde vor dem Start gingen meine Geschwister und ein paar Freunde zum WKZ, das nur gerade fünf Minuten von unserer Wohnung entfernt lag. Wir weilten dort nicht lange, es ging schon bald zum Start. Uns erwartete eine Bahn, die erst durch den schnell belaufbaren Wald oberhalb Arosa führte und danach im Dorf endete.
Um 18:45 Uhr machten wir uns wieder auf den Weg zum WKZ, denn es fand die Eröffnungsfeier und anschliessend die Rangverkündigung der ersten Etappe statt. Wir durften für Gian Rettich und Lukas Gasser applaudieren, die in ihrer Kategorie auf den ersten Platz gelaufen waren.
An diesem Abend ging es für uns etwas früher ins Bett, denn am folgenden Tag durften wir früh raus.

2. Etappe - Die Luftige

Wir mussten schon um 7 Uhr auf den Bus, da wir noch mit der Urdenbahn auf die Lenzerheider Seite mussten. Der Start befand sich etwas unterhalb der Motta-Hütte, wo wir kurz nach 9 Uhr starteten. Die meisten Kategorien hatten wegen dem steilen Gelände viel Höhe, welche sich aber nicht sehr gut auf die lange Bahn verteilte. Das würde sich bei den nächsten Etappen nicht ändern. Das Gelände war sehr übersichtlich und meistens gut belaufbar.

3. Etappe - Die Rockige

Heute stand eine verkürzte Mitteldistanz auf dem Programm. Etwa eine Stunde später als am Tag zuvor standen wir wieder an der Urdenbahn. Heute ging es nicht gleich nach drüben, denn das WKZ war auf der Arosa Seite. Um zum Start zu gelangen, fuhren wir mit der Urdenbahn nach drüben und von dort aus ging es noch ein bisschen runter. Die Etappe hiess nicht ohne Grund „die Rockige“; gegen den Schluss wurde es sehr steinig und es hatte grosse Felsen. Nach dem Ziel durften die Läufer*innen noch 30 Minuten zurück zum WKZ hochwandern.

4. Etappe - Die Bärenstarke

Nach dem Ruhetag ging es auf das Weisshorn. Neben der Mittelstation war das WKZ. Zum Start musste man wie bei jeder Etappe erst durch den Check-In. Dort wurde geprüft, ob man alles dabei hatte: Badge, Corona-Armband, Maske, Trillerpfeife und Startnummer. Danach wurde man mit der Brüggerhorn Sesselbahn nach oben transportiert. Von dort aus musste man wieder etwas runter bis zum Start laufen. Unsere H14-Bahn war sehr schnell gelegt worden: Lange Posten, die sehr typisch für eine Langdistanz sind und nicht allzu schwere Postenstandorte.

5. Etappe - Die Trickige

Die einen Kategorien hatten heute einen sehr langen Weg an den Start, neunzig Minuten Marschweg. Meine Kategorie H14 gehörte jedoch nicht dazu. Es war eine sehr schwierige verlängerte Mitteldistanz. Das fehleranfällige Startgelände war wirklich tricky. Kurz vor Schluss gab es für alle Kategorien noch eine Pflichtstrecke. Dort wäre das Ziel gewesen, falls es Hochwasser gehabt hätte. Das war jedoch nicht der Fall und somit war das Ziel erst nach der Rüfe.

6. Etappe - Die Entscheidende

Vom WKZ aus, welches neben der Talstation Hörnli lag, ging es für alle etwa vierzig Minuten bis zum Start. Die längeren Kategorien konnten noch mit der Gondel hochfahren und danach runter gehen, die kürzeren mussten einfach in die andere Richtung marschieren. Für uns gab es zum ersten Mal in dieser Woche eine Zielüberhöhung. Unsere Bahn führte erst durch den Wald hoch bis die Weiden begannen, dann ging es noch weiter hoch, bis man nicht noch höher konnte und wieder runter bis ins Ziel.
Petrus meinte es diese Woche sehr gut mit uns. Die Gewitterwolken zogen erst auf, als die Mehrheit der Läuferinnen im Ziel angekommen waren. Doch dann ging es ziemlich schnell: Erste Tropfen fielen, ehe die Clubzelte zusammen geräumt wurden, dann kam ein Platzregen und alle Teilnehmerinnen verschwanden aus dem WKZ. Zum Glück fuhren die Busse in kurzen Abständen Richtung Arosa Dorf. Um 16:15 Uhr war noch die Siegerehrung im SOW Wettkampfszentrum, bei welcher doch ein paar Zimmerberglerinnen auf dem Podest stehen durften.
Es war die zweite Swiss-O-Week, an welcher ich teilnahm. Es machte grossen Spass.

Manuel Gasser: Sprintmeisterschaft in Zwingen

(18.5.21/21:06)

Endlich wieder eine OL-Meisterschaft! Im kleinen Dorf Zwingen im Kanton Baselland fand die SPM statt. Wieder einmal früh aufstehen an einem Sonntag. Kurz vor 10 Uhr stiegen wir aus dem Zug und liefen etwas mehr als fünf Minuten zum WKZ. Das WKZ bestand eigentlich nur aus einer grossen Wiese und einem Schulgebäude - welches man aber nur betreten durfte, wenn man auf die Toilette musste oder in der Festbeiz Verpflegung holte. Maskenpflicht galt natürlich auch – bis zum Start ...
Mein Ziel war es, in die Top 10 zu laufen. Es war aussergewöhnlich warm für die Jahreszeit – ich war nicht gewohnt an so warme Temperaturen und vergass prompt, eine Wasserflasche zum Start mitzunehmen. Das Laufgebiet war vom Start überhaupt nicht zu sehen. Man musste zuerst um eine Ecke biegen zum Startpunkt. Bereits beim Posten 2 passierte mir ein Fehler. Ich verpasst ein kleines Weglein und musste daher um ein grösseres Haus herumlaufen. Am Ende durfte ich feststellen, dass dies mein grösster Fehler von dem ganzen Lauf war. Ich verlor nicht so viel Zeit. Ich versuchte danach so gut es ging , weitermachen als wäre nichts passiert und das klappte auch. Bis zu Posten 10 blieb ich fehlerlos, beim Posten 11 rannte ich einige Meter in eine kleine Sackgasse, aber ich merkte es sofort.
Der Schlussteil des Laufs lief mir fast perfekt. Zum zweitletzten Posten gelang mir eine perfekte Routenwahl. Ich konnte mehrere Sekunden auf meine Konkurrenten aufholen.
Kaum im Ziel angekommen, fragte Yannick - einer meiner engsten Konkurrenten - nach meiner Laufzeit, Ich antwortete ihm und er ärgerte sich, als er merkte, dass ich eine Sekunde schneller war als er. Etwas später kam Flurin Rettich ins Ziel und er war dann eine Sekunde schneller als ich. Ein weiterer Teilnehmer war wiederum eine Sekunde schneller als Flurin. So kam es, dass In der Rangliste der Viertplatzierte drei Sekunden vor dem Siebtplatzierten lag. Wirklich sehr eng! Pech und Glück war sehr nahe beieinander. Ich wurde also Sechster und erreichte mein Ziel. Daher hat mir der Lauf und der ganze Tag sehr gut gefallen. Vielen Dank an die Organisatoren, dass sie trotz Corona die Meisterschaft durchgeführt haben.

Gratian: Ein März voller Trainings

(9.5.21/21:08)

Eigentlch ist der Frühling bekanntermassen voller Wettkämpfe – wäre da nicht Corona. Doch im Vergleich zum letzten Jahr kann man sich im 2021 noch mit anderen Läufern messen und trainiert nicht einfach für den nächsten Wettkampf im September, wie im 2020 geschehen. Kurzfristig nach den Absagen für die ersten Wettkämpfe kamen wieder neue Ersatzwettkämpfe und Trainings dazu. Am ersten März-Wochenende ging es los mit dem Conconi-Test, bei welchen die Laktatschwelle ermittelt wird. Anschliessend kam der Krafttest, bei welchem die Rumpfkraft getestet wird. Am Nachmittag gab es noch ein Downhill-OL Trainig im Üetliberg.

Nach einer weiteren Trainingswoche, in welcher die Geschwindigkeit im Fokus stand, ging es am zweiten März-Wochenende weiter mit zwei Wettkämpfen (für Kinder und Jugendliche). Der erste Teil des Wochenendes war der Säuliämtler OL im Feldenmass. Ich merkte, wie viel technischer die Bahnen von H16 sind. Am Sonntag folgte der Wiggertaler OL im Kanton Aargau. Es handelt sich um eine Ultralangdistanz. Im Startteil unterlief mir ein unnötiger Richtungsfehler, bei welchem ich fast fünf Minuten verlor.

Am Stamstag, 20. März, folgte der erste Ersatzwettkampf über die Langdistanz, organisiert vom NWK AG. Der Lauf fand in Villmergen statt. Am Sonntag folgte ein Longjogg, kombiniert mit der Wintertrophy in Richterswil.

Am 28. März gab es den nächsten Ersatzwettkampf im Hardwald. Mein Rennen war von kleinen Richtungsfehlern geprägt, welche doch grosse Auswirkungen auf die Routen hatten. Bis zum zweitletzten Posten war es trotzdem ein mehr oder weinger stabiles Rennen, doch dann unterlief mir noch ein grösserer Fehler: Ich begann den Posten zu suchen, obwohl auf der Kreuzung auffangen die viel bessere Option gewesen wäre. So verlor ich noch zwei Minuten.

Das Trainingslager über Ostern fand nur tagesweise statt. In Folge der Coronasituation übernachteten wir zuhause und trainierten in verschiedenen Regionen. Am Freitag ging es in die Region Rheinfelden. Das Training am Morgen war ein Routenwahltraining, bei welchem es auf 5km nur fünf Posten gab. Am Nachmittag ging es mit der Kompasstechnik weiter. In einem gut belaufbarem Wald fehlten die Wege auf der Karte, was einem dazu zwingt, mit dem Kompass dem Strich nach zu laufen. Am Samstag fuhren wir nach Domat/Ems in den Ils Auts. Dort befassten wir uns um das Relief und die Feinorientierung. Am Sonntag stand ein Testwettkampf mit dem Juniorenkader auf dem Programm. In der Martinsflue, einem wunderschönen Wald in Solothurn, in welchem auch das OlZ Frühlingslager abgehalten wurde (Mai 2021), fand ein Rennen über die Mitteldistanz statt. Der Lauf gelang nach Plan. Ich konnte im teilweise steinigen Gelände ein hohes Tempo laufen und immer auf der Karte bleiben.

Nach diesen intensiven Trainingswochenenden im März 2021 ging es weiter mit den Vorbereitungen auf die SPM (siehe Bericht Lukas).

Lukas Gasser: Sprint-Camp

(2.5.21/21:08)

Als Vorbereitung für die SPM nahmen sechs Jugendliche aus unserem Club am Sprint-Camp, welches von O-Motion organisiert wurde, teil. Wir konnten unsere Sprintfähigkeiten bei acht herausfordernden Sprints, welche über vier Tage verteilt waren, unter Beweis stellen und falls nötig den letzten Feinschliff machen für die SPM.

1.Tag/ 10. April
Nach der Zugfahrt von Horgen nach Andelfingen stiegen wir mit voller Vorfreude aus dem Zug. Junge OL-Läufer aus dem ganzen Kanton Zürich nahmen am Tageslager teil. Die Zeit bis zum Start vertrieben wir uns mit Fussball spielen. Der erste Sprint führte uns durch die knifflige Altstadt von Andelfingen. Viele kleine Gassen machten den Lauf zu einer Herausforderung. Ich konnte den Lauf ohne grössere Fehler abschliessen - aber doch muss noch einiges verbessert werden. Am anderen Ufer der Thur, in Kleinandelfingen, konnten wir uns kurz erholen, doch dann stand der zweite Sprint auf dem Programm. In Kleinandelfingen gab es nicht ganz so viele kleine Gassen, doch das Siedlungsgebiet bot trotzdem eine spannende Kulisse für den zweiten Sprint. Als Abkühlung nahmen viele ein Bad in der Thur.

2.Tag/ 11. April
Wir trafen uns deutlich früher als am Vortag, doch trotzdem hatte es in Stein am Rhein schon viele Touristen, welche die wunderschöne Altstadt anschauen wollten. Man konnte von Glück sprechen, wenn man den Sprint ohne Kollision überstehen konnte. Mit dem Zug ging es entlang dem Rhein bis nach Diessenhofen. Weniger Touristen - aber ein abwechslungsreicher Sprint - erwartete uns dort. Teils durch die Altstadt, teils durch Siedlungsgebiet und sogar ein wenig durch Parkgelände führte die Bahn. Ich durfte die längste Bahn laufen und mich mit den Älteren messen. Auch dieses Mal gingen wir zur Abkühlung baden, doch der Rhein war um einiges kälter.

3.Tag/ 17. April
Erholt ging es nach Pfäffikon, wo wir uns mit den anderen besammelten. Nach dem Einlaufen nahm ich hoch motiviert den Lauf in Angriff, mit dem Ziel meine zwei Minuten vor mir gestartete Schwester einzuholen. Leider ist mein Unterfangen knapp gescheitert - im Zieleinlauf sah ich sie vor mir. Im Gelände sorgte eine Baustelle bei vielen Teilnehmern für Verwirrung. Mit dem Bus ging es nach Uster. Mit Fussball ging die Wartezeit bis zum Start sehr schnell vorbei, doch wir waren auch alle schon recht ausgepowert von der anstrengenden Partie. Die Posten standen sehr nah beieinander, was auf der Karte für ein Durcheinander sorgte. Man musste sich sehr konzentrieren, dass man den richtigen Posten anlief.

4.Tag/ 18.April
Am letzten Tag konnte man zeigen, was man gelernt hatte. Genau dies wollte ich. Bei einige Routenwahlen um die Häuser von Glarus habe ich mich für die falsche Route entschieden, doch ansonsten konnte ich meine Sprintfähigkeiten zeigen. Am Nachmittag allerdings ist mir ein Postenfehler unterlaufen und dies kurz vor dem Ziel. Es hat sich gezeigt warum Kontrollieren doch sinnvoll wäre.

Ich fühle mich nach diesen Sprints sehr gut vorbereitet und freue mich sehr auf die anstehende SPM.

Gold: Team Gold-Trainingstag vom 13. Februar 2021

(5.4.21/21:27)

Mitte Februar fand ein weiteres Trainingsweekend statt, welches leider wegen schlechten Wetterbedingungen verkürzt werden musste. Am Samstag Morgen wurden wir mit dem Büssli am Bahnhof Wädenswil abgeholt und Richtung Glarus transportiert. In Glarus zogen wir uns genug warm an und begaben uns auf ein Einlaufen. Ein paar Minuten liefen wir an der Linth entlang, anschliessend gab es noch Laufschule und ein paar Sprints. Nun waren unsere Körper warm genug, so dass wir uns zum Start begeben konnten, wo zwei tolle Bahnen auf uns warteten. Ich wählte die längere Variante. Es war ein sehr abwechslungsreicher Lauf in einer coolen Stadt, in der ich noch nie zuvor OL gemacht hatte. Mit meinem Lauf war ich zufrieden, ausser dass ich beim Posten 8 eine Abbiegung nicht erwischte, was mich etwas Zeit kostete. Im Ziel wärmte ich mich zuerst mal wieder auf, weil es sehr kalt war. Nach einem kurzen Auslaufen wurden alle Posten eingezogen und wir begaben uns wieder auf den Nachhauseweg. Eigentlich wäre noch ein Waldtraining im Glarner Hinterland geplant gewesen, das aber wegen dem vielen Schnee nicht stattfinden konnte. Unsere TrainerInnen überlegten sich aber ein Alternativprogramm, welches wir coronakonform in den eigenen vier Wänden durchführen konnten. Nachdem ich Pasta zu Mittag gegessen hatte, wartete schon bald das nächste Training auf mich, ein Online-Krafttraining, das Lilly leitete. Wir trainierten eine halbe Stunde Rumpf- und Beinmuskulatur. Bevor wir uns verabschiedeten und uns bei den Leitern bedankten, hatte es noch eine kurze Tagesauswertung gegeben. Mir gefiel der Tag sehr gut, weil wir endlich wieder einmal OL machen konnten.
Gian Rettich
OL Karte

Gold: Eine kurze Saison; Anna R.

(28.10.20/20:40)

Sehr motiviert und noch ohne Ahnung, dass das Coronavirus alles ändern kann, startete ich in die diesjährige Saison. Ich rannte schon das zweite Jahr D16 und wollte auf jeden Fall das Beste daraus machen. Doch bereits im März wurden viele Läufe abgesagt, was alles durcheinanderbrachte. Aufgrund dieser aussergewöhnlichen Situation zählten dieses Jahr gerade Mal 5 Läufe im JOM Klassement. Letzten Sonntag fand der von uns organisierte Schlusslauf statt. Mit fünf zählenden Resultaten startete ich als 4. Letzte ins Rennen. Wegen der hohen Nervosität (da die 3 Schnellsten hinter mir starteten), suchte ich den ersten Posten 4 min, sodass Seline mich bereits einholte. Jedoch liefen wir getrennt weiter. Obwohl ich nachher keinen grossen Fehler machte, wurde ich auch von den beiden weiteren Kaderatletinnen eingeholt und überholt. Im Schlussteil des Laufes konnte ich nochmals zulegen, sodass ich überraschenderweise gleichzeitig mit Seline und noch knapp vor der zweitletzten Läuferin ins Ziel kam. Grundsätzlich bin ich sehr zufrieden mit dem Lauf. Trotzdem hatte ich einen Rückstand von fast einer Viertelstunde auf die Führende und wurde Vierte. Da meine Konkurrentinnen Anna S. und Viviane nicht am Schlusslauf antraten reichte es mir auch auf den Vierten Platz im Endklassement der JOM.
Auch wenn diese Saison nur verkürzt stattfand, machte ich viele gute Erfahrungen, erreichte einige zufriedenstellende Resultate und hatte auf jeden Fall eine Menge Spass.

Lukas Gasser: Jugendcup

(2.10.20/17:44)

Nach den Sommerferien fand der Jugendcup statt. Dieser Wettkampf ist ein Anlass für alle Regionalkader der Schweiz. Dabei hat jedes Kader ein Motto. Wir wählten als Thema "Weltklasse Zürich" und verkleideten uns dementsprechend als Leichtathletinnen und Leichtathleten. Obwohl wir wegen Corona dieses Mal nicht mit allen Kadern gemeinsam übernachten konnten, waren wir doch immer gemeinsam mit drei Bussen unterwegs.

Der Jugendcup besteht aus einer Staffel und einem Einzellauf. Am Schluss werden die drei Siegerkader erkoren. Letztes Jahr durfte ich noch bevor ich im Kader war, bereits einmal teilnehmen und erste Erfahrungen sammeln. Dieses Jahr hatte ich die Ehre, für das Team 1 des NWK ZH/SH die H14-Strecke laufen zu dürfen. Es gab drei weitere Zürcher Männer-Teams, welche aber für die Cupwertung nicht von Bedeutung waren. Die Verantwortung, Teil des Team 1 zu sein, machte sich bei mir vor allem kurz vor dem Start mit ungewöhnlich grosser Nervosität bemerkbar. Meine Beine fühlten sich leer an.

Begonnen hat die Staffel mit dem H16-Läufer Benjamin Wey. Mit zwei Minuten Rückstand durfte ich als 5. H14-Läufer auf die Strecke. Auf der 3.6 km langen Strecke gelang mir kein optimaler Start. Ich suchte den 2. Posten gemeinsam mit dem Läufer von Team 1 der Berner. Vermutlich bin ich etwas überstürzt gestartet weil ich einfach im Kopf hatte, die 2 Minuten Rückstand für unser Team aufzuholen. Danach hat sich zwischen Posten 3 und 4 ein kleines Tram gebildet unter anderem mit dem Läufer von Team 2 des Cadres Romand, welcher schlussendlich die schnellste Laufzeit hatte. Gemeinsam konnten wir den Rest des Trams distanzieren und zu der Spitze vordringen. Nun waren wir zu dritt an der Spitze. Bis zum Posten 11 liefen wir gemeinsam. Auf dem Weg zum Posten 12 lief ich bewusst hinter den beiden Westschweizer her und merkte dabei, dass sie nicht die direkte Route erwischten.

Beim Posten 12 wusste ich, dass ich ihn vor den Beiden gestempelt habe - war aber während dem Lauf noch nicht sicher, ob ich nun Führender war. Die letzten Posten lief ich alleine und problemlos an. Ich war tatsächlich in Führung. Mattia Gründler durfte sich mit einem klaren Vorsprung als erster H-18 -Läufer auf den Weg machen. Er verteidigte den 1. Platz bis am Schluss und übergab unserem Schlussläufer Rico Pünter, H16. Bei dieser Übergabe war schon relativ klar, dass wir mit dem Cadre Romand 1 den Sieg ausmachen würden. Rico gelang es, den Abstand bis ins Ziel noch zu vergrössern mit zweitbester Laufzeit. Wir haben am Waldrand leicht nervös beim letzten Posten gewartet. Die Freude war gross als Rico auftauchte und wir als Siegerteam feststanden. Gerne erinnere ich mich an den gemeinsamen Zieleinlauf mit einer grossen Zürcher Flagge um die Schultern. Die Freude im ganzen Kader war gross. Leider wurde sie etwas getrübt dadurch, dass die Zürcher Frauenstaffel, welche zeitlich super unterwegs war, ausschied wegen einem Postenfehler. Unser Team konnte aber für das Zürcher Kader 32 Punkte sammeln.

Mit meinem Einzellauf am Sonntag war ich auch zufrieden und konnte die maximale Punktzahl für mein Kader "gewinnen". Dies weil der Sieger H14 nicht in einem Team 1 war. Als Kader landeten wir schlussendlich auf dem 5. Platz. Das Wochenende war ganz toll und wird mir lange in Erinnerung bleiben.

Karte Staffel Jugendcup (Vorder- und Rückseite)
OL-Karte Teil 1
OL-Karte Teil 2

Manuel Gasser: Bündner OL-Weekend 3.Teil

(7.8.20/20:32)

Die letzte Etappe war bei der Talstation der Diavolezza-Seilbahn. Mit dem Start war ich nicht zufrieden, weil ich Felsen verwechselte und viel zu hoch aufstieg. Ich machte einen 3-Minuten-Fehler. Zu diesem Zeitpunkt war ich nur 22. Zudem behinderte mich auch noch ein Wespenstich am grossen Zeh. Trotzdem konnte ich dann noch aufholen bis auf den 3. Platz.
Total wurde ich hinter Gian Rettich Zweiter in meiner Kategorie A3. Ich bin ziemlich zufrieden mit meiner Leistung. Leider gelang mir kein fehlerloser Lauf, aber wenn man Zweiter wird, hat man es sicher recht gut gemacht.

Manuel Gasser: Bündner OL-Weekend 2.Teil

(7.8.20/20:30)

Die 3.Etappe war ein Waldsprint. Die Karte hatte nochmals einen anderen Massstab. Die Wege sind viel grösser eingezeichnet als gewöhnlich. Im Gelände sind sie dann kleiner als erwartet. Am Start hatte es eine grosse Kreuzung. Ich habe mir Zeit genommen, um richtig wegzulaufen. Beim 3. Posten bin ich zuerst ins Sperrgebiet gekommen und habe Zeit verloren. Dafür hatte ich vom 12. Posten bis ins Ziel Bestzeit. Es reichte wieder für den 3.Platz.
Am gleichen Tag gab es auch noch die 4. Etappe. Ein Dorfsprint in Samedan. Besonders der enge Dorfkern mit den kleinen Wegen war schwierig, dort habe ich Zeit verloren. Aber auch hier habe ich einen guten Endspurt gemacht. Ich wurde Zweiter.

Manuel Gasser: Bündner OL-Weekend

(7.8.20/20:20)

Eigentlich wäre ich in diesem Sommer gerne wieder nach Schweden gereist, um am O-Ringen mitzumachen. Wegen dem Corona-Virus wurde der O-Ringen aber abgesagt. Zum Glück fand im Engadin aber das Bündner OL-Weekend statt. Also reiste ich mit meiner Familie und einigen anderen ins Engadin, um an fünf OL’s mitzumachen.
Es gab für die Männer und die Frauen je sechs Kategorien. Ich habe bei der drittschwierigsten Kategorie A3 mitgemacht – zusammen mit Gian und Flurin Rettich und Aurelius Kasper.
Die 1. Etappe fand im Stazerwald statt und war ein Mitteldistanz-OL. In diesem Wald war auch schon eine Etappe der SwissOweek 2016. Damals hatte ich aber eine viel einfachere Bahn als diesmal, darum war es nicht ein Vorteil, dass ich schon einmal in diesem Wald ein OL gemacht habe. Ich war im Ziel nicht so zufrieden, weil ich zum 3., 4. und 8. Posten Routenwahlfehler gemacht habe. Das Gelände war auch recht schwierig, aber schön. Der Schluss beim 9., 10. und 11. Posten war sehr gut, so dass ich Zweiter wurde hinter Gian Rettich.
Die 2. Etappe war auf dem Berninapass. Ein cooles Gelände und angenehmes Wetter. Man musste am Anfang aufpassen, weil es ein anderer Kartenmassstab war. Ich hatte einige kleine Fehler und einen grösseren beim 14. Posten, wo ich mich verwirren liess von anderen Läufern und zuerst einen falschen Posten anlief. Vom 9. bis zum 13. Posten war es sehr cool. Man konnte sich gut an den grossen Hochspannungsmasten orientieren. Diese waren eingezeichnet, aber die Leitungen nicht. Der Zieleinlauf war sehr anstrengend. Ich habe aber wegen der Zieleinlaufchallenge trotzdem Gas gegeben. Diesmal wurde ich Dritter.

Gold: 2. Weekend Team Gold, Sprint OL, von Anna R.

(25.7.20/20:35)

Am ersten Sommerferienwochenende fand das 2. Team Gold Weekend statt. Es verbesserte nicht nur allgemein unsere Sprint-OL Fähigkeiten, sondern diente uns auch als gute Vorbereitung auf die im Herbst kommende SPM, sowie auch für die SSM. Am Wochenende absolvierten wir nämlich insgesamt 9 unterschiedliche OL, auf 3 verschiedenen Karten, von kurz bis lang.
Obwohl alle sehr toll waren, gefiel mir der allererste und auch längste Lauf am besten. In dem am Bodensee gelegenen Arbon fand er statt. Für die gute Mischung zwischen verwinkelten Gässchen und Parkgelände, lohnte sich auch die 90-minütige Büsslifahrt.
Ausserdem war das Laufgebiet vom Nachmittag nur ungefähr 20min entfernt. In Bischofszell trainierten wir die Routenwahl mit 2 kürzeren Knock-out Sprints (Bild 1). Beim Knock-Out Sprint erhält man 20s vor Start zwei verschieden gegabelte Kartenausschnitte. Man muss sich in dieser Zeit entscheiden, welche der beiden Karten man wählt. Anschliessend gibt es ein Massenstart. Normalerweise würden die Letzten, welche ins Ziel kommen, ausscheiden, was bei uns nicht der Fall war, da es ja nur ein Training war. Auch wenn ich mehrere Fehler machte, habe ich etwas gelernt und hatte dabei viel Spass.

Am Sonntagmorgen führte es uns nach Männedorf, wo wir 6 kurze Sprints à 0.8km gegen einen anderen Läufer absolvierten. Auch da gab es einige interessante Stellen, auch wenn alle diese auf einem kleinen Stück der Karte stattfanden.
Ein herzlicher Dank an die Trainer Tizi, Lilly, Michi und Anik, welche uns begleiteten, die Bahnen legten und all das überhaupt möglich machten. Ich bin mir sicher, dass jeder irgendwas lernte und wichtige Erfahrungen an die Wettkämpfe mitnehmen wird.
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Gratian Böhi: Bike OL

(31.5.20/20:19)

Am Dienstag, 26. Mai 2020, fand mein erster Bike OL statt. Da noch die Corona-Regeln galten, starteten alle mit Startzeiten. Um ca. 17:40 fuhr ich mit Romeo von zu Hause los in Richtung Nordegg. Dort angekommen montierte ich den Kartenständer, der extra für Bike OLs gemacht ist, an mein Velo. Am Start wurden noch die Regeln vom Bike OL erklärt. Um 17:52 startet ich dann. Der Bike OL war von zahlreichen Routenwahlen geprägt, da er im Rahmen eines Routenwahltrainings stattfand. Es ging am Anfang in Richtung Thalwil. Zum zweiten Posten nahm ich eine Routenwahl, die nicht von vielen genutzt wurde. Doch es war ein guter Entscheid. Ein Teil des OLs war auch in einem kleinen Waldabschnitt unterhalb der Autobahn. Weiter ging es im bekannten Landforst; in der Hälfte gab es dann einen Kartenwechsel. Zu Posten 14 war ein kleiner Weg eingezeichnet, den ich noch nicht kannte. Ich wollte dort hochfahren, aber es war viel zu steil. Schlussendlich war es ein folgenreicher Entscheid, da ich das Velo fast den ganzen Weg tragen musste. Zu Posten 16 ging es dann noch ein wenig in Richtung Sihlwald und dann wieder hoch ins Ziel zur Nordegg. Der Bike OL war ca. 15 Kilometer lang, je nach Routenwahl. Einen Bike OL zu fahren war für mich ein sehr cooles Erlebnis, doch dass es immer auf dem Weg ist, finde ich nicht so interessant. Darum bleibe ich eher beim «Fuss OL» :)

Gratian

Gold: OL-Aktivitäten während der Coronazeit, von Gian Rettich

(26.4.20/11:11)

Da wegen dem Coronavirus alle OLs bis im Mai abgesagt wurden, musste man sich ein anderes OL Programm suchen. Das war aber nicht sehr schwer, da auf der OLZ Webseite viele kreative Leute tolle Aktivitäten aufgeschaltet hatten.
Mir persönlich machte der OLZ Corona-Adventskalender Spass. 24 Tage lang wartete ich um 18.55 Uhr gespannt vor dem Computer. Punkt 19 Uhr konnte man jeweils auf der OL Zimmerberg Webseite ein virtuelles Türchen öffnen. Hinter dem Türchen wurde dann ein ca. 3 minütiges Video abgespielt, in welchem ein Posten angelaufen wurde. Am Ende des Videos musste man den Posten auf einer Karte des Landforsts einzeichnen und möglichst schnell an Raphi schicken. Wer den Posten am richtigen Ort auf der Karte eingezeichnet hatte, bekam Punkte. Dabei spielte es auch eine Rolle, wie schnell man den Tipp abgegeben hat. Je früher, desto mehr Punkte bekam man. Jeden Abend wurde ich ein bisschen nervös, da ich möglichst schnell den richtigen Posten schicken wollte. Manchmal ärgerte ich mich auch, weil ich ein falsches Objekt eingezeichnet hatte. Das kostete mich dann viele Punkte.
Auch eine super Unterhaltung bot „Der Posten“. Beim Posten wurde jeden Tag ein Reim mit einem von Jan Waldmann gezeichnetem Bild hochgeladen.
Um das Gehirn etwas anzustrengen, hatte Marc Bitterli ein Karten-Quiz erstellt, bei dem dir ein Kartenausschnitt gezeigt wurde und du sagen musstest, zu welcher Gemeinde die Karte gehörte.
Ein weiteres Quiz hatte Judith Attinger erstellt, bei dem man Postenbeschreibungs- Objekte Begriffen zu ordnen musste. Das war gar nicht so einfach. Die Schwierigkeit war für mich manchmal, dass die Zeichen auf einer OL-Karte nicht mit dem Zeichen auf der Postenbeschreibung übereinstimmen.
Ich fand es sehr toll, dass das Hallentraining während er Coronazeit per Videokonferenz weitergeführt wurde. Unser Wohnzimmer wurde zu einem kleinen Fitnessstudio umfunktioniert, so dass die ganze Familie genug Platz hatte, die Kräftigungs- und Dehnungsübungen zu machen. Danke all den Coaches, die die Trainings geleitet hatten.

Andrina Hotz: Kartentraining Waldegg

(25.3.20/20:05)

Am 3. März fand das erste Kartentraining in dieser Saison statt. Treffpunkt war die Schulhausanlage Waldegg in Horgen. Es war nicht nur das erste Kartentraining, sondern es wird bis im Sommer leider wahrscheinlich auch das letzte und somit das einzige sein. Grund dafür ist der Corona Virus. Zurzeit finden keine Trainings und Wettkämpfe statt.
Zu Beginn gab es ein gemeinsames Einlaufen auf der Anlage. Danach teilten wir uns in die drei verschiedene Gruppen grün, blau und rot auf. Ich lief in der Gruppe rot. Wir bekamen eine von drei verschiedenen Bahnen, die einen mussten sie vorwärts, die anderen rückwärts laufen. So konnte fast niemand Trämeln. Schon bei der zweiten Strecke ähnelte es sehr einem Nacht-OL und einige liefen mit einer Stirnlampe. Zum Glück war es ein Stadt OL und auf den Strassen hatte es Laternen.
Beim ersten Lauf liess ich aus Versehen einen Posten aus, deshalb bemerkte ich nicht, dass ein Posten fehlte. Es waren zwei Posten hintereinander auf der Karte, eigentlich hätte ich den vorderen gebraucht, aber ich habe nicht genug genau draufgeschaut und übersah den richtigen Posten. Ein anderer Posten durfte nicht gesetzt werden, weil der Hausbesitzer damit nicht einverstanden war. Wir wurden noch genug früh informiert und mussten diesen Posten überspringen. Bei der zweiten Bahn blieb ich dann fehlerlos, hatte aber etwas Mühe mit der Dunkelheit. Ein paar Posten kannte ich schon von der ersten Strecke. Bei der zweiten Strecke hatte ich Jan als Schatten und bekam im Ziel ein Feedback. Die dritte lief ich dann nicht mehr, weil es zu dunkel war und ich zu müde war. Eine Bahn war ca. 3km.

Gold: Gian und Flurin Rettich: Etzel-Longjogg vom 9. Februar 2020

(27.2.20/21:05)

Am Sonntag, den 9. Februar 2020 fand der Longjogg rund um den Etzel statt. Unsere Familie entschied bereits eine Woche vorher, dass wir an diesem schönen Lauf dabei sein möchten.
Bei einem Longjogg trifft man sich meistens bei jemandem Zuhause oder an einem Bahnhof, so dass man das Duschzeug und die trockenen Kleider deponieren kann, bevor’s auf die Laufstrecke geht. Je nach Kondition oder Lust kann man zwischen einer kurzen (ca. 10 km) oder langen Strecke (ca. 20 km) wählen. An einem Longjogg nehmen in der Regel zwischen 10 bis 30 Personen aus der OL Zimmerberg teil und joggen die Strecke zusammen. Nach der Tour wird man meistens vom Organisator, der die Laufstrecke festlegt, zu einem leckeren Pastaessen eingeladen.
Beim Etzel-Longjogg starteten wir bei bestem Wetter beim Bahnhof Schindellegi-Feusisberg und rannten eine schöne Runde via St. Meinrad zur Familie Breitenmoser. Man konnte entscheiden, ob man die knapp 20 km-lange Strecke oder die kurze (ca.13 km) rennen wollte. Da wir uns im Herbst gesagt hatten, dass wir in diesem Winter einmal die lange Strecke unter die Füsse nehmen möchten, entschied ich (Gian) mich auf die lange Tour mitzugehen. Es war eine abwechslungsreiche Route auf Feld- und Wiesenwegen, auf Strassenbelag, durch kleine Waldabschnitte und durch Quartiere. Da wir einige Höhenmeter hinaufstiegen, kamen wir in den Genuss einer sehr schönen Aussicht über den ganzen Zürichsee und später auch Richtung Sihlsee. Nach einer knappen Stunde Laufzeit erreichten wir den höchsten Punkt unserer Tour. Dort stapften wir durch ein paar Schneefelder und rasten dann im knöcheltiefen Schnee den Hang hinunter; das machte Spass! Während dem Joggen plauderte ich meistens mit Lukas und merkte gar nicht, wie lange wir schon unterwegs waren. Als meine Uhr beim eigentlichen Zielpunkt 20.5 km anzeigte, konnte ich es nicht lassen und rannte noch 250 Meter weiter, so dass ich schlussendlich auf die 21 km eines Halbmarathons kam. Das erste Mal die lange Strecke beim Longjogg zu rennen, bereitete mir grossen Spass, war aber auch anstrengend.
Ich (Flurin) hatte in den letzten Wochen Mühe mit der Achillessehne, weshalb ich die direkte Variante zum Hause Breitenmoser in Richterswil wählte, wo wir anschliessend duschen konnten und kulinarisch verwöhnt wurden. Es gab Blattsalat, leckeren Älplermageronenauflauf und zum Dessert ein ausgezeichnetes Tiramisu. Es war hervorragend! Es scheint so, als hätte sich das im Voraus rumgesprochen: Der Ansturm bei Breitenmosers war gross! Es nahmen knapp 30 Personen an diesem Longgjogg teil.
Der Run-Event wurde mit dem geselligen Zusammensitzen, dem Plaudern über alle möglichen Themen und dem gemeinsamen Schauen vom Parallelriesenslalom von Chamonix wunderbar abgerundet.
Wir finden Longjoggs etwas Gutes, weil man so auch während dem Winter, wenn keine OL-Wettkämpfe anstehen, etwas Sportliches mit einigen Clubmitgliedern macht; so bleibt einem das Zusammengehörigkeitsgefühl über den Winter hinweg enthalten.
Es lohnt sich auf jeden Fall, an einem Longjogg teilzunehmen.

Gratian Böhi: "Team Gold" Trainingsweekend

(8.1.20/20:29)

Am 4. Januar 2020 reisten Lukas, Manuel, Gian, Flurin, Anna, Andrina und ich mit Paula gemeinsam mit dem Zug nach Zofingen. Dort waren einige Nationalkader-Läufer versammelt, denn wir durften mit dem NLZ trainieren. Als erstes bekamen wir die Information, dass es eine neue Sprintnorm gebe und dadurch ein paar Symbole geändert hätten. Auf den ersten Blick sieht man das nicht so klar. Danach beschäftigten wir uns etwa 40 Minuten selbst, bevor es zum Start ging. Für den Weg dorthin bekamen wir einen kleinen Kartenausschnitt. Am Start angekommen liefen die einen noch ein, währenddem die anderen schon im Ein-Minuten-Takt starteten. Auf dem Weg zum ersten Posten machte ich einen kleinen Fehler, zu Posten 2 nahm ich die längere Route und verlor damit ein bisschen Zeit. Die weiteren zwei Posten sah man ziemlich gut, da sie im Park waren. Danach ging es zum ersten Mal in die Altstadt; dort wurde es eher eng und kompliziert. Im nächsten Abschnitt ging es erneut in den Park. Im letzten Teil sahen wir nochmals die schöne Altstadt und das Ziel. Wieder zurück am Bahnhof besprachen wir den Lauf untereinander. Danach assen wir Lunch und reisten mit dem Zug zum Lagerhaus in Schönenwerd. Im Lagerhaus richteten wir uns ein und spielten Karten. Am Nachmittag durften wir gemeinsam Zopf backen. Während der Zeit, als der Teig aufging, machten wir unter fachkundiger Anleitung von Paula gemeinsame Kraftübungen. Als der Teig gross genug war, konnten wir daraus einen Zopf formen. Zum Znacht gab es „Penne Cinque Pi“. Danach analysierten wir den Lauf und bereiteten uns auf den kommenden Winter Stadt OL in Dübendorf vor.

Am nächsten Morgen gab es zuerst feinen, selbstgebackenen Zopf. Anschliessend fand ein Intervalltraining im nahen Park statt. Nach dem Intervall joggten wir zurück ins Lagerhaus und Paula drehte noch zwei Extrarunden. Zum Zmittag gab es Penne und Salat. Das Lagerhaus wieder übergeben machten wir uns auf den Weg nach Buchs AG. Dort gab es das erste Waldtraining im 2020. Das Training lief mir sehr gut und für das es ein Mittellandwald war, fand ich ihn wunderschön. Zum Abschluss vom Training gab es noch ein Teamfoto! (Wir sind neu auf Instagram vertreten -> folgt uns unter „olz_team_gold“). Titiana fuhr uns mit dem Auto zum Bahnhof Aarau und von dort aus reisten wir mit dem Zug nach Hause. Es war eine sehr gute Vorbereitung für die neue Saison!

Lena Gasser Und Anna Rettich: TOM 2019

(1.12.19/17:47)

1. Teil (geschrieben von Lena Gasser)

Am 2. und 3. November fand das letzte OL-Wochenende des Jahres 2019 statt. Mit drei OL Wettkämpfen an einem Wochenende war dies sicherlich auch eines der intensivsten Wochenenden dieses Jahres.
Am Samstag 2. November fand die TOM statt. Gemeinsam mit Anna Rettich und Viviane Seiz bildeten wir ein D16 Team. Sehr aufgeregt wachte ich am Samstagmorgen auf, da ich bisher noch nie an einer TOM mitgemacht habe. Meine Freude war aber riesig, denn mit Anna und Viviane an einem Team-OL mitzumachen würde sicherlich ein ganz tolles und spannendes Erlebnis. Mit meiner Familie fuhr ich mit dem Zug nach Wil. Meine Brüder, welche schon mehrmals an der TOM mit gemacht haben, erklärten mir den Ablauf einer TOM und gaben mir kleine Tipps. Mit diesen Informationen fühlte ich mich sicherer und meine Freude stieg immer weiter an. Im WKZ angekommen habe ich mich mit Anna getroffen. Gemeinsam gingen wir in die Garderobe, um auf Viviane zu warten. Als diese schrieb, dass Sie im Stau steht, wurden Anna und ich leicht nervös. Zum Glück hat Viviane es noch pünktlich geschafft und schon bald konnten wir los an den Start. Zuerst etwa 10 Minuten mit dem Bus und dann noch etwa 10 Minuten laufen und schon waren wir beim Start. Wie man uns kennt, waren wir dennoch viel zu früh am Start und hatten somit noch viel Zeit zum Einlaufen.
Als es dann endlich so weit war und wir starten durften, liefen wir zuerst langsam gemeinsam bis zum Startpunkt. Auf dem Weg dorthin haben wir eine Strategie abgemacht. Den ersten Teil vom Start bis in die Mitte vom 1. und 2. Posten habe ich alleine gemacht. Anna und Viviane nahmen den direkten weg vom Start an den Treffpunkt. Da der erste Posten viele Höhenmeter hatte und ich dafür etwas länger gebraucht habe, hatte Anna in dieser Zeit noch genug Zeit vom Treffpunkt zum zweiten Posten zugehen, um sich schon einmal den Weg zu merken und den Postenstandort anzuschauen. Völlig ausser Puste, kam ich dann irgendwann bei den beiden an und konnte den Badge an Anna übergeben. Den Posten habe ich direkt angelaufen und kam deshalb mit einem guten Gefühl bei den beiden an. Viviane hat gemeinsam mit Anna schon das weiter Vorgehen besprochen und konnte mir dieses dann auf dem Weg zum nächsten Übergabe Treffpunkt erklärt. Anna machte die Schlaufe vom 2. bis zum 4. Posten. Viviane und ich gingen in dieser Zeit direkt zum vierten Posten. Dort warteten wir und besprachen unser nächster Treffpunkt. Als nächstes war Viviane an der Reihe. Sie holte den 5. Posten. Vom Weg unterhalb des 5. Posten liefen wir dann gemeinsam zum Kartenwechsel, welcher sich nach dem 6. Posten befand. Danach gab es eine kurze Pflichtstrecke, welche wir ebenfalls gemeinsam zurücklegten. Zu dritt überlegten wir, wie wir am besten weitermachen. Wir entschieden uns dafür, dass ich den Posten 7 und 8 alleine anlaufen und dann an den nächsten Treffpunkt gehe. Bei diesen beiden Posten hatte ich kleine Probleme und wurde deshalb ein wenig unsicher. Als ich dann aber bei den beiden ankam, übergab ich an Anna welche den 9. Posten holte.


2. Teil (geschrieben von Anna Rettich)

Wie Viviane und ich es bereits abgemacht haben, holte ich den 9. Posten, während Sie mit Lena eine Abkürzung nahm. Der Posten war sehr einfach zu holen dennoch zögerte ich einen Moment, um keinen Fehler zu machen. Das gelang mir dann auch gut. Wir trafen uns nachher unten auf dem Weg wieder. Lena und Viviane planten in der Zeit weiter, als ich den Weg kurz verlassen hatte, denn ich musste noch den Posten 10 stempeln. Die Schlussfolgerung von den beiden war so, dass Viviane und ich gemeinsam die nächsten beiden Posten holten, da diese nicht leicht aussahen und wir kein Risiko eingehen wollten. Auch zum Zweitletzten Posten mussten die beiden sich gut überlegen ob Viviane und ich auf der Höhe bleiben oder herunter auf den Weg gehen sollten. Da es dort so viele Flusstäler hatte entschieden sie sich für das Zweite. Ihr Plan ging schlussendlich vom Anfang bis ins Ziel gut auf und wir verpassten uns nie. Auch die Entscheidung, dass Lena, welche sehr stark in steilen Geländen ist, den 13. Posten von unten vom Weg aus holte und den steilen Hang herauf „sprintete“, war sehr gut, was man auch auf der Statistik und dem Vergleich mit anderen Teams sehen kann.

Es war ein solider Lauf von uns und bereitete uns auch viel Spass! Ich finde es als Abwechslung und sehr motivierend auch mal mit anderen zusammen, welche normalerweise deinen Konkurrentinnen sind, zu rennen. Team OL ist auch etwas ganz anderes als ein einzel-OL. Deshalb sind wir stolz, dass wir an unserem ersten gemeinsamen Team OL keinen grossen Fehler machten. Am Schluss reichte es uns auf Rang 7 von 17 teilnehmenden Teams zu kommen was für eine Schweizermeisterschaft auch zufriedenstellend ist. Wir sind uns einig: Team OL macht auf jeden Fall Spass, besonders mit einem so harmonierenden Team!

Gratian Böhi: Wesener Städtli Ol

(12.9.19/19:35)

Am Mittwoch war es wieder so weit, der Wesener Städtli OL stand auf dem Programm. Rico holte alle um etwa 17 Uhr ab. In Wesen angekommen trafen wir dann die anderen Zimmerberger. Ich rannte Bahn A und B. Bei Bahn B machte ich leider einen Postenfehler. Bei Bahn A lief es mir nicht besonders gut. Erfolgreich war Lukas Gasser, der bei Herren A gewann. Auch auf dem Podest waren Gian und Flurin bei H12, Michael Gasser bei H35, Arlet Piguet und Judith Attinger bei D35 und Anna sowie Sophia bei D16.

Gratian Böhi

Lukas Gasser: O-Ringen (3.Teil)

(31.7.19/19:46)

Schlussetappe am Samstag, 27. Juli 2019

Die letzte Etappe war beim O-Ringen wie jedes Jahr mit Jagdstart. Jagdstart bedeutet, dass man mit dem Rückstand von der ganzen Woche auf den Führenden startet. Ich lag mit 20:18 Minuten Rückstand auf den 16. Platz. Wie es der Zufall wollte startete einer meiner beiden grössten Konkurrenten in der Schweiz, Aurel Gloor nur Fünf Sekunden nach mir. Nach der 1.Etappe hatte er wegen einem grossen Fehler noch neun Minuten Rückstand, doch er holte mich mit guten Leistungen auf. Mein Ziel war anfangs Woche mindestens Top 10. Das wäre nur noch mit einer überragender Leistung möglich gewesen. Und auch wenn ich diese erbracht hätte, wäre es sehr schwierig geworden. Vor dem Start wurde ich ein wenig nervös, weil Jagdstart etwas spezieller ist als ein normaler Lauf. Noch etwas anderes war anders als in den Etappen zuvor. Bei allen Etappen konnte man die Karte eine Minute vor dem Start anschauen, aber an der letzten Etappe nicht. Vielleicht auch deswegen hatte ich zu Posten 1 ein wenig Mühe. Aurel holte mich also schon vor dem 1. Posten auf. Unterwegs zum langen Posten 2 holten wir dann den 30 Sekunden vor mir gestartete Läufer auf. Zu dritt ging es dann weiter, aber so gut harmonierten wir nicht, denn ich war fast immer vorn. Ich weiss nicht genau wo wir den Dritten aus dem Trio abgehängt haben, aber er war irgendwann nicht mehr bei uns. Bei Posten 7 holten wir ein grosses Tram auf. Doch dieses durch Aurel und mich noch grösser gewordene Tram teilte sich beim nächsten Posten schon wieder, wegen einer Routenwahl. Ich entschied mich als erster für quer. Mir folgten zwei Läufer. Alle anderen gingen dem Weg entlang. Die Wegroute war schneller und wir verloren den Anschluss. Ich und Aurel waren immer noch zusammen und entschieden uns zum zweit letzten Posten nochmal falsch. Beim letzten Posten erschien der, der mit uns zuvor ein Trio gebildet von hinten und schlug uns im langen Zieleinlauf. Aurel blieb lange hinter mir, doch zum Schluss fehlte mir die nötige Kraft und er konnte mich noch abfangen. Im Ziel war ich ausgepumpt wie schon lange nicht mehr. Es reichte mir im Gesamtklassement wegen 20 Sekunden nicht ganz für den Top 10 Platz. Ich erreichte den 13. Platz. Immerhin wurde ich im Etappenklassement 5. und verlor auf den Tagesdritten nur neun Sekunden.

Heimreise
Nur ein Tag nach der letzten Etappe ging es wieder zurück in die Schweiz. Die Reise ging um fünf Uhr früh los. Um die Mittagszeit landeten wir in Kloten. Dann ging es nicht etwa nach Hause, sondern direkt nach Gstaad, denn in einer Woche startet dort die SOW.

Fazit
Ich habe mein Ziel nicht ganz erreicht. Deswegen bin ich auch nicht ganz zufrieden. Die erste und fünfte (letzte) Etappe waren sehr gut, aber die anderen waren nicht besonders gut.

Lukas Gasser: O-Ringen (2. Teil)

(31.7.19/19:43)

3. Etappe am Donnerstag, 25. Juli 2019

Die Arena der Etappen 3,4 und 5 war an einem Skihügel namens Yxbacken. Recht nahe an unserem Haus – der direkte Weg ins WKZ führte allerdings durch das Wettkampfgebiet der 4. Etappe – daher war für die 3. Etappe ein Umweg nötig. Wir mussten uns schon um halb Sieben aus dem Bett quälen. Dann ging es mit einem Privat-Shuttle näher ans WKZ. Um 8:54 Uhr begann ich den Wettkampf im hügeligen Gebiet. Ich wollte unbedingt aufholen, doch bald merkte ich, dass daraus nichts wird, denn ich bekam Bauchschmerzen. Ich denke es kam wegen der Hitze und weil ich als Folge davon zu viel Wasser getrunken habe. Der Lauf wurde ein Kampf. Wegen den Schmerzen lief ich kein hohes Tempo, deswegen machte ich auch keine grosse Fehler. Kurz vor Schluss sank der Schmerz dann deutlich. Ich konnte zum Schluss noch ein wenig Gas geben. Die letzten Posten waren im Skihang, was sehr spektakulär war. Man hatte eine gute Aussicht auf die ganze O-Ringen-Arena Im Ziel hatte ich elf Minuten Rückstand auf den Sieger - im Gesamtklassement waren es schon fast 20 Minuten.

4. Etappe am Freitag, 26. Juli 2019

Am Freitag stand die einzige Mitteldistanz an. Der Start war so nah an unseren Haus, dass wir nicht mehr ins WKZ gegangen sind, sondern direkt an den Start. Also musste ich nur eine Viertelstunde vor meinem Start los gehen. Das schwierige dieser Etappe waren die vielen Wege und genau das wurde mir nach einem guten Start beim Posten 6 zum Verhängnis. Ich stach an einer Kreuzung mit etwa 6 kleineren und grösseren Wegen auf den Falschen ein und suchte den Posten drei Minuten lang. Dann versuchte ich es noch einmal von der Kreuzung und traf den Posten perfekt. Da sah ich, dass es sich lohnt ein wenig länger auf die Karte zu schauen und dann den Posten dafür zu treffen. Der Schluss gelang mir dann wieder gut. Auf den Etappensieger fehlten mir zum Schluss 4:19 Minuten.

Lukas Gasser: O-Ringen

(31.7.19/19:33)

O-Ringen 2019 in Norrköping

Am Freitag, 19. Juli um 4 Uhr begann mein drittes O-Ringen Erlebnis. Nach den O-Ringen 2017 und 2018 wollte ich unbedingt wieder mitmachen. Nach einem zweistündigen Flug Zürich-Stockholm und einer weiteren dreistündigen Autofahrt erreichten wir Norrköping. In Aby, das ist eine Vorortsgemeinde von Norrköping, steht unser gemietetes Haus, dass wir mit einer gut befreundeten Familie teilten.

Vorbereitung (Trainings)
Damit wir perfekt auf den O-Ringen vorbereitet waren, machten wir am Samstag schon einen ersten Trainingswettkampf, in Graversfors. Es war das offizielle Trainings-Race des O-Ringen. Das Gelände war sehr schön und stimmte mich noch mehr auf den O-Ringen ein. Typisches Gelände für Schweden mit vielen kleinen Sümpfen und Hügeln dazwischen. Die Karte grenzt an die Laufkarte der letzten O-Ringen-Etappe. Von daher sicher kein Nachteil, wenn man schon etwa weiss, wie das Gelände aussieht. Mit ein paar kleinen Fehlern erreichte ich das Ziel nach 48 Minuten. Ich war sehr zufrieden für das erste Mal in schwedischem Gelände in diesem Jahr. Am Sonntag, einen Tag vor dem Beginn der OL-Woche, machten wir noch ein zweites Training, und nicht irgendeines ... es war ein Privat-Training mit Simone Niggli! Es war supertoll, ein Training mit einer Weltklasse-OL-Läuferin zu machen. Sie gab mir viele Tipps und Tricks für den O-Ringen und allgemein für OL. Nach den Trainings war ich optimal für den O-Ringen vorbreitet.

1. Etappe am Montag, 22. Juli 2019
Endlich war es so weit, der O-Ringen begann. Ich nahm mir vor, schnell aber nicht mit zu viel Risiko zu laufen. Die Nervosität stieg, je näher die Startzeit kam. Um 11:28 startete ich auf die 4 km lange H13-Bahn. Von H12 zu H13 gibt es einen ziemlichen Sprung. Statt 2.5 km sind nun eben 4 km zu absolvieren und die Postenstandorte sind auch viel schwieriger. Ich musste oft querlaufen. Dies gelang mir aber gut.
Ich absolvierte den ganzen Lauf ohne grosse Probleme und wurde 6. von 200 - bester Nicht-Schwede. Ich war sehr zu frieden und freute mich schon auf die zweite Etappe in derselben Umgebung. Am Abend wären wir gerne an den nah gelegenen See gegangen, aber wir durften nicht, weil der See mitten im Laufgebiet der 4. Etappe war.

2. Etappe am Dienstag, 23. Juli 2019
Heute hätten wir ausschlafen können, denn unser Start war erst am frühen Nachmittag. Aber dafür war schon früh zu hell und zu heiss in meinem Zimmer. Wir vertrieben uns die Zeit mit Trampolinspringen und Tischtennis spielen bevor wir das zweite Mal in die Arena Finspang fuhren. Als wir kamen gingen viele schon wieder, da wir zu den Letztstartenden der 20`000 Läufer gehörten. Auch heute nahm ich mir vor einen sauberen Lauf zu machen und so meinen guten Platz zu verteidigen. Das gelang mir auf dem wieder ungefähr 4 km langen Kurs heute aber gar nicht. Ich nahm schon direkt nach dem Start den falschen Weg und machte auch zu den nächsten Posten immer wieder kleinere Fehler. Der Rückstand hielt sich aber in Grenzen. Dann aber kam der 7. Posten. Es war ein eher langer Weg zum Posten bei dem man sich entscheiden musste ob man den linken oder den schnelleren rechten Weg nehmen will. Ich entschied mich allerdings für die Route zwischen den Wegen also quer. Auch wenn ich den Posten direkt angelaufen hätte, wäre es schon langsam gewesen, aber ich suchte ihn noch zu früh und verlor mehr als vier Minuten, so dass mich der vier Minuten nach mir gestartete Aurel Gloor aus Pfäffikon fast aufgeholt hatte. Der Schluss gelang mir dann aber wieder gut, so dass ich ihn noch einmal distanzieren konnte. Ich kam mit ungefähr sieben Minuten Rückstand erschöpft ins Ziel. Gut, dass am nächsten Tag Pausentag ist.

Pausentag – Erholung am Meer mit Kajakfahren

Gold: Flurin Rettich, SOM 2019

(22.7.19/20:18)

Flurin Rettich: SOM 2019

Am Sonntag dem 30. Juni fuhren wir um 09:10 Uhr mit dem Auto los, Richtung Aargau, oder genauer Hunzenschwil, Wald-Liebegg (Nord). So kamen wir um 10:05 bei Liebegg an. Alle anderen Zimmerbergler waren schon dort und warteten auf die Massenstarte der verschiedenen Kategorien. Zwanzig Minuten später war es schon so weit, der erste Massenstart aller zwanzig Kategorien fand statt. Alle Läufer und Läuferinnen verschwanden unglaublich schnell im grünen Mittellandwald. Bei den Zweiten, wie bei den Ersten; Alle Läufer des zweiten Massenstartes verschwanden im Wald. Es war zwar erst 10:35, doch die Sonne brannte schon unerträglich vom Himmel. Der dritte Massenstart war um 10:40. Dort waren unter anderem Aaron Hiestand, Lilly Gross und Ich dabei. Fünf Sekunden vor unserem Start durften wir den Kleber von unseren Karten entfernen. Danach ging es los. Fast alle Leute mussten links abzweigen bis auf ein paar wenige Läufer, darunter auch ich. Meine Bahn hatte viel mit Ausdauer und Tempo zu tun, und sehr wenig mit Technik und Sicherheit. Als mich nach 33:02 Minuten Romeo Böhi ablösen konnte, musste ich erst einmal unter die Dusche stehen, weil die Hitze so extrem war. Danach kamen die Zimmerbergler sehr schnell hintereinander ins Ziel. Als ich beim Zieleinlauf stand um zu fanen, kam schon blad Lilly Gross des OLZ-Frauen Elite Teams mit Paula Gross und Julia Jakob ins Ziel gesprintet. Ungefähr 40 Minuten Später löste Gian Rettich Romeo ab und er startete auf die Schlussstrecke. Doch bevor Gian ins Ziel kam, löste Paula Gross noch Julia Jakob ab. Nach 1h52min23s kam Gian ins Ziel und erreichte somit den Vierten Platz. Nach Gut 55 Minuten kam das OL Zimmerberg Frauen Elite Team ins Ziel, nämlich 4:32 Minuten nach den Siegern: OL Norska mit Martina Ruch, Sarina Jenzer und Sabine Hauswirth. Nachdem alle Clubmitglieder da waren, konnte man gemütlich etwas essen und trinken. Später fand die Rangverkündigung statt. In der Kategorie Damen 180 gab es noch eine Diskussion, die nicht ganz unwichtig war für die OL Zimmerberg. Ein Team hatte den Ziel Posten nicht abgestempelt, kam aber als erstes ins Ziel. Bei der Rangverkündigung wurden zwar nicht Regina Neukom, Silvia Baumann und Arlette Piguet geehrt, doch auf der SOLV Website stehen sie zuoberst. Eine Überraschung gab es bei den Damen 16 wo Anna Rettich, Lena Gasser und Alina Fadel dank einem Postenfehler der vorher dritt platzierten auf dem dritten Rang landeten. Die diesjährige Staffel-OL-Schweizermeisterschafft war insgesamt ein sehr toller und sportlicher Anlass.
Ich möchte mich noch für die Verspätung des Textes Entschuldigen.

Gratian: Eine intensive Woche

(20.5.19/8:40)

Am Freitag 11.5 begann meine intensivste Woche, die ich je hatte. Zum Auftakt fand ein NLZ Training in Horgen statt. 14 Zimmerbergler nahmen sich die Zeit, eine gute Vorbereitung mit dem Swiss Orienteering Team für den kommenden Sonntag zu absolvieren. Am Samstag folgte dann der erste Jom Lauf in Einsiedeln. Das Wetter machte nicht ganz mit, doch mein Lauf war gut, bis auf den ersten Posten. Dort machte ich einen "gröberen" Fehler. Doch dann konnte ich durchstarten. In der Festbeiz angekommen traf ich die anderen Zimmerbergler, alle auch ziemlich durchnässt. Am Sonntag stand ich um 6:00 auf um am Zimmerberg-OL zu helfen. Um 7:15, eine Viertelstunde zu spät, kam ich dann nach Richterswil. Darauf wurde ich bei "Kaffee und Getränke" eingeteilt. Schon vor dem Lauf verkauften wir einige Kaffees. Ich ging mit Lukas und Aurelius zum Start. Dort waren auch schon die D/H 16 Läufer aus der Quarantäne. Mein Lauf lief nicht so gut, ich wählte leider immer wieder eine falsche Gasse. Schaut euch dazu doch das Routegadged an und zeichnet selbst eure Route ein. Im WKZ halfen wir weiter und assen auch selber etwas. Darauf folgte die Staffel. Dort lief alles reibungslos. Ich fand die Bahnen von Lena sehr cool, vor allem die vielen Routenwahlen. Nach der Staffel half ich noch beim Aufräumen. Am Montag hatte ich dann einen Pausentag. Am Dienstag gab es dann ein super Training von Dani. Am Mittwoch fand der Cool Cup im Irchelpark statt. Ich lief mit Aurelius Gallmann (Ex Zimmerbergler). Wir erreichten den 2. Platz. Auf dem 1. Platz war Ol Läufer Jann Tabolt aus Stäfa, zusammen mit einem Schulfreund , auf dem 3. Platz Lukas Gasser und Aaron Hiestand. Den 4. Platz erreichten Gian und Flurin Rettich, welche nur um eine Sekunde am Podest vorbeiliefen.

Gratian

Gratian Böhi: OL Lager 2019

(30.4.19/10:33)

Letzten Montag war es wieder so weit: Das OL-Lager hat begonnen! Wir hatten die ganze Woche immer Spass und auch viel gelernt . Schaut euch dazu doch die Galerien und den Bericht von Anna an. Ein grosses Dankeschön an alle Leiter und ans Küchenteam!

Gratian

Gold: Anna Rettich: Lehrreiches OL Lager in Rüschegg

(29.4.19/15:37)

Am letzten Montag war es endlich wieder so weit! Wir fuhren in mein 3. OL Lager. Wie die anderen beiden Male war es in Bern, dieses Jahr in Rüschegg, wobei mir der Name nicht viel sagte. Dieses Jahr war ich bereit viel Neues zu lernen und mich meinen Schwächen zu stellen, was ich auch musste, da die Wälder in dieser Umgebung alle sehr steil waren. Zu Beginn des Lagers wurden wir in Gruppen eingeteilt. Ich war mit Lena und Lukas Gasser, Raffi Heini, Silvan Ghirlanda und meiner Schwester Lea Rettich in der besten Gruppe. Sie alle forderten und förderten mich in dieser Woche.
Montag:
Am Nachmittag hatten wir unser erstes Training mit Bagde, so dass unsere tollen Gruppenleiter Marc und Chris unsere Schwachstellen erkennen konnten, an welchen wir in der kommenden Woche arbeiteten. Ich hatte Probleme mit dem Gegnerkontakt, dem Höhenkurven lesen und mit dem schnellen den Berg hinunter rennen. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass dieser Wald der flachste von allen in dieser Woche war.
Dienstag:
Um an diesen Problemen zu arbeiten, trainierten wir am Morgen mit einer reduzierten Karte, auf welcher nur noch Bäche und Flüssli, Höhenkurven und Objekte zu sehen waren. Ich ging die Sache eher langsam an und somit suchte ich keinen Posten.
Um zu üben, wie man mit dem Gegnerkontakt umgeht, traten wir am Nachmittag gegen jemanden an. Einige Posten waren gegabelt, andere nicht. In dieser Übung war ich weniger erfolgreich: Den zweiten Posten suchte ich etwa 30 Minuten, obwohl ich ihn bereits hatte. Auch dort lag es am Gegnerkontakt. Bei meiner Schwester war der Posten falsch eingezeichnet und sie sagte, dass meiner nicht der richtige sei (die Posten hatten keine Postennummer). Mehrere Male ging ich mich auffangen, bis ich mir dann aber doch sicher war, dass es der richtige Posten war. Beim Suchen spürte ich dann auch plötzlich die schweren Beine vom Hinjoggen und den vorherigen Trainings. Trotzdem war ich stolz auf mich, dass ich den Lauf nicht aufgegeben hatte und motiviert weitergelaufen bin.
Mittwoch:
Wir hatten wieder zwei Trainingseinheiten. Am Morgen machten wir einen Lauf mit einem sehr langen Posten, wie ich es mir gewünscht hatte. Dort stimmte meine Einstellung nicht: Ich redete mir ein, dass ich keine Energie mehr hatte nach den vielen Trainings und dass ich mich für den strengen Tag schonen sollte. Am Nachmittag übten wir mit Stresssituationen am Massenstart und mit Gegnerkontakt umzugehen. Dies machten wir mit zwei anderen Gruppen. Es waren drei kurze Sprintläufe mit Gablungen.
Donnerstag:
Am Morgen fand die bekannte Lagerolympiade statt. Aus diesem Grund trainierten wir an diesen Morgen nicht im Wald. Endlich war es dann so weit: Die Lagerstaffel stand bevor. Wir konnten unser Gelerntes zeigen. Als letzte Läuferin unseres vierköpfigen Teams musste ich schlussendlich auch als letzte von allen mit fast 10 Minuten Abstand auf die Strecke gehen. Das Auf- und Abrennen bereitete mir für einmal kein Problem, dafür aber die vielen Bächlis. Schon den ersten Posten suchte ich 10 Minuten und den sechsten Posten sogar noch 5 Minuten länger. Es war alles andere als mein Lauf. Die bereits neun Jahre alte Karte war nicht mehr ganz aktuell, doch dies war bestimmt nicht der Grund für meinen Misserfolg. Dennoch sucht man immer einen Grund. Auch musste ich den ganzen Lauf ganz alleine machen, während alle anderen einige Posten ein Tram hatten. Genau deswegen bekam ich am nächsten Tag das legendäre "Glöggliböög" T-Shirt. Zum Glück ist die OL Zimmerberg ein so toller Klub, dass mich alle freudig empfingen und mir niemand auch nur ein bisschen böse war. Aus Fehlern lernt man!
Freitag:
Am Morgen durften wir vor dem Schlusslauf einen tollen Downhill OL bestreiten. Dabei könnte ich mich schon an das nervige Geklimper der Glöckli gewöhnen. Der Schlusslauf fand im flachsten Wald statt. Drei dieser Posten waren fast am gleichen Ort, wie diejenigen des Montagstrainings, bei welchen wir Mühe hatten. Schon beim ersten Posten holte ich meine Schwester ein und wir taten uns zusammen. Es lief nicht mal so schlecht, doch bereits beim vierten Posten holte uns Tim ein. Bis zum 8. Posten (von 10) war der Lauf zufriedenstellend. Ich konnte das Gelernte im Bereich Gegnerkontakt gut brauchen. Danach unterlief mir ein grösserer Fehler. Ich konnte ihn mir aber nicht wirklich erklären. Zum 9. Posten war meine Routenwahl nicht optimal, was mich nochmals eine Minute kostete. Insgesamt dauerte mein Lauf 55 Minuten, dennoch war ich sehr zufrieden, da meine Kategorie normalerweise einfachere Strecken hat.

Das diesjährige OL Lager ist sehr gelungen und ich finde es sehr toll, dass wir mehr und intensivere Trainings hatten, als die letzten zwei Jahre. Ich werde vieles mitnehmen und freue mich darauf, es an einem Wettkampf brauchen zu können. ;)

Lena Gasser: Nacht-OL Schweizermeisterschaft 2019

(27.3.19/15:23)

Letzten Samstagabend war es so weit, meine erste NOM (Nacht-OL Meisterschaft) stand vor der Tür.
Zuvor habe ich mich an drei Nacht-OL Trainings an diese OL-Form herangetastet und mir einen Einblick ins Nacht-OL-Leben geben lassen. Nach diesen drei Trainings waren wir bereit um uns in dieses Abenteuer zu stürzen.
Am Samstagmorgen war ich schon sehr früh wach, da ich schon ein wenig aufgeregt war. Damit die Zeit schneller vergeht habe ich begonnen mein Zimmer aufzuräumen, etwas zu essen und die Weisungen durchzulesen. Dann endlich war es so weit, 14:15 Martin Gross holt uns mit dem OLZ-Büssli ab. Die Fahrt vom Zimmerberg nach Konolfingen dauerte dann etwa 2 ½ Stunden. Nach gut zwei Stunden machten wir eine kleine Pause in der Kambly Fabrik in Truebschachen. Dort füllten wir im Fabrikladen unser Energiespeicher und heckten Pläne aus, wie wir unsere Konkurrentinnen mit Guetslis abfüllen könnten, damit es ihnen schlecht würde. Wir setzten sie dann aber nicht in Tat um ...
Danach kam das WKZ immer näher und die Nervosität stieg bei mir immer mehr an. Um 17:00 waren wir dann im WKZ, für mich hiess das noch mehr als zwei Stunden warten bis es zum Start losgeht. In diesen zwei Stunden haben Anna Rettich und Ich uns bereitgemacht, das Jubiläumsgeschenk der OLG Norska (50. NOM!) – ein Reflektor in Form unseres Club-Logos – auf unsere Trainingsjacke gebügelt, etwas Kleines gegessen und gehofft, dass die Zeit schneller vorbeigeht. Da die D16-Kattegorie den allerletzten Massenstart hatte, verliessen wir das WKZ erst um 19:10 Uhr in Richtung Bahnhof Konolfingen. Mit dem Zug ging’s dann in vier Minuten nach Grosshöchstetten und von dort etwa 20 Minuten bis zum Start. Zusammen haben Anna und ich uns dann noch aufgewärmt. Um 20:31 Uhr konnten wir dann ins erste Gitter, zwei Minuten später ins zweite in welchem wir die Karte nehmen durften und dann um 20:35Uhr, als der Startschuss erklang rannten alle H18, D75 und D16 LäuferInnen los. Am Anfang musste ich mich ein wenig ans OL machen im Dunkel gewöhnen und mir einen guten Überblich erschaffen, da es so viele Läuferinnen und Läufer auf dem Weg zu den ersten paar Posten hatte. Einen Massenstart erlebt man ja auch nicht so häufig, damit muss man auch zuerst umgehen können. Danach sah man immer weniger Lampenkegel und die Trams wurden immer kleiner. Der Lauf klappte bei mir eigentlich ganz gut. Nur beim Posten 11 hatte ich grössere Probleme. In diesem Teil des Waldes hatte es sehr viele Posten und dementsprechend auch wieder viele Leute. Das brachte mich etwas aus dem Konzept. Zusammen mit einem Mädchen aus Bern suchte ich diesen Posten fast eine Viertelstunde. Mit Unterstützung eines sehr netten Läufers aus unserem Club fanden wir ihn dann doch noch. Nach dieser längeren Suchaktion ging der Lauf wider sehr gut und ich kam nach 1:00.55 Stunde ins Ziel. Mit dem Rang 17 bin ich sehr zufrieden. Im Ziel wartete ich noch und lief dann mit drei D16 Läuferinnen zurück ins WKZ in welchem schon bald die Rangverkündigung stattfand. Auf dem Rückweg verglichen wir unsere Routen.
Um etwa 23:00 fuhren wir dann zurück und um 01:30 waren wir wieder am Zürichsee. Sehr müde und zugleich sehr glücklich kam ich zuhause an. Dieser Abend war unglaublich toll. Es hat mir riesigen Spass gemacht und ich freue mich schon auf die NOM im nächsten Jahr.

Michi Felder: drei lehrreiche Jahre

(11.11.17/16:17)

Liebe OL Zimmerberg

Die höheren Anforderungen der H20 Kategorie haben mir dieses Jahr viel Freude bereitet und ich konnte wieder tolle Erfahrungen sammeln. Mit dem Training und den Wettkämpfen konnte aber meine Lunge, trotz verschiedenen Therapien, nicht mithalten.
Ich konnte fast kein Training, geschweige denn einen Wettkampf bestreiten, bei dem ich frei atmen konnte und rang stets damit genügend Luft zu bekommen. Auch wurde ich durch die ständige Reizung der Lunge immer wieder krank, sodass mich das Training eher zurückwarf als vorwärts brachte.
Ich merke deutlich, dass ich zurückfahren muss anstatt noch mehr zu kämpfen, da es schlicht und einfach keinen Sinn mehr macht.
Daher habe ich mich für 2018 nicht mehr fürs Zürikader beworben.
Es waren drei super Jahre im Kader mit viel OL, die ich in guter Erinnerung behalten werde.
Ich werde nach Lust und Laune weiter trainieren und auch an Läufe gehen, denn OL mache ich nach wie vor gerne.
Ich möchte mich bei euch für die grosse Unterstützung bedanken und freue mich, wieder aktiver im Veriensleben dabei sein zu können.

Michi

Lilly Gross: alle guten Dinge sind drei

(23.10.16/18:30)

Vor drei Jahren konnte ich mich dank sehr guten Resultaten bei den Juniorinnen für das Nationalkader selektionieren und dies obwohl ich nie im Juniorenkader war.
Dieses Jahr werden die Trainer von mir keine Bewerbung bekommen. Ja, ich habe mich dazu entschieden, mich nicht mehr fürs Kader und auch nicht für die Anschlussgruppe zu bewerben.

Im Verlauf der Zeit ist mein inneres OL Feuer je länger und mehr erloschen. Ich spüre, ich habe die Kraft und Motivation nicht mehr um noch mehr zu investieren. Die Lücke zum A Kader wurde in der letzten Zeit immer grösser statt kleiner.
Zu Beginn meiner Kaderzeit merkte ich, dass ich praktisch nur in der Schweiz OL gemacht habe und mir die Erfahrung im ausländischen Gelände definitiv fehlte. Ich kann mich noch sehr gut an mein erstes Trainingslager in Portugal erinnern. Ich stand im Wald und hatte keinen blassen Schimmer wo ich bin. Endlich fand ich einen Posten und musste dort warten bis jemand kam, den ich fragen konnte. Und das im Nationalkader… Nun habe ich sehr viele Erfahrungen in vielen verschiedenen Geländen dank dem Kader machen dürfen und viel gelernt. Doch immer noch mache ich zu viele Fehler und verliere sehr viel Zeit auf die Besten. Ich müsste für längere Zeit in den Norden um meine technische Defizite zu vermindern. Dazu bin ich im Moment nicht bereit.

Ich habe im Moment keine Lust mehr mich durch jedes Dickicht, jeden Hügel, jeden Zieleinlauf zu pushen und am Ende trotzdem von mir enttäuscht zu werden. Ich merke ich bin nicht mehr bereit alles zu investieren, ich brauche eine Pause. Wie lange meine OL Pause dauern wird weiss ich nicht. Ich weiss nur, dass ich sicher nach meiner Trainingspause wieder mit dem Trainieren beginne, denn dies mache ich immer noch unglaublich gerne. Ich freue mich neue Ziele in Angriff zu nehmen.

Wer weiss eventuell bin ich eines Tages wieder mit einem rot weissen Dress am Start eines Weltcups Rennen und versuche mein bestes WC Resultat meiner Karriere zu knacken. Doch zuerst werde ich stolz die grün gelb schwarze Uniform tragen.

Ich möchte mich ganz herzlichen bei all denen bedanken, welche mich in den letzten drei Jahren unterstützt haben, sich mit mir gefreut oder mit mir gelitten haben. Spitzensport ist genial doch auch knallhart.

Ich möchte mich bei der OL Zimmerberg , der TG Hütten sowie bei meinem Fanclub bedanken, welche mich finanziell unterstütz haben.

Ich hoffe, dass auf dem Selektionsentscheid des Nationalkaders der Name Gross immer noch zweimal zu finden ist.
Lilly

Lilly Gross: Ostertage im Südtirol

(29.3.16/21:32)

Zusammen mit zwei Triathleten und drei Triathletinnen verbachte ich die Ostertage in Latsch. Dank Michi Rüeggs cleveren Trainingsplanung konnte ich, obwohl ich OL Läuferin bin, meistens in der Gruppe trainieren, was doppelt Spass macht.

Das Highlight für mich war der Berglauf von Latsch auf den St. Martin. Dieses Training kommt definitiv in meine Topten-Trainingsliste.

Eigentlich gehe ich nicht so gerne ins Schwimmbad. Da aber das Hallenbad in Latsch so schön warm ist (ich möchte nicht wissen, wie rot mein Kopf jeweils war) und weil meine Trainingsgspänli gerne schwimmen, wagte auch ich dreimal den Sprung ins kalte oder eben genauer gesagt warme Nass.

Obwohl wir nicht die einzigen waren, die am Ostermontag mit dem Postauto über den Ofenpass reisen wollten, schafften wir es, trotz fünf Rennvelos und viel Gepäck einen Sitzplatz zu ergattern.

Ich genoss die Tage an der Sonne und freue mich nun auf die anstehenden OL Trainings in der frühlingshaften Schweiz.

Lilly Gross: Süden zum Dritten

(12.3.16/19:36)

Leider war der Frauen-Kaderzusammenzug für mich schon am Sonntagmorgen zu ende. Denn starke Grippesymptome plagten mich. Mein Körper hätte sicher nicht genügend Energie gehabt, für die auf dem Plan stehende Schneeschuhtour. Ich musste meine Energie sparen, damit ich mit Langlaufski und Gepäck beladen die Reise bis nach Hause überstand. Ich war froh, als ich in meinem eigenen Bett lag und verliess dieses auch erst wieder mehrere Tage später. Ans Trainieren und Arbeiten war nicht zu denken.

Gerade noch rechtzeitig wurde ich wieder mehr oder weniger fit, damit ich in der vergangenen Woche mit dem Nationalkader ins Trainingslager reisen konnte. In Spanien profitierte ich von super technischen Trainings und genoss die Sonne, das Team und die Vollpension. Ich konnte weiter an meinen Abläufen arbeiten. Obwohl ich nicht ganz alle Trainings mitmachen konnte, habe ich viele Posten angelaufen. Das Laufen fühlte sich immer besser an, doch am Ende der Woche waren meine Beine leer und ich kam an der Sprintstaffel nicht mehr vom Fleck.

Die Laufbandtests in der Woche nach dem Trainingslager haben mir aufgezeigt, dass ich noch nicht dort bin, wo ich gerne wäre. Doch ich habe einen Plan und bin überzeugt, dass ich bis zu den ersten wichtigen Wettkämpfen (Selektionsläufe für die EM in Tschechien) in Form sein werde. Zusammen mit jungen Triathleten werde ich über die Ostertage nochmals in den Süden reisen und in der Nähe von Meran durch die Apfelbaumplantagen laufen.
Nun ist jedoch noch ein wenig Geduld und Erholung gefragt.

Lilly Gross: Süden zum Zweiten

(15.2.16/18:01)

Während ich in Spanien mit Sonne und warmen Temperaturen verwöhnt worden war, brauchte ich letzte Woche definitiv mehr warme Kleider und hätte viel für einen Trocknungsschrank gegeben. Trotz Regen und Wind war es aber eine coole Woche in Portugal.

Die ersten drei Tage verbrachten wir in einem Dünengelände an der Küste. Danach fuhren wir mit zwei Zwischenstopps, bei welchen wir unsere schnellen Beine auspacken mussten (Sprinttrainings) , hinauf in die Berge nach Castelo de Vide. Dieses kleine mystische Städtlein mit seiner Burg gefiel mir gut.

Auch den Geländewechsel hatte ich im Griff, und es machte Spass, mal wieder ein wenig härteren Boden unter den Füssen zu haben.

Als Abschluss nahmen wir noch an der NAOM teil. Ich lief den WRE-Lauf am Samstag wettkampfmässig und den zweiten Lauf am Sonntag als Training. Damit konnte ich eine weitere erfolgreiche Trainingswoche abschliessen.

Als nächstes werden wir am Wochenende als Flying Swiss Girls Davos unsicher machen. Bevor es mit dem Nationalkader ab nach Spanien geht. Auf jeden Fall freue ich mich. Egal, wie das Wetter sein wird. ;-)

Lilly Gross: Trainingslager im Süden zum Ersten

(25.1.16/22:00)

Die letzte Woche verbrachte ich in Spanien bei perfekten Trainingsbedingungen. Wir hatten eine praktische Unterkunft nur fünf Gehminuten von einem coolen Dünen-OL-Gelände entfernt. Bei warmen Temperaturen konnte ich so viele Posten wie schon lange nicht mehr anlaufen und mein OL- Können bei speziellen Trainingsformen unter Beweis stellen.
Im Trainingsalltag brauche ich jetzt wieder Handschuhe und Mützen. Jedoch nur für kurze Zeit. Denn in zwei Wochen heisst es für mich Training im Süden zum Zweiten.
Ich freue mich jetzt schon auf das Stützpunkt Trainingslager in Portugal!

Lilly Gross: MOM und neue Ziele im Fokus

(13.10.15/20:20)

Nicht mehr lange und die Saison 2015 ist Geschichte. Als krönender Abschluss steht die MOM sowie einen nationalen Wettkampf über die Langdistanz auf dem Programm. Da möchte ich nochmals in allen Bereichen das Bestmögliche an diesem Tag von mir abverlangen.

Obwohl die Saison 2016 noch nicht begonnen hat, habe ich mir schon Gedanken darüber gemacht, wie es weiter gehen sollte. Die Kaderbewerbung ist geschrieben und ich hoffe, dass ich nächstes Jahr wieder vom Nationalkader-Status profitieren kann.
Auch heute, beim letzten Intervalltraining, habe ich gemerkt, dass ich bereit und motiviert bin, weiter an mir zu arbeiten und mich schon jetzt auf die neue Saison freue.
Zuerst gönne ich mir ein wenig eine ruhigere Zeit zu Hause, denn die vielen Stunden Training, sowie das Reisen nach Spanien, Portugal, Spanien, England, Schottland, Norwegen, Schweden, Finnland, Estland, Schweden und nochmals Estland hinterliessen Spuren.
Danke allen, die mich auf meinem Weg unterstützen.

Julia Gross: Bitter

(8.8.15/18:09)

Ich habe mich gepusht und mit positiven Gedanken motiviert, 18 von 19 Posten ohne zu zögern angelaufen, auf den langen Routen meinen Plan konsequent in die Tat umgesetzt und als die Müdigkeit kam, versucht trotzdem dran zu bleiben. Ich hätte stolz auf mich sein können, denn es war ein hartes Rennen, eine richtig würdige WM-Langdistanz und ich habe meinen Job gemacht.

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Lilly Gross: Sommer

(15.7.15/20:39)

Nach dem ersten Saisonhöhepunkt, den Weltcuprennen in Norwegen und Schweden , sowie nach einer Woche Ferien zusammen mit Julia in Finnland, geniesse ich nun das schöne Sommerwetter zu Hause. Seit gut drei Wochen bin ich wieder im Grundlagentraining. Dies war mit ein Grund, weshalb ich am 3. Nationalen OL (vor der Staffel SM) nicht die fittesten Beinen und den klarsten Kopf hatte. Doch tags darauf fühlte ich mich zum Glück besser und konnte eine solide Leistung abrufen. Damit schuf ich eine gute Ausgangslage für meine Schwestern.
Bis zum ersten August bleibe ich zu Hause und geniesse meine im Moment Lieblings-Trainingseinheit: Aqua Jogging im Zürichsee. Am Nationalfeiertag vereise ich für eine Woche nach Estland und werde dort zusammen mit andern Schweizern trainieren. Natürlich drücke ich von dort aus Julia ganz fest den Daumen. Ich werde die Rennen in Schottland natürlich mitverfolgen.
Ich freue mich auf weitere coole Trainingseinheiten nicht nur im Wasser sondern auch im Wald und bin überzeugt, dass ich mir so eine gute Grundlage für die anstehenden Wettkämpfe im Spätsommer erarbeiten kann.

Lilly Gross: Sieg am Heimrennen statt Start an der Tiomila

(13.5.15/14:57)

Da am Donnerstag 14.05. Tom Bührer, der Bahnleger des Langdistanztestlaufes im Les Alpettes alles von uns abverlangen wird (7.2 km und 450 m Steigung), verzichtete ich auf einen Start an der TIOMILA Staffel in Schweden. Stattdessen konnte ich mich in Ruhe zu Hause in relevantem Gelände auf die anstehenden Testläufe vorbereiten.
Zu Hause im wahrsten Sinn des Wortes, denn am Richterswiler OL letzten Sonntag, rannte ich zwei- mal vor unsere Haustüre vorbei OL Karte. Technisch war für mich dieser Sprint keine grosse Herausforderung, da ein kurzer Blick auf die Karte reichte und ich wusste, wo der Posten steht. Heikel war, dass ich die oliven (Sperrgebiete) einhalte. Doch dies hatte ich auch im Griff. So konnte ich meinen ersten Heimsieg feiern ;-) und den Deal mit dem Uhrenmacher einhalten. Er wechselte mir gratis die Batterie meines Pulsgurtes, dafür musste ich den Richterswiler OL gewinnen.
Nach dem nationalen Weekend in Dornbirn, welches für mich auch Testläufe sind, heisst es nicht Beine hochlagern. Denn ich werde gleich am Sonntagnachmittag mit dem Nationalkader nach Schottland in ein wöchiges Trainingslager reisen. Das Gelände habe ich noch in bester Erinnerung vom letzten Herbst. Ich freue mich auf eine coole Woche mit dem Suisse Team und hoffe auf schönes Wetter.

Michi Felder: Kurze Saison

(26.4.15/22:30)

Das kann man wohl sagen!!!!!
Hätte gedacht mein erster Kaderblog Eintrag kommt mit erfreulicheren Nachrichten!
Da ich eine ausgeprägte und hartnäckige Akne habe, die leider immer schlimmer wurde und Narben hinterlässt, bin ich nun auf ein Medikament angewiesen, dass sie verschwinden lassen soll.
Das Medikament ist recht stark und hat auch dem entsprechend Nebenwirkungen, die von Person zu Person unterschiedlich sind. Bei mir machen sich diese unter anderem bei der Muskulatur deutlich bemerkbar, was mich beim Sport so einschränkt, dass ich vor der Entscheidung stand:
Normal weiter mit intensivem OL dafür bleiben Narben im Gesicht das Leben lang oder
OL Pause dafür kann die Akne richtig therapiert werden.
Ich habe mich für letzteres entschieden…
Wie lange die Pause genau dauert ist schwer zu sagen. Ich nehme es vor zu und werde versuchen das Beste aus der Situation zu machen.
Die Zeit werde ich vor allem nutzen, um im mentalen Bereich weiter zu arbeiten, damit ich, wenn alles überstanden ist, wieder voll durchstarten kann!!

Lilly Gross: Lehrreiche Tage im Süden

(8.3.15/15:32)

Das Stützpunkt Trainingslager in Portugal sowie das Trainingslager in Spanien mit dem Nationalkader sind schon Geschichte.
Es waren zwei lehrreiche und mehr oder weniger sonnige Wochen. Ich hatte die Möglichkeit, viele Posten anzulaufen und an meiner Grundtechnik zu arbeiten.
Die Posten sicher und mit einem Plan anzulaufen, war mein Ziel. Dies gelang mir nicht an jedem Tag gleich gut. Es kostete mich ein wenig Nerven und Geduld. Doch ich kam immer besser in Fahrt und die Posten standen Ende Woche immer mehr dort, wo ich sie erwartete OL Karte! Das Abschlusstraining war für mich ein perfekter Lagerabschluss. Bei milden Temperaturen, Morgensonne und Blick auf das Meer machten wir uns um 07.30 auf um noch ein letztes Mal durch den sandigen Wald zu rennen. Schlicht Genial!
Ich werde sicher in diese Region (Barbate) zurückkehren um OL zu machen, denn das Gelände hat mir sehr gut gefallen.

Als nächstes werde ich anfangs April mit Julia zusammen in das Stützpunkt Trainingslager nach England reisen. Über die Osterttage nehmen wir an den Wettkämpfen des JK 'www.thejk.org.uk' teil. Dies ist auch der Grund, weshalb wir nicht an der Klubreise teilnehmen können.
Nun werde ich es ein paar Tage ein wenig ruhiger angehen lassen, bevor es dann schon mit den ersten Wettkämpfen losgeht.

Lilly Gross: Auf geht’s in den Süden

(30.1.15/18:14)

Gestern auf den Langlaufskis, als ich an Simi Ammann vorbei fuhr, kam mir in den Sinn, dass ich mich hier wieder einmal melden könnte.
Ich bin gut ins neue Jahr gestartet und konnte meine Trainings alle wie geplant durchziehen.

Während meine Kadergspändli eines nach dem andern braungebrannt zurück in die Schweiz kehrt, mache ich mich langsam bereit für meine anstehenden Trips in den Süden. Obwohl ich mir natürlich bewusst bin, dass es im Süden von Europa nicht ganz so warm ist wie in Australien.

Trotzdem freue ich mich darauf, am nächsten Wochenende in Spanien, am Start des Cross Team Europacups zu stehen. Dieser Startplatz hat sich mein Team (TG Hütten) mit dem Sieg in der Frauenteamwertung an der Cross SM 2014 erkämpft. Genaueres dazu hier: 'www.eccc-crosscountry-guadalajara2015.es'
Ich bin gespannt, was für unser Team (eine Steepleläuferin, drei Triathletinnen,eine OL-Läuferin) herausschauen wird. Ich werde auf alle Fälle dafür sorgen, dass meine Beine am Sonntagabend um die Laufbänder im Flughafen froh sind.
Danach werde ich für eine gute Woche zu Hause sein und mich all den an der Grippe erkrankten Patienten widmen. Doch dann darf ich schon wieder in den Flieger, diesmal Richtung Portugal, steigen. Zusammen mit Natikadergspändli, sowie mit kadernahen Athleten werde ich vor der POM 'www.pom.pt' ein paar OL Trainings absolvieren. Anschliessend bestreiten wir gemeinsam die Wettkämpfe. Ich freue mich, auf das OL machen und bin gespannt, wie gut meine Abläufe schon sitzen.
Eine gute Woche später verreisen wir mit dem gesamten Nationalkader, sowie mit den ältesten Junioren für eine Woche nach Spanien. So darf ich zusammen mit meinen zwei Schwestern in Barbate weiter an meiner OL Technik arbeiten.

Ich freue mich auf die anstehenden Trainings und bin überzeugt, ich werde viel davon profitieren.

Julia Gross: Neues Design für unser Dress

(3.12.14/21:59)

Wie ich am Chlaus-OL bereits erzählt habe, werden wir die OL-Szene in der nächsten Saison mit einem neuen Dress aufmischen.
Die Auszählung ist nun beendet und das Grunddesign steht fest. Der grosse Sieger der Abstimmung am Chlaus-OL ist:

Zwei Korrekturen zum Bild: Vorne wird natürlich wieder das OLZ-Logo auf der Brust stehen und die Ärmel werden evtl. noch teilweise schwarz.

Nun ist es also an euch, die Farbstifte zu zücken und ein Spezialdesign fürs Klubreise-Dress zu entwerfen. Vorschläge bitte bis Ende Jahr an mich mailen (kleiderverkauf@olzimmerberg.ch).

Viel Spass beim Designen!
Julia

Lilly Gross: Die Saison 2014 ist vorbei

(14.10.14/21:51)

Viele Erfahrungen in meiner ersten Elite-Saison

Diese Saison war für mich von Beginn an etwas anders als gewohnt.
Ich startete mein Training nach der Saisonpause in Oxford, da ich dort von Mitte Oktober bis Mitte Dezember in einem Sprachaufenthalt war. Genau an dem Tag, als ich die Trainingsschuhe wieder schnürte, bekam ich die Nachricht, dass ich mich für das Elite-Nationalkader selektioniert habe.
Die ersten Trainingsmonate rannte ich in Oxford (GB) in einer für mich ungewohnt flachen Region. Trotzdem kam ich mit einer anständigen Form wieder zurück in die Schweiz und fand einen flexiblen Teilzeitjob als MPA. So konnte ich den ganzen Winter durch ohne Probleme trainieren.
Entsprechend motiviert startete ich an den ersten Wettkämpfen, in der für mich neuen Kategorie Elite. Dies bedeutet längere, anspruchsvollere Bahnen, sowie viel stärkere Konkurrenz. Ich liess mich durch dies nicht beirren und lieferte konstante Resultate . Dadurch konnte ich mich auch für mehrere Weltcup-Rennen in verschiedenen Ländern selektionieren.

Als ich im Sommer mit dem Aufbautraining für den Herbst beginne wollte, wurde ich durch Knieschmerzen gestoppt. Dies war eine für mich ungewohnte Situation. Ich musste auf das geliebte Lauftraining verzichten. Durch diese Verletzung wurde ich psychisch, wie auch physisch gefordert und dies war für mich und dadurch auch für mein Umfeld nicht so einfach. Wir bekamen das Problem jedoch in den Griff, so dass ich relativ schnell wieder durch den Wald rennen konnte.
Ich freute mich, von Woche zu Woche zu spüren, dass meine Form immer besser wird. Leider wurde ich durch einen Magenvirus erneut gebremst und musste lernen, dass der Körper manchmal mehr Pausen will als der Kopf.
Die ganze Saison war unglaublich lehrreich, bestritt ich doch in sieben verschiedenen Ländern Wettkämpfe oder Trainings. Nun sind meine Beine nicht mehr so spritzig und mein Kopf ist gefüllt mit neuen Eindrücken und Erfahrungen. Somit ist Zeit für eine Pause, damit ich dann wieder voller Energie in die neue Saison starten kann.

Herzlichen Dank an alle, die mich in dieser Saison unterstützt haben. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit!

Julia Gross: Konfettiregen in Liestal

(7.10.14/18:09)

Weltcupfinal in der Schweiz, das ist die perfekte Kombination von spannenden Wettkämpfen, vielen Zuschauern, sonnigem Herbstwetter und zuletzt aber nicht am wenigsten wichtig: Konfettiregen bei der Rangverkündigung. Wenn ich nicht so gerne als Athletin darunter stehen würde, hätte ich mich wohl schon längst als Konfettipistolenabschuss-Helferin beworben.

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Julia Gross: Langdistanz-SM: Wenn Engeli und Tüfeli miteinander streiten

(1.9.14/18:09)

Für mich ist das Schwierigste bei einer Langdistanz - neben den Routenwahlen - die lange Zeit, während der ich mich mit mir alleine befassen muss. Mein Wettkampf-Hirn hat eben die Neigung dazu, mich immer wieder mit blöden Gedanken vom OL machen abzulenken. Ich kann zum Beispiel einen steilen Hang hochkeuchen, schon völlig im roten Bereich sein und doch schickt das Tüüfeli in meinem Kopf Sätze los wie: ?Die anderen rennen da sicher schneller hoch!? oder ?Ha, das hast du jetzt davon, deine Routenwahl war halt doch nicht das Wahre?. Wenn Tüüfelis Gegnerspieler gerade einen schwachen Tag einzieht, kann ich mich schon mal dazu verleiten lassen, über das Limit zu pushen und dafür oben mit einem saftigen Fehler zu büssen. Gestern kämpfte das Engeli im Kopf aber tapfer gegen das freche Tüüfeli und verschaffte sich immer wieder Gehör. Das war allerdings auch nötig.

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Lilly Gross: Wenn der Kopf mehr will als der Körper

(31.8.14/18:41)

Die letzen zwei Wochenenden kamen definitiv nicht so heraus, wie ich mir das im Voraus vorgestellt hatte.
Auf die SOM mit dem coolen Team (Paula und Sara) und dem schönen Gelände freute ich mich schon sehr lange. Leider machte mir ein Magenvirus einen Strich durch die Rechnung. Ich wollte trotzdem starten und dachte, wenn ich renne, dann fühle ich mich sicher besser. Das Einlaufen beschränkte ich dann auf ein paar Sprints, da ich die Energie für das Rennen sparen wollte. Paula und Sara machten ihren Job perfekt und somit durfte ich auf der vielversprechenden zweiten Position in den Wald. Ich wollte mich ganz auf die Kartenarbeit konzentrieren, denn ich wusste, physisch wird heute nicht viel möglich sein. Als ich schon auf dem Weg zum ersten Posten einen „WC-Halt“ einlegen musste, realisierte ich, dass ich wirklich nicht an mein Limit gehen darf, ansonsten werde ich am Euromeeting nicht fit sein. Ich lief im Longjogg-Tempo und marschierte, legte Pausen ein und machte dazu noch ganz viele Fehler. So musste ich zusehen, wie Läuferin um Läuferin an mir vorbei zog und ich sie kampflos gehen lassen musste. Ja, ich war an diesem Tag schlicht nicht in der Lage, wettkampfmässig OL zu machen. Dies wollte ich mir im Vornherein nicht eingestehen. Es tut mir leid für meine zwei Teamkolleginnen, welche wirklich einen guten Job gemacht haben. Ich bin überzeugt, nächstes Jahr wird die OL Zimmerberg an der SOM wieder angreifen und um die Medaillenplätze kämpfen.

Ja, nun hatte ich genau zwei Tag Zeit, um mich zu erholen, bis es nach Schweden an das Euromeeting ging. Leider konnte ich mich nicht so erholen, wie ich es mir vorgestellt hatte. In der Praxis hatten wir sehr viel zu tun und ich musste für andere MPAs einspringen. Somit blieb mir nicht viel Zeit für die Regeneration.

Trotzdem freute ich mich auf das Euromeeting in Schweden, welches ich mir schon zu Beginn der Saison zum Ziel gesetzt hatte. Leider fehlte mir definitiv noch die Energie und ich kam sehr enttäuscht von mir und meiner Leistung wieder in die Schweiz zurück. Das Gelände war sehr anspruchsvoll und cool. Ich werde sicher nach Göteborg zurückkehren und hoffentlich mit definitiv mehr Power in den Beinen.
Sprint Karte

Nun gönnte ich mir eine easy Woche. Ich konnte mich gut erholen und fühle mich genug fit für das Trainingslager in Schottland. Morgen Montag sitze ich nämlich schon wieder im Flieger. Ich freue mich, das Gelände der WM 2015 näher kennen zu lernen.

Julia Gross: Unachtsamkeit zahlt sich nicht aus

(23.8.14/18:09)

Nur kurz nicht aufpassen und schon sind wieder ein paar wertvolle Sekunden in ein unnötiges Bögli investiert. Es ist keine neue Weisheit, die ich letzte Woche an den Wettkämpfen der Studenten-WM in Tschechien wieder einmal lernen musste. Im OL gewinnt, wer am schnellsten rennen kann und am wenigsten Fehler macht. Oder die Fehler wenigstens schneller macht, als die anderen. Und genau da lag das Problem.

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Julia Gross: Für einmal kein OL dafür weiche Knie und Hüttenromantik

(9.8.14/18:09)

Ein OL-freies Wochenende, das gibt es selten!Und dazu war es noch ein besonders langes mit dem 1. August am Freitag. Mein Freund Simon und ich wollten die Gelegenheit also nutzen, schnürten die Wanderschuhe und schlurften am frühen Freitagmorgen auf den Bahnhof. Auf ging's ins Berneroberland.

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Paula Gross: Junioren WM 2014 – Manchmal kommt es anders, als man denkt.

(8.8.14/22:17)

Mit relativ tiefen Erwartungen reiste ich am Freitag, 18. Juli, an die Junioren WM in Borovets, in Bulgarien.
Es war eine grosse Erleichterung, im Flugzeug zu sitzen, da ich am Tag zuvor noch kurz meine Chemie mündlich Matur absolvierte. Ich freute mich auf die kommende Herausforderung, setzte mir aber im Rückblick auf die JWOC 2013 sehr tiefe Rangziele. Minimal Ziel war es, besser als letztes Jahr zu laufen, worüber ich im Nachhinein nur noch schmunzeln muss…
….
Der ganze Bericht über die JWOC wird im nächsten HOLZ erscheinen.

Kurz zusammengefasst bin ich mächtig stolz auf mein Langdistanz Diplom und die Staffel Medaille. Ich weiss aber, dass noch mehr möglich ist und freue mich auf die kommenden zwei Jahre als Juniorin.

Julia Gross: Eine Langdistanz mit Nachwirkungen

(18.7.14/18:09)

Die Faustregel "Wenn es einem nicht so gut gelaufen ist, geht es viel länger bis man sich erholen kann" hat sich wieder einmal bewahrheitet. Sogar gestern spürte ich noch die Nachwirkungen meiner ersten WM-Langdistanz, die nun bereits eine Woche zurück liegt. Ich wollte einen längeren Dauerlauf machen, startete frisch-fröhlich mit zwei Trainingskollegen, nach einer guten halben Stunde war die Flasche aber leer. Das bewog mich dazu, nach dem Training nicht nur ein grosses Glas Sportgetränk (mmmh!) sondern auch noch einen Recovery-Shake zu mixen und runterzustürzen (was ich normalerweise nicht freiwillig mache).

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Julia Gross: WM-Karriere lanciert!

(7.7.14/18:09)

Auch mit etwas mehr Abstand bin ich noch nicht wirklich zufrieden mit meiner Leistung vom letzten Samstag in Venedig. Mein erster Einsatz an der WM im Sprint lief nicht genau so, wie ich es erhofft hatte. Schon früh im Rennen lief ich in eine falsche Gasse hinein und musste wieder umkehren, was mich 30 Sekunden kostete. Am Schluss schaute der eigentlich gute 11. Rang heraus und auf dem lässt es sich auf jeden Fall aufbauen!

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Julia Gross: Gefahrenzonen

(16.6.14/18:09)

Was ist gefährlicher? Ein Langdistanz-OL in der norwegischen Wildnis oder eine Treppe?

Genau, die Treppe. Jedenfalls für meinen kleinen Finger. Letzten Samstag habe ich es geschafft, so ungeschickt die Treppe runterzufliegen, dass der Fingerknochen die Ladung nicht ganz heil überstehen konnte. Wohlgemerkt: dies geschah alles ohne Wettkampfstress oder andere erschwerende Bedingungen. Auf jeden Fall muss ich nun mein Schreibsystem kreativ anpassen, die perfekte Entschudligung für Tippfehler und verspätete News-Einträge.

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Lilly Gross: Auf geht's in den Norden

(4.6.14/19:22)

An den Testläufen in Italien vor drei Wochen konnte ich mich für die Weltcupläufe in Norwegen und Finnland selektionieren.
Nun sind die Taschen gepackt und morgen geht es los via Kopenhagen nach Oslo.
Als erstes darf ich in Norwegen in der Nähe von Kongsberg an einer Mittel- und tags darauf an einer Langdistanz starten.
Das Laufgelände in dieser Region kenne ich schon ein wenig, da ich im 2009 und 2012 mit dem Zürikader in diesem Gebiet trainierte und meine ersten Posten in Norwegen anlief. Wer hätte damals gedacht, dass ich mal dort einen Weltcup laufen darf?
Ich freue mich auf die Herausforderung und den Vergleich mit der internationalen Konkurrenz.
Nach diesen Wettkämpfen fliegen wir weiter nach Finnland. Dort findet einen Sprint Weltcup mit Qualifikation am Morgen und Final am Nachmittag statt.

Julia Gross: Langweilig wird's mir bestimmt nicht!

(1.6.14/18:09)

Auf geht's in die zweite Runde! Die Testläufe in Italien vor zwei Wochen gaben den Startschuss für eine ereignis- und reisereiche zweite Wettkampfperiode. Mit drei stabilen Leistungen konnte ich mir den ersehnten Platz im WM-Team sichern und die Delegation als einzige Debütantin komplettieren. Am 5. Juli in Venedig (Sprint) und am 9. Juli in Lavarone(Langdistanz) gilt es dann ernst für mich.

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Julia Gross: Unglaublicher!

(20.4.14/18:09)

Auch wenn ich mit etwas Abstand auf die letzten Tage zurück schaue, habe ich das Gefühl zu träumen. Nach dem bereits unglaublichen 3. Rang im Sprint und einem guten 9. Platz über die Langdistanz, liessen wir die Bombe in der Staffel richtig platzen. Wir sind Europameisterinnen!

Und langsam komme ich nicht umhin, all das Unglaubliche zu glauben. Vielleicht hilft es mir, die Geschehnisse der Reihe nach nochmals durchzugehen und dabei diesen Eintrag zu produzieren.

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Julia Gross: Unglaublicher!

(20.4.14/18:09)

Auch wenn ich mit etwas Abstand auf die letzten Tage zurück schaue, habe ich das Gefühl zu träumen. Nach dem bereits unglaublichen 3. Rang im Sprint und einem guten 9. Platz über die Langdistanz, liessen wir die Bombe in der Staffel richtig platzen. Wir sind Europameisterinnen!

Und langsam komme ich nicht umhin, all das Unglaubliche zu glauben. Vielleicht hilft es mir, die Geschehnisse der Reihe nach nochmals durchzugehen und dabei diesen Eintrag zu produzieren.

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Julia Gross: Unglaublich!

(14.4.14/18:09)

Bronze im Sprintrennen der Europameisterschaften, das hätte ich wirklich nicht erwartet! Klar, die Zeichen standen gut: Die Qualifikation beendete ich auf dem zweiten Platz in meiner Gruppe, die Beine fühlten sich gut an und das Gelände mit den vielen Höhenmetern behagt mir. Dass es aber gerade für Edelmetall reichen wird, das hat wohl nicht nur mich überrascht...

Heute geniesse ich die Aussicht von unserem Hotel auf der Burg hinunter ins Laufgelände und lade die Batterien für morgen.

Es geht weiter mit dem Langdistanz-Final im schnellen Korkeichen-Gelände.

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Lilly Gross: Durchhaltewillen war gefragt

(9.4.14/19:47)

Nicht nur im Flugzeug musste ich geduldig warten, bis ich endlich am Ziel ankam. Durchhaltewillen war auch auf dem Weg zu meinem ersten Weltcup Posten gefragt.
Als Belohnung gab es im Ziel nach fast zwei Stunden Wettkampfzeit einen Applaus, da ich die erste Läuferin im Ziel war, so wie zuckersüsse mega feine Orangenschnitze.
Leider hatte ich in der Langdistanz kein GPS, aber für Leute, die es wunder nimmt, welche Route ich gewählt habe, ist hier meine Karte.

Die Wettkämpfe machten mir sehr Spass und es war cool, mal hautnah an einem Weltcuplauf dabei zu sein.

Einen ausführlichen Bericht über mein Weltcup-Debüt könnt ihr im nächsten HOLZ lesen.

Nun bin ich immer ein wenig unterwegs:
Die Ostertage verbringe ich im Tessin.
Anfangs Mai reise ich mit Julia zusammen nach Schweden, wo ich zum ersten Mal an der Tiomila starten werde.

Ich freue mich auf die anstehenden Herausforderungen.

Lilly

Lilly Gross: Die Saison ist eröffnet

(26.3.14/20:43)

Letzten Freitag galt es für mich im Bütikoferwald zum ersten Mal in dieser Saison ernst. Ich startet an meinem ersten Selektionswettkampf in der Kategorie Elite und dies erst noch in der Langdistanz. Ich war froh über die absolvierten Longjoggs durch den Winter, denn so konnte ich die für mich eher „noch“ ungewohnte Distanz abgesehen von einem 180° Fehler beim Kartenwechseln recht gut bewältigen. Der Samstag verbachte ich dann mit Pasta essen und Beine hochlagern und dem Thermometer zuschauen wie es von Stunde zu Stunde kälter wurden. Am Sonntag stand ich wieder am Start. Diesmal über die Sprintdistanz und mit Thermoleibchen und langen Hosen. Dieses zweite Selektionsrennen fand bei nicht gerade angenehmen Temperaturen in Olten statt.
Beide Wettkämpfe machten mir sehr Spass und weckten in mir die Lust auf weitere OL Wettkämpfe!

Karte Sprint Olten

Noch grösser wurde die Freude am Montag in der Kaffeepause, als ich mein Handy prüfte und dort Gratulationen so wie ein Aufgebot für den Weltcup in Spanien vorfand.
Ich bin sicher, ich werde am fünften April mit einem Kribblen im Bauch und einem Smile im Gesicht am Start zu meinem ersten Weltcuprennen stehen. Nach dieser Langdistanz bleibt mir nicht viel Zeit um mich zu erholen, denn am Tag drauf steht ein weiteres Rennen über die Mitteldistanz auf dem Programm.

Bevor ich jedoch in den Süden reise, freue ich mich darauf, am nächsten Samstag in der Schweiz bewaffnet mit meiner Stirnlampe und fitten Beinen durch die Nacht zu rennen.

Lilly

Julia Gross: Sommer, Sonne, Pfnüsel

(12.3.14/18:09)

"Open Window" nennt man die Phase nach einer harten Belastung, während der das Immunsystem kurzfristig geschwächt ist. Durchs offene Fenster können beliebig Käfer hinein flattern. Bei mir war es diesmal ein Erkältungskäfer und zwar einer der starken Sorte. So reiste ich also anstatt erholt und in einer ansprechenden Form mit einer zünftigen Erkältung und Husten in den Süden der Türkei.

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Julia Gross: Trainingslager Portugal

(22.2.14/18:09)

Mit einer Tasche voller nasser Kleider bin ich gestern nach zwei Wochen Trainingslager in Portugal wieder zuhause angekommen. In Erinnerung bleiben wird - und darum soll es zuerst erwähnt sein - das Wetter. Während den vierzehn Tagen, die ich in Portugal verbrachte, regnete es an dreizehn. Die Bandbreite reichte von kurzen, feinen Regenschauern bis zu dauerhaftem Sintflut-Regen, was natürlich auch einige Spuren in der Landschaft hinterliess.

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Julia Gross: Wintertraining Teil 2

(28.1.14/18:09)

Gäng sövu het sMüüsli gseit, wos is Meer bislet het. Immerhin etwas. An den letzten beiden Wochenenden gab es zwar noch keine grossen Rennen zu gewinnen aber gäng sövu: Ein guter Start in die Saison ist mir auf jeden Fal gelungen. Am 12.1., dem Sonntag vor einer Woche, schnürte ich die Sprintschuhe und versuchte mich im flachen Opfikon gegen die anderen schnellen Damen zu behaupten. Auch wenn ich ziemlich auf die Zähne beissen musste und etwas länger für die Erholung brauchte, als ich gedacht hätte, bin ich zufrieden mit meiner Leistung. Es reichte zwar nicht in die Preisgeldränge, aber einen Nectaflor-Sack durfte ich doch nachhause tragen (der Nährwert dieser Wundertüten ist also nicht zu unterschätzen und ab einem Nötli wurde noch niemand satt...), gäng sövu.

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Lilly Gross: Perfekte Bedingungen

(26.1.14/20:14)

Ich bin nun schon seit mehr als einem Monat wieder zu Hause in der Schweiz. Die ersten paar Wochen hatte ich viel los mit Vorstellungsgesprächen, Schnuppern in verschiedenen Praxen und den üblichen Weihnachtsvorbereitungen.
Das schönste Weihnachtsgeschenk machte ich mir gleich selber, als ich meinen neuen Arbeitsvertrag am 24. Dezember unterschrieb. Bevor ich jedoch meine neue Teilzeitstelle als MPA in Angriff nahm, genoss ich mit meiner Familie ein paar Tage den Schnee in La Sagne (NE).
In der zweiten Januarwoche begann ich in Wädenswil zu arbeiten. Die Arbeit in der Hausarztpraxis macht mir sehr Spass und somit fiel mir der Wiedereinstieg in die Arbeitswelt nach drei Monaten Unterbruch eher leicht. Dank des reduzierten Arbeitspensums bleibt mir auch genug Zeit für das Training und die Regeneration. Es macht Spass, wieder mit meinen Schweizer Trainingspartnern zu trainieren.
Mitte Januar hatten wir mit dem Elitenkader einen Frauen-Kaderzusammenzug, bei welchem der OL für einmal nicht so im Vordergrund stand. Wir machten andere coole Sachen wie Mützen häkeln, tanzen und kochen.
Als mich am Sonntagmorgen in der Früh mein Wecker aus dem Schlaf riss, war ich ein wenig verwirrt. Wo bin ich? Warum läutet mein Wecker schon? Da kam mir in den Sinn: Heute ist ja ein OL! Und erst noch der erste bei den ganz Grossen. Voller Vorfreude und mit einem Kribblen im Bauch stand ich in Opfikon am Start des ersten nationalen OL. Bei meinem Elite-Debut unterliefen mir nur kleine Fehler, so dass ich im Ziel zufrieden war mit meiner Leistung.
Nun bin ich gerade auf der Heimreise von einem Trainingsweekend in Tenero. Ich durfte mit dem Juniorenkader trainieren und dabei von den perfekten Wetter- und Trainingsbedingungen profitieren.
Mitte Februar werde ich mit dem Elitenkader in den Süden reisen, um weiter an meiner OL Technik zu feilen. Ich freue mich auf coole OL Trainings und warme Temperaturen.

So kann ich im Moment wirklich sagen: Ich habe perfekte Bedingungen. Ich werde diese optimal nutzen, so dass ich dann im März, wenn es so richtig los geht mit den Wettkämpfen, voller Elan, mit fitten Beinen und einem cleveren Kopf durch den Wald flitzen kann. Ich freue mich jetzt schon darauf!

Paula Gross: Ein nicht ganz normales Training

(15.12.13/21:20)

Hallo mein lieber Klub!
Ich hoffe ihr habt alle fleissig mit dem Wintertraining angefangen, ich habe es jedenfalls und freue mich schon auf die Longjogg Serie nach Weihnachten…
Es war mir sehr peinlich, als ich nach unten scrollte, um meinen letzten Eintrag zu finden. Bitte macht es mir nicht nach!! Ich möchte mich entschuldigen und ein guter Vorsatz fürs neue Jahr wird sein, häufiger ein Berichtlein hier zu schreiben, das verspreche ich.
Aber jetzt zu diesem nicht ganz normalen Training…
Es war letzten Donnerstag. Ich hatte mit Regula, meiner persönlichen Betreuerin und Sara Gemperle, Junioren Kader Trainerin, 3er Gespräch und kam ziemlich spät nach Hause. Seriös wie ich bin, liess ich natürlich das geplante Training (Dauerlauf 60-70‘) nicht einfach aus und überwand mich nach ein bisschen Verpflegung, hinaus in die Kälte zu gehen. Es war zwanzig vor sieben.
Am Anfang war alles noch ganz normal, doch kaum war ich aus dem Dorf und ein bisschen höher, war ich von dickem Nebel umgeben. Durch die Stirnlampe sah ich nicht viel mehr als eine weisse Wand vor mir und muss zugeben, dass ich während dem ich blindlings durchs Reidholz rannte, nicht das allerschönste Gefühl hatte. Die Musik gab mir Mut. Ich freute mich, endlich aus dem Wald zu sein, erschrak dann aber, als ich da kein bisschen mehr sah.
Später kam mir die Idee, die Stirnlampe abzuschalten und oh Wunder, sah ich schon ein bisschen mehr als eine weisse Front, da der Mond relativ hell schien.
Im Gerenholz, dass zum Glück ziemlich kahl ist und so der Mond durchdrücken konnte, kam ich mir vor wie in einem Fantasy-Film, aber leider in einer Gruselszene.
Egal, einfach weiter… Nicht ganz egal war es mir dann, als, kaum aus dem Wald, genau in der Hälfte des Training, mein IPod mich verliess und keinen Ton mehr von sich gab.
Wie konnte das möglich sein?? Ich hatte ihn doch eben erst aufgeladen…
Was blieb mir anderes übrig, als ohne Musik weiter zu rennen? Das einzige was ich jetzt hörte war mein regelmässiger Atem und die schnellen Schritte.
Es war so ungewohnt, ich kann mich nicht erinnern wann ich das letzte Mal ein Training alleine und ohne Musik gemacht habe.
Ich fing an, mir zu überlegen, dass ich wieder einmal einen Blog-Eintrag über ein aussergewöhnliches Training machen könnte. Doch warum auch, eigentlich ist dieses Training doch genau gleich wie alle anderen, abgesehen vom Nebel und der grauenhaften Stille.
Doch da wusste ich noch nicht…..
Zurück im Dorf erschrak ich fürchterlich durch meinen eigenen Schatten an einem Gartentor, gemacht vom Scheinwerfer eines Autos.
Paula, reiss dich zusammen!!
Beim Lebensmittelgeschäft Dubach sah ich meinen Onkel und Cousin, die soeben Feierabend gemacht hatten und plauderte eine Weile. Von da waren es noch circa 2 Minuten nach Hause. Jetzt ging es mir wieder blendend und ich freute mich auf die feinen Pasta, die sicher schon parat waren.
Ich hatte ja noch keine Ahnung…
Ungefähr 30 Meter vor unserem Haus, Mitten im Dorfkern auf den Schleichwegen hörte ich zwei Schreie, es waren aber nicht nur einfach Schreie. So etwas kann man sich nicht vorstellen und es wird im besten Horror-Film nicht so dargestellt. Es ging mir durch den ganzen Körper!
Nach den zwei Schreien folgte ein „Hilfe, Polizei“ Es klang schrecklich panisch, wirklich unvorstellbar.
Und es musste ganz nahe sein, kam aber eindeutig von einem Haus.
Ich rannte nach Hause, weiss nicht mehr wie, aber es muss unglaublich schnell gewesen sein!!
Schnell schloss ich die Türe hinter mir und rief fröhlich hallo bevor ich mit den Schuhen die Treppe hinauf und in die Wohnung spurtete. Ich erzählte Muetti was ich gehört hatte und rief sofort der Polizei an.
Meine Knie zitterten und meine Beine fühlten sich an wie Pudding. Ohne Witz!
Ich fing an Znacht zu Essen. Ca. 10min später läutete das Telefon und zwei Polizisten standen vor unserem Haus.
Zusammen (ich in den Socken und noch den Mund voll Paste) liefen wir da hin wo ich es gehört hatte. Ich konnte ziemlich genau sagen, von wo die Schreie gekommen waren. Wir sahen uns das Haus von Nahe an und ich staunte nicht schlecht, als en Fenster schräg gestellt war. Es musste genau aus diesem Fenster gekommen sein. Auf dem Balkon vor diesem Fenster lagen ziemlich viele Kleider wild durcheinander. Im Haus brannte Licht, die Storen waren jedoch ganz unten, aber halboffen.
Der eine Polizist klingelte und es tat niemand auf.
Da wurden die Polizisten stutzig.
Ich verabschiedete mich, da es in den Socken langsam kalt wurde und so unbewaffnet wie ich war, war mir die Situation doch ein bisschen zu kriminell.
Von unserem Haus aus konnte ich beobachten, dass der eine Polizist mit seiner riesen Taschenlampe hinein leuchtete und das Licht drinnen sofort ausging.
Ich musste mich fest überwinden, um vom Fenster weg zu gehen um zu duschen, es war abartig spannend.
Nach dem duschen sah ich, dass noch ein zweites Polizeiauto und ein Schlosserauto aufgetaucht waren.
Sie brachen die Haustüre auf. Ich drehte beinahe durch vor Aufregung!
Wieso hatte ich keine Musik mehr in den Ohren und war ausgerechnet zu dieser Zeit an diesem Ort?
Es schien als wären es zu viele Zufälle um möglich zu sein, ich dachte ich träume das wohl alles. Nein, es war echt.
Doch nach zwei Stunden war der ganze Spuk vorbei und Polizei plus Schlosser fuhren weg.
Leider muss ich euch sagen, dass ich keine Ahnung habe, was da passierte in dieser Wohnung.
Die panischen Schreie blieben aber noch bis Freitag Abend in meinem Kopf und der reale Krimi beschäftigte mich sehr.
Ich hatte heute noch Mühe vom Bahnhof an diesem Haus vorbei zu uns zu laufen und ehrlich gesagt, freue ich mich nicht auf das nächste Training alleine in der Nacht, aber es wird schon gehen, es muss!
Ich hatte eben doch Recht, als ich mir unterwegs dachte, dass dies kein ganz normales Training ist.

Julia Gross: Wintertraining Teil 1

(9.12.13/18:09)

Es ist lange her seit dem letzten News-Eintrag auf dieser Seite. Typisch Wettkampfsportler tendiere ich wohl dazu, nur über Leistungen und Wettkampfgeschichten zu berichten und meinem Trainingsalltag nicht viel Unterhaltungswert zuzuschreiben. Wer also gleich denkt wie ich, der darf sich ruhig dem eigenen Training widmen und auf wettkampfreichere Zeiten warten. Wer aber lieber vor dem Computer sitzen bleibt, weil es draussen so kalt und unwirtlich ist, erhält hier etwas Lesestoff.

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Lilly Gross: Training in "my garden"

(9.12.13/9:05)

Two weeks ago my host mum saw in the local newspaper an advertisement for orienteering events in different parks around Oxford.
On Sunday was the first of those training- races: It took place in the park right behind our house.
I decided to go and have a look. I was surprised how many people were competing. And a lot of them tried orienteering for the first time.
It was funny for me to run throw my park with a map. I lost some time at the control 17, because I ran too far and also my emit technic could be better. Cutteslowe Park Oxford
It felt great not to use any public transports or a car to go and do orienteering.
There’s one week left now and then I’m going to take off back to Switzerland. I hope that the airport won’t have the same problem as today (every flight was cancelled, because of a computer problem).

See you soon
Lilly

Lilly Gross: YES I DID IT!

(19.11.13/19:46)


Since I had left Switzerland I managed…

-to stay without my family for longer than two weeks.
-to find my hostmum’s house even though it was dark and rainy
-to eat lunch with only asia people
-to travel to a competition by bus 3.5 h (one way) without a toilet Karte City Race Cambridge
-to run less than 20 m uphill during one training
-to push my self hard against the wind during the first intervall training
-to visit the college where Harry Potter was filmed
-to get SELECTED FOR THE SWISS NATIONAL ORIENTEERING TEAM (that sounds crazy and I m very proud of it!)


I started my training after the break very motivated and with a lot of power but it was quite hard and after two days i had very sore muscles. Im going to stay here fore one more month and I‘II be back in Switzerland one day befor I‘m going to compete at the Silversterlauf (I‘m sure that I‘ll die when it goes up the hill (Rennweg)).

I wish all of you a nice time.
Enjoy the Chlaus OL in my hometown!
Greets from Oxford
Lilly

Lilly Gross: Eine Saison mit unerwarteten Erfolgen

(11.10.13/9:52)

Hätte mir im vergangenen Winter jemand prophezeit, Lilly wenn du fleissig weiter trainierst, dann wirst du Nacht-, Langdistanz- und Mitteldistanz-Juniorenmeisterin, gewinnst Silber an der SPM und qualifizierst dich für die JWOC, sowie für den JEC, hätte ich geantwortet: „Träum weiter. Dies ist unmöglich“!

Doch genau DIES schaffte ich.

Obwohl diese Saison für Aussenstehende perfekt scheint, finde ich auch hier noch Verbesserungspotential. An der JWOC konnte ich definitiv nicht das zeigen, was ich drauf hatte. Dies wurmt mich im Nachhinein, doch dafür konnte ich die Erfahrungen, welche ich dort machte, am JEC in Frankreich umsetzen!

Die Serie, seit der Staffel-SM 2012 an jeder SM eine Medaille zu gewinnen, werde ich im nächsten Jahr wohl kaum weiterführen können. Denn ab Beginn 2014 muss ich mich in der Elite beweisen. Ich bin gespannt auf die Elitenbahnen und freue mich jetzt schon auf die Herausforderungen und auf packende Familienduelle ;-). Nicht ganz zuvorderst auf der Rangliste zu stehen, bin ich mir ja von meiner Jugendzeit gewöhnt…

Mit dem Ende meiner Juniorenzeit ist leider auch meine Zürikaderzeit zu Ende. Ich war sechs Jahre Mitglied und konnte unglaublich viel lernen. Die Trainingslager werden mir alle in bester Erinnerung bleiben!

Nun gönne ich mir ein paar Wochen Pause. Danach starte ich in Oxford mit dem Training. Bin gespannt, wie fit meine Beine sind, wenn ich wieder in der Schweiz bin!

Danke für das Fanen und Mifiebern während der ganzen Saison!

Eure Lilly

Bei D14, gewann ich meine letzte Einzel SM- Medaille vor dieser Saison. (siehe Bild unten)

Lilly Gross: Letzter Höhepunkt der Saison 2013

(25.9.13/19:16)

Die Tage der Saison 2013 sind gezählt, schon bald geht es in die Trainingspause.
Im Moment fühlt sich dieser Gedanke noch recht fremd an. Obwohl meine Beine ziemlich müde sind, denn soeben kam ich aus meinem ersten Mini-Trainingslager mit dem Juniorenkader nach Hause.
Wir verbrachten drei wunderschöne Tage im Jura. Die Wälder rund um Lamoura kannte ich zwar schon vom Sommertrainingslager mit dem Zürikader, jedoch war es cool das Gelernte von den letzten Trainings umzusetzen. La Giverine mit dem Zürikader La Giverine mit dem Juniorenkader
Der Grund weshalb ich mit dem Juniorenkader unterwegs sein durfte ist die JEC-Selektion. Diese Wettkämpfe finden vom 04.-06.10.13 in der Nähe von St. Etienne (Frankreich) statt.
Ich freue mich auf diese Wettkämpfe und bin überzeugt, dass ich kartentechnisch wie auch physisch nochmals voll gefordert werde. Die Karten sehen jedenfalls spannend aus.

Werbespot für das Kuchenbuffet am Zürcher OL
Bitte esst in dieser Woche keine Kuchen, damit ihr am Zürcher OL voll zuschlagen könnt. Das Zürikader wird wie jedes Jahr eine riesige Auswahl an feinen Sachen präsentieren.

Geniesst die schönen Herbsttage
Lilly

Julia Gross: Bronze und zwei Kilo Trockenfrüchte

(9.9.13/18:09)

So zufrieden wie nach diesem OL-Wochenende im Jura war ich schon lange nicht mehr. Die nationale Herbstsaison ist im vollen Gange und bot bereits einige spannende Wettkämpfe in verschiedensten Teilen der Schweiz. Bis anhin musste ich mich jedoch mit dem Platz neben dem Podest oder den Preisrängen zufrieden geben. Dies hat sich aber bereits am Samstag geändert.

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Lilly Gross: Der Frühling ist vorbei

(1.8.13/16:28)


Der Frühling ist definitiv vorbei. Auf der Rückreise von Schweden, liess ich mir die Frühlingssaison nochmals durch den Kopf gehen und da wurde mir erst so richtig bewusst, was ich alles schon erreicht habe. SM Gold an der NOM, Sieg am Gempenberglauf Testlauf, gute Resultate an mehreren Nationalen sowie als Höhepunkt die JWOC Selektion.
Mit diesen Resultaten kann ich mehr als zufrieden sein. An der JWOC selber, zahlte ich ein wenig Lehrgeld , mehr dazu könnt ihr im nächsten HOLZ lesen.
Nach der JWOC brauchte ich eine kleine Trainingspause, doch lange hielt ich es ohne Trainingsplan nicht aus. Und das Trainieren im Zürichsee sowie auch daneben machte mir richtig Spass.
Trotzdem packte ich meine sieben Sachen zusammen und machte mich auf in den Hohen Norden . Am O-Ringen in Boden lief ich zum Teil sehr unkonzentriert, was sich dann auch auf die Resultate auswirkte. An der vierten Etappe konnte ich mich zusammenreissen und voll fokussiert OL machen. Ich lief zwar nicht fehlerfrei, jedoch hatte ich einen guten Rhythmus und ein gutes OL Feeling. So macht OL Spass. Download Tags zuvor musste ich eine bittere Niederlage einstecken, denn Jan war auf einem Streckenabschnitt vier Minuten schneller als ich.
Am O-Ringen konnte ich weiter Erfahrungen sammeln wie man am besten in Schweden OL macht. Das war auch mein Ziel dieser Wettkämpfe.
Das Klubleben mit dem Grillabend sowie auch die GPS Auswertungen mit Moritz haben mir gut gefallen. Nicht zu vergessen ist auch das Beobachten der Igel Familie im Garten.

Nach dem O-Ringen reisten meine Familie und ich noch nach Jokkmokk. Das liegt an einem traumhaften Seelein, sowie in der Nähe eines Nationalparkes in welchem ich einer meiner schönsten Longjoggs ever machte! (Man durfte einfach nicht anhalten denn sonst wurde man von den Mücken gefressen).

Danach verbachten wir noch zwei Tage in Pitea bei unseren schwedischen Freunden. Sie nahmen uns auch noch an ein Klub Training mit.

Und nun bin ich wieder zurück in der schönen Schweiz. Die Waschmaschine lauft auf Hochtouren, denn am Samstag reise ich mit dem Zürikader in das Trainingslager nach Les Rousses. Paula wird nicht dabei sein, da sie ein Aufgebot von der Juniorennati bekommen hat und nun nach Norwegen in das Trainingslager reisen kann. Sie wird dort in JWOC 2015 relevantem Gelände trainieren.

Heute wurden Selektionen für den Jugendcup bekannt gegeben. Ich habe mich für das erste Team selektioniert, darauf bin ich stolz. Ich würde es cool finden, von möglichst vielen Grüngelben am Samstag 17. August, angefeuert zu werden. Und ihr könnt sogar selbst noch mitmachen denn gleichzeitig findet die Berner Oberländer Staffel statt. www.beobok.ch Einen schönen Sommer wünscht Euch
Lilly

Julia Gross: Venla in gelb

(18.6.13/18:09)

Der letzte Samstag hätte besser beginnen können. Am Morgen vor dem grossen Staffel-Showdown, dem finnischen Traditionslauf Venla, publizierte der Verband die Selektionen für die Weltmeisterschaften im Juli. Seit den Testläufen am Mittwoch und Donnerstag drehte das Gedankenkarussell munter seine Runden in meinem Kopf und rechnete immer wieder aufs Neue aus, ob es wohl für einen Platz im WM-Team reichen wird oder nicht. Klar wusste ich, dass es knapp ist und meine Leistungen an den Testläufen waren zwar nicht schlecht aber auch nicht richtig gut.

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Julia Gross: Nach dem Wettkampf ist vor dem Wettkampf

(12.6.13/18:09)

Die Augen zusammengekniffen, leichte Denkerfalten auf der Stirn, die Haare auf die eine oder andere Weise geflochten und mit einem Stirnband zurückgehalten. Etwa so sieht mein typisches Wettkampfgesicht aus (das behaupten jedenfalls die Fotos) und um diese Pose zu perfektionieren hatte ich während der letzten Woche genügend Gelegenheiten.

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Lilly Gross: J W O C

(3.6.13/21:21)

Wenn ein Traum in Erfüllung geht...

Ich habe gut trainiert, ich bereitete mich seriös vor, ich gab mein Bestes, ich hatte ein Ziel vor Augen. Al dies hatte ich auch in den letzten Jahren. Doch ganz gerreicht hatte es trotzdem in den letzen vier Jahren nicht.
Nun aber stehe ich mit Paula zusammen auf dem Aufgebot für an die Junioren WM nach Tschechien. Unglaublich!

An das OL machen in Tschechien habe ich sehr gute Erinnerungen, die Klubreise letztes Jahr war in diesem Fall ideale Vorbereitung ;-).

Als nächstes stehen für mich noch die Berufsmaturitätsprüfungen auf dem Programm und dann geht es ab an die J W O C!
www.jwoc2013.cz

Lilly Gross: Testläufe vorbei

(2.6.13/16:42)

Ein Jahr lang habe ich auf diese Wettkämpfe trainiert und nun sind sie vorbei. Danke für das Daumen drücken und mitfiebern !
Ob es von meiner Leistung her für eine Selektion gereicht hat, wird sich morgen zeigen. Und wenn ich mich nicht gegen die internationale Konkurrenz messen darf, werde ich an der 5er Staffel und an der SOM umso mehr meinen schnellen Beinen freien Lauf lassen. Denn dass ich im Moment eine gute Form besitze, habe ich am Gempenberglauf bewiesen.
Mitteldistanz Testlauf
Sprint Testlauf

Lilly Gross: Osterlager mit dem NWK

(7.4.13/21:06)

Zwei Meter hohe Schneemauern an Ostern

Letztes Jahr verbrachte unser Klub bekanntlich die Ostern in weisser Pracht. Auch dieses Jahr wurde ich davon nicht verschont.
Anstatt schön warmes, sonniges Frühlingswetter (so stelle ich mir jeweils die Ostertage vor) erwarteten uns (Zürikader) auf dem Gurnigelpass Schnee und eisige Temperaturen. Dumm nur hatte ich die Langlaufskiern nicht dabei.

Nach der Laufschule auf dem Parkplatz musste leider das geplante Training vom Karfreitag im Gurnigel in den tiefer gelegenen Huebwald verschoben werden. Das Schwierigste an diesem Tag war auf dem Neuschnee wieder die Passstrasse mit unseren Büssli hinaufzufahren oder besser gesagt zu tuckern. Jedoch auch das meisterten die Leiter souverän.

Am Samstag stand die Osterstaffel auf unserem Programm. Wetter: Schnee unter den Füssen, Regen von oben. Somit war man im Ziel definitiv pflotschnass!

Am Ostersonntag mussten wir unser Kartentraining auf die Langlaufloipe und die Passstrasse verschieben. Am Nachmittag war es jedoch möglich mit den Büssli die Strasse runterzufahren, so dass wir doch noch ein OL-Training absolvieren konnten.
Stahlblauer Himmel und glitzernder Schnee weckten uns am Ostermontag, so dass wir am liebsten gar nicht in den Nebel hinunter in den Toppwald fahren wollten. Im Toppwald angekommen, absolvierten wir trotz des vielen Schnees ein top Training!

Inzwischen sind meine Füsse auch wieder aufgetaut. Doch auch der Schnee hat etwas Positives, so waren meine Schuhe nach diesem Weekend blitzblank sauber und die Vorfreude auf einen OL ohne Schnee und mit Gefühl in den Füssen ist riesig.

Ich bleibe dran mit Trainieren: Trotz der kalten Temperaturen, der Frühling kommt bestimmt!

Lilly Gross: Nacht OL SM

(24.3.13/18:36)

Ein Saisonstart nach Wunsch
Es ist schon eine Weile her, seit ich mich hier zum letzten Mal gemeldet habe. In der Zwischenzeit konnte ich diesen Winter sehr gut trainieren und alle läuferischen Standortbestimmungen an Strassenläufe, zeigten mir auf, dass meine läuferische Form stimmt.
Gespannt erwartete ich den ersten nationalen Vergleich. Dass er gleich so gut ausfallen wird, hätte ich nie gedacht. Das letzte Mal wurde mir vor sechs Jahren eine Schweizermeisterschafts-Medaille im Einzel-OL umgehängt.
Zugegeben, ich hatte ein wenig Heimvorteil, denn ich absolviere praktisch jede Woche auf der Sportanlage Fluntern Intervalltrainings. So waren sich meine Beine gewohnt, auf dieser 400-Meter-Bahn schnell zu rennen! ;-)
Als nächstes steht das Ostertrainingslager mit dem Zürikader im Bernbiet auf dem Programm. Ich freue mich auf die anstehenden OL Trainings.
Ich wünsche allen schöne Ostertage und schnelle Beine für die nächsten Zieleinläufe!
Lilly
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Julia Gross: Klubwechsel

(8.1.13/8:19)

Auf die neue Saison wechsle ich von Kongsberg O-Lag aus Norwegen zu Stora Tuna OK in Schweden. Stora Tunas Aushängeschild ist die junge Schwedin Tove Alexandersson, die gerade den Weltcup-Sprint gewonnen hat. Um sie herum konnte ein starkes Damenteam aufgebaut werden, das ich nächsten Frühling an den Staffeln im Norden unterstützen darf. Der Klub ist in Borlänge, nördlich von Stockholm zuhause.
www.sttunaik.nu

Auf meiner neuen Homepage www.juliagross.ch befinden sich Fotos vom ersten Jogging in den neuen Klubkleidern. Schaut doch mal vorbei!

Lilly Gross: Auf den Spuren der SOM

(9.12.12/19:46)

Dieses Wochenende lösten wir unsere gemeinsam erkämpften Gutscheine für ein Hotel in Celerina ein.
Es war cool, mit Langlaufskieren unter den Füssen durch den God Surlej zu fahren, mehrere Postenstandorte wurden erspäht. Geschwitzt haben wir beinahe so wie an der SOM, denn die Stütze in diesem schönen Wald haben es auch in weisser Pracht in sich. Die Abfahrten waren jedoch einiges krimineller als an der SOM ;-). Es war ein super schönes Wochenende und wir haben es sehr genossen.
Auf diesem Wege möchten wir uns beim ganzen Klub für die jahrelange Unterstützung und Förderung bedanken. Wir schätzen dies sehr!

Lilly Gross: Meine Saison 2012

(21.10.12/8:23)

Drei braucht es und drei sind wir!

Die Saison hätte nicht besser enden können! Denn ich darf mich nun Schweizermeisterin im Staffel OL nennen.
„Es braucht drei Athletinnen für ein Staffelteam und drei Schwestern sind wir“, das gab ich den verblüfften OL-Läufern zur Antwort, als sie uns fragten, wie wir es ge-schafft hatten, ein so gutes Resultat zu erreichen.

Aber nun von Beginn weg:
Wie jeden Winter standen viele Ausdauer-Trainings auf meinem Trainingsplan. Ich verschaffte mir so eine gute Basis für die anstehende Saison.
Diesen Frühling reiste ich zum ersten Mal mit der TG Hütten in ein Trainingslager nach Latsch. Ich war zum Glück nur drei Tage dort, denn weitere drei hätte ich nicht überlebt. ;-) Es hat mir jedoch sehr gut gefallen. Kurze Zeit später reiste ich wieder nach Italien, dieses Mal mit dem Regionalen OL Nachwuchskader. Wir machten viele OL Trainings in anspruchsvollem Gelände. Dadurch konnte ich mich kartentechnisch weiter entwickeln. Nur wenige Tage nach dem ich wieder in der Schweiz war, nahm ich die gefürchtete rote Bahn unter die Füsse. Ziel war es, einen möglichst schnellen 3000er zu laufen. Dieses Ziel habe ich definitiv erreicht, denn ich war 45 Sekunden schneller als letzte Saison.
Das beste OL Resultat im Frühling gelang mir am Sprint-Selektionslauf für die Junioren WM, bei welchem ich mit den Schnellsten meiner Kategorie mithalten konnte. Im Sommer stand ein zweiwöchiges Trainingslager in Norwegen auf meinem Programm. Das Gelände, das Land wie auch die Lagerstimmung waren schlicht genial. Nur das Schlafen auf dem Mätteli war leider nicht so erholsam… Und als ich nur wenige Tage später wieder in der Schweiz am Start der Langdistanz SM stand, fühlten sich meine Beine irgendwie nicht oder noch nicht so fit an. Es fehlte mir die nötige Schnelligkeit, die man in den Schweizer Wäldern braucht. Dank einem praktisch fehlerfreien Lauf wurde ich trotzdem noch gute Sechste.
An den weiteren Läufen in der Herbstsaison wurde ich oft durch unnötige Fehler gebremst. Doch die guten Zwischenzeiten zeigten mir auf, dass ich Potential habe. An den letzen beiden Wettkämpfe dieser Saison ist es mir endlich gelungen, die Fehler in Grenzen zu halten und somit konnte ich die Saison mit dem Titel an der Staffel SM und einem Sieg am letzten nationalen Einzel-OL erfolgreich beenden.

Nun gönne ich mir eine Pause. Danach werde ich das geliebte Training wieder auf-nehmen und an meinen Schwächen gezielt arbeiten.
Ein ganz herzliches Dankeschön geht an alle, die mich in dieser Saison unterstützt haben. Besonders erwähnen möchte ich Michi Rüegg und Anna Naef welche mich persönlich betreut haben.

Lilly Gross: grün- gelb statt rot- weiss

(19.9.12/19:57)

Nun sind die ersten Läufe der Herbstsaison schon wieder vorbei. Die Langdistanz SM, der 9. Nationale OL und die Sprint SM waren für mich Testläufe für den JEC (Länderkampf) www.jec2012.ch , welcher parallel zu der Staffel SM und dem 10. Nationalen OL im Engadin stattfinden wird.
Schon im Winter setzte ich mir diesen internationalen Wettkampf als Ziel. Entsprechend motiviert stand ich dann an den drei Läufen am Start. Der erste Testlauf, die Langdistanz SM, lief mir gut und ich war wie erhofft auf Kurs Richtung JEC. Leider suchte ich am zweiten Testlauf einen Posten über 3 Minuten lang und an der Sprint SM wurde ich durch ein V-Loch, welches ich nicht auf Anhieb fand, gleich zu Beginn des Laufes gebremst. Im Ziel wusste ich, dass dies sicher nicht ein Top-Resultat geben wird. Als ich dann den Blick auf die Rangliste wagte, wurden meine Befürchtungen bestätigt.
Somit musste ich mich an den Gedanken gewöhnen, nicht am JEC am Start zu stehen. Als dann am Montag die Selektionen herauskamen und ich es schwarz auf weiss sah, „fuxte“ es mich schon, dass ich die Chance nicht gepackt hatte.
Aber zum guten Glück hatte ich schon im Voraus ein Staffel-Team für die SOM gebildet. Umso mehr freue ich mich nun darauf, mit meinen Schwestern an der Staffel SM zu starten. Auch wenn ich nicht wie erhofft im Engadin mit einem rot- weissen Dress durch den Wald renne, werde ich im grün- gelben Dress genau so Gas geben und das schöne jedoch auch anspruchsvolle Gelände geniessen! www.engadinol.ch

Ich wünsche euch allen eine gute Herbstsaison.

Julia Gross: Stützpunkt-Trainingslager Finnland

(12.9.12/20:59)


Nach der reiseintensiven und ereignisreichen NORT-Wettkampfwoche, die ich mit einem guten Sprint und einer nassen Mitteldistanz abgeschlossen habe, blieb ich zusammen mit einigen KaderathletInnen in Finnland (genau, ohne Trainer). Für eine Woche wohnen wir in einer richtig gemütlichen Hütte am See und haben neben den OL-Trainings ein volles Programm: Fischen, Beeren sammeln, Bowling spielen, Burger essen, Grillieren (unter anderem die gefischten Fische) und in rauen Mengen Essen einkaufen...
Das Gelände lässt auch nichts zu wünschen übrig. Es ist sehr abwechslungsreich und teilweise technisch anspruchsvoll, dann wieder super belaufbar und eher einfach.
Karte vom schnellen Gelände

Julia Gross: NORT

(6.9.12/9:00)


Kartenausschnitt: Knockout-Halbfinal, Göteborg


Seit letztem Donnerstag bin ich nun mit der Schweizer Delegation im Norden unterwegs. Im Rahmen der Nordic Orienteering Tour finden die letzten Weltcupläufe der Saison statt.
Wir reisten zuerst nach Oslo für die ersten zwei Etappen, die um die berühmte Skisprungschanze Holmenkollen stattfanden. Es war wirklich speziell im Stadion einzulaufen, das man sonst nur aus den Langlaufübertragungen im Fernsehen kennt... Nach Sprint-Quali und Final am Samstag und einer kurzen aber toughen Mitteldistanz am Sonntag reisten wir bereits weiter nach Göteborg.
Stage 3 der Nordic Tour bot ein besonderes Spektakel: Nach einer "normalen" Sprint-Quali am Morgen starteten die besten 24 Läuferinnen am Nachmittag zu den Halbfinals in drei Heats. Alle 8 Läuferinnen pro Heat hatten die gleiche Sprintbahn zu absolvieren und durch den medienwirksam inszenierten Massenstart wurde die Hektik noch grösser. Ich konnte mich mit einem guten Sprint am Morgen für die Halbfinals qualifizieren, dort lief es jedoch nicht wunschgemäss. Ich verlor im Waldteil der Bahn zu viel Zeit und den Anschluss an die führenden Russinnen. Fazit danach: I love city sprints…
Nun sind wir bereits in Finnland am Austragungsort der OL-WM 2013. Vuokatti präsentiert sich bereits in herbstlichen Farben (und Temperaturen) und das kurze OL-Training heute Morgen war einfach ein Genuss!
Die Sprintwettkämpfe Morgen und den Abschliessenden Jagdstart (nach den Zeitrückständen der ganzen Tour) am Samstag könnt ihr auf www.nordicorienteeringtour.com mit verfolgen.

Julia Gross: Vize-Schweizermeisterin!

(20.8.12/10:21)

Gestern traf sich die Schweizer OL-Familie zur Langdistanz-Meisterschaft in Lausen BL. Auch für mich war es heiss und lang doch die Freude über die überraschend gewonnene Silbermedaille machen die Strapazen unterwegs, den heissen Kopf nachher und den Muskelkater heute hundertmal wett. =D
Hier meine Karte:
Karte LOM

Julia Gross: Doppeltes Silber an der Studenten-WM in Alicante

(6.7.12/18:29)


Dieses Bild zeigt das Sprintgelände von der Burg aus gesehen, auf der sich die Quarantäne befand. Gestartet wurde dann aber weiter unten, direkt in die Altstadt mit engen Gassen und unzähligen Treppen hinein. Bereits zum ersten Posten war es sehr anspruchsvoll eine Route zu sehen, auch weil die Karte sehr fein gezeichnet war. Mir gelang der Start überhaupt nicht, ich kam dann aber immer besser ins Rennen, holte einige Läuferinnen auf (was im Sprint ziemlich aussergewöhnlich ist) und konnte mich im Ziel über ein super Resultat freuen. Die Hitze zur Laufzeit am frühen Abend war spätestens nach dem Bad im Meer vergessen, welches das Auslaufen optimal abrundete =D.
Die Mitteldistanz gestern lief nicht so rund. Ich war zu zögerlich und unsicher unterwegs, auch wenn ich eigentlich das Gefühl hatte, die Karte verstehen zu können. Nicht nur der Lauf war wirklich anspruchsvoll, auch die Frauensitzung, bei der wir die Staffelteams und -strecken aufteilten...
Zuletzt waren aber alle zufrieden und Brigitta Mathys, welche für SUI 2 den Start lief, zeigte ein super Rennen. Ich übernahm an zweiter Stelle direkt hinter SUI1 und konnte mit Isabelle Feer auf die 5.4km lange Strecke. Wir verloren uns wegen den Gabelungen bald aus den Augen und ich lief lange mit der Schwedin, bis sie und dann ich einen Posten suchten. Beim Zuschauerposten lag ich anscheinend in Führung, was ich aber nicht bemerkte. Auf jeden Fall übergab ich Sarina Jenzer an erster Stelle und sie liess sich, auch wenn sie mit ihrem Lauf nicht zufrieden war, nur von der Schwedin Lilian Forsgren überholen. Wir konnten also eine Silbermedaille gewinnen und unseren Beitrag zum "Jahr der 2. Teams" leisten =P
Die Schweizer Männer wurden Studenten-Weltmeister! Wen wunderts, dass es ebenfalls das 2. Team war?

Lilly Gross: Hauptprobe ohne Wege

(29.6.12/21:32)

Um mich optimal auf die 5 er Staffel vorzubereiten ;-), machte ich heute noch ein letztes Kartentraining. Da leider nur Eveline Schaerli und ich uns an dieses NLZ Training angemeldet hatten, fand es ohne Betreuung und nur mit Vormarkierungen statt. Dies war vor allem im Postenraum schwieriger, da man den Posten nicht schon vom weiten leuchten sah.
Bevor wir uns auf den Downhill OL wagten, machten wir noch einen kleinen Ausflug auf den Uetliberg Turm, die Aussicht von dort war schlicht genial! Das Training war mega cool, und ich war sehr positiv überrascht von diesem Wald. Ich war richtig stolz, dass unser Verein eine so coole Karte besitzt!
Ich weiss jetzt was ich am Sonntag sicher anders machen werde, aber es hat ja zum Glück dann Wege auf der Karte eingezeichnet!
Uetliberg

Julia Gross: Weltcupwochenende in der Schweiz

(25.6.12/11:23)

... kurz und bündig, morgen laufe ich nämlich schon den nächsten Testlauf...
Technik: ok
Physis: leicht angeschlagen
Vorbereitung: herausfordernd
Bahnen: spannend
Stimmung in der Arena: genial
gesammelte WC-Punkte: 30
Fazit: cooles Wochenende und weiter gehts!

Julia Gross: Hello, my name is Miss Gross and I'm from Switzerland

(12.6.12/22:03)

Für einmal bin ich nicht wegen dem Sport unterwegs, sondern absolviere ein dreiwöchiges "Assistant Teaching" in Schottland als Teil meiner Ausbildung zur Primarlehrerin.
Es ist spannend zu sehen, wie ein Schultag hier abläuft, was in den Klassenzimmern zu finden ist und wie die Lehrpersonen und Kinder miteinander umgehen. Ausserdem ist es auch einmal schön, aus der Rolle der OL-Läuferin zu schlüpfen und nur (Hilfs-)Lehrerin zu sein, auf jeden Fall bis Schulschluss, nachher trainiere ich natürlich, wie ich es zuhause auch tun würde.
Am Donnerstag in einer Woche fliege ich zurück in die Schweiz, rechtzeitig für den Weltcup in St. Gallen.

Neben der Schule bleibt auch Zeit für Sightseeing in Edinburgh...

Julia Gross: Stubenhockertag

(17.5.12/9:04)

Meine beiden Qualifikationsläufe gingen reibungslos über die Bühne, das erste Ziel ist erreicht.
Nun kann ich heute den Beinen etwas Ruhe gönnen und den regnerischen Tag gemütlich in der Stube verbingen - dank Fernseh und Internet bestens über den Rennverlauf des Mitteldistanzfinals informiert. Gut, das Mitfiebern wird dann wohl die Nerven schon einwenig strapazieren aber dafür komme ich schön in Stimmung für die Langdistanz morgen. =D

Julia Gross: Morgen gehts los...

(14.5.12/18:14)

Neben dem Daumendrücken für die Schweizer, die heute die Mittel-Qualifikation liefen, blieb uns genug Zeit, unsere Kreativität beim Kuchenverzieren auszuleben.
Heute mit Zuckerglasur - morgen mit dem Kompass, aber auf jeden Fall präzis!
Grüsse aus der Konditorei Stuga 22 am idyllischen schwedischen See mit kräftigem Wind und dunklen Wolken.

(www.eoc2012.se, ich starte 10.36 auf die Langdistanz)

Lilly Gross: Trainingslager im Trentino

(12.5.12/19:56)

Seit meinem letzten Blogeintrag ist schon eine Weile vergangen.
Die Zeit blieb jedoch nicht stehen, ich erlebte vieles .
Der erste Höhepunkt nach dem Wintertraining war für mich die Klubreise nach Prag. Die Läufe und die Stimmung dort hatten mir sehr gut gefallen, die Reise dorthin hat sich mehr als gelohnt.
Ich war aber froh, dass am darauffolgenden nationalen Weekend die Temperaturen ein wenig höher waren.

Ich möchte mich noch nachträglich bei all meinen Klubkollegen und Klubkolleginnen bedanken, welche mich so lautstark im Zieleinlauf in Andelfingen unterstützten. Am Sonntag, reiste ich direkt nach dem Langdistanzwettkampf nach Italien in das Lauf Trainingslager mit meinen TG Hütten- Trainigsgspändli.
Nach diesen intensiven Tagen in Italien, stand die Regeneration an erster Stelle. Denn kurz darauf folgte schon wieder ein nationales Weekend, diesmal im Tessin.
Die Mitteldistanz SM gelang mir sosolala. Ich freute mich am Sonntag auf einen coolen Sprint in Ascona. Leider hatte ich einen Zusammenstoss mit einem Läufer. Ich raffte mich jedoch auf und lief den Sprint noch zu Ende, jedoch war natürlich eine Topzeit nicht mehr möglich. Dieses eher unerfreuliche Erlebnis konnte ich jedoch abgesehen von den Blessuren, recht schnell vergessen. Denn direkt aus dem Tessin reiste ich mit dem NWK ins Trentino, dort machten wir uns auf Bären- äh Postensuche ;-).
Das Gelände war genial, sogar noch schöner, als ich es in Erinnerung hatte! Penegal
Nun sind wir schon wieder seit knapp einer Woche zu Hause. Und ich konnte mich von den coolen jedoch recht anstrengenden Trainings erholen. Gestern traf ich mich mit dem NWK in Winterthur auf der 400-Meter-Bahn für ein Kräftemessen über die Distanz von 3000 Metern. Und ich durfte mich über eine deutliche neue persönliche Bestleistung freuen! :-)

Jetzt drücke ich natürlich meinen beiden Vorbildern Ida und Julia ganz fest die Daumen!
Das Gelände sieht ja genial aus: vimeo.com

Lilly

Julia Gross: Weekend im Tessin

(29.4.12/21:31)

Die OL-Schweiz reiste übers Wochenende für die Mitteldistanz-Meisterschaft und den Nationalen Sprint-OL in den Süd-Kanton.
Für die Elite-Läufer zählten diese Wettkämpfe ausserdem zur Testlaufserie für die EM in Schweden. Nach einem guten Start am letzten Mittwoch mit dem 6. Rang am ersten Testlauf (Langdistanz) im Waadtländer Mittelland musste ich zwar nicht mehr ganz so nervös sein, es machte sich aber dennoch ein Kribbeln breit im Magen. Auf der Zugfahrt blieb ja auch genug Zeit dafür und ich war richtig froh, als wir endlich in Ascona ankamen.
Nun aber zu den Läufen:
MitteldistanzIch hatte nicht gerade ein bezauberndes Gefühl unterwegs, es war eher hektisch, aber dennoch bin ich zufrieden mit meinem Lauf. hier die Karte: Karte MOM Arcegno
SprintUnterwegs war ich mit meinen Routen gar nicht zufrieden, sonst lief es aber prima und ich kam (nicht wie in Estavayer) ohne Kratzer ins Ziel. Der 4. Rang war ein wunderbarer Abschluss nach einem lässigen Tessinerweekend und erübrigt das Bangen auf die Bekanntgabe der Selektionen für die EM am Montagmorgen.

Paula Gross: 1. Kader-O-Training Wangenerwald

(9.3.12/20:48)

Startschuss für die Kader-O-Trainings 2012

Am Mittwoch, den 7.3.12 starteten wir die Kader-OL-Training Serie im Wangenerwald.
Das File sponserte uns die OLC Kapreolo.
Wege waren keine Hilfsmittel, da sie herauskopiert wurden. Ziel war es, genau Kompass zu laufen.
„Kompassblindflüge“ sollten jedoch vermieden werden, da man immer wissen sollte, wo man ist, indem man gut auf die Reliefformen achtet und genaue Fixpunkte setzt. Man musste probieren, die Wege völlig zu ignorieren.
Das alles gelang mir sehr gut und der Wald war optimal zum Querlaufen, da die Dornen (jedenfalls die meisten ;)) noch tief und klein waren.
Die Bahnen (Kurz: 4.4 km, Mittel: 6.6 km, und Lang: 8.0 km) legte Vroni König.
Meiner Meinung nach gelang ihr eine Spitzenbahn, von der ich wirklich viel profitieren konnte.

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Hier ein Ausschnitt der Bahn vom Posten 2 zu Posten 3. Welches ist die schnellste Route?

Julia Gross: adventure orienteering

(23.2.12/16:38)

Meine Beschwerden am Fuss besserten unerwartet schnell und ich konnte an den beiden letzten Läufen des Portugal O-Meetings meine Zuschauerrolle verlassen und selber auch starten.
Karte POM day4
Dies ist die Karte der letzten Etappe am Dienstag. Das Gelände sah auf den ersten Blick wirklich verlockend aus: Ein nicht zu steiler Hügel, nur wenig Wald, dafür viele Felsplatten und Felsblöcke. Aber aus der Perspektive des Wettkampfzentrums sah man die Dornenfleder und Dickichte zwischen den Felsen nicht, die bekam man dann erst unterwegs zu spüren...
Die Elitekategorien starteten nach den Zeitrückständen der vorhergehenden Etappen. Wer nicht alles gelaufen ist, wurde eine Stunde nach dem Führenden in einem Massenstart auf die spannende und technisch wie koordinativ fordernde Langdistanzbahn geschickt. Klettern und gegen Dornenbüsche kämpfen waren wohl die wichtigsten Qualitäten, die man mitbringen musste um in diesem Rennen bestehen zu können. Manchmal gab es kein Vorwärtskommen mehr und einige Male war ich mir nicht ganz sicher, ob ich heil aus diesem Gelände heraus finden werde. Das war wirklich adventure orienteering! Gut achtzig Minuten später erreichte ich ziemlich erschöpft das Ziel. Zufrieden mit meiner Leistung und einigen zusätzlichen Kratzern an Armen und Beinen (aber damit muss rechnen, wer OL macht...) reiste ich gestern wieder zurück in die (kältere) Schweiz.

Lilly Gross: Energie tanken im Paradies

(21.2.12/21:12)

Am letzten Donnerstag flüchteten wir aus dem Matschschnee hinauf in den Pluverschnee der Flumserberge. Nach der ersten Krafteinheit (zugegeben, in die Skiferien reisen mit den ÖV ist nicht so praktisch) und der zweiten Einheit (die Haustüre freischaufeln), rutschten wir mit dem Schlitten zum Hallenbad. Dort tauschten wir unsere Skikleidung mit der Badehose und wagten den Sprung ins kalte Nass. Am zweiten Tag hatten wir ein dichtes Programm: Nach dem Einkaufen am Morgen, absolivierten wir einen Longjogg mit über 500 Höhemeter. Am Nachmittag freuten wir und unsere Skier uns auf eine Ausfahrt. Besonders genossen wir die Abfahrt vom höchsten Punkt (Leist 2222 m.ü.M) bis zum tiefsten Punkt des Skigebietes (Oberterzen 665 m.ü.M).
Am Samstag stand am Morgen eine weitere Trainingseinheit auf dem Programm und am Nachmittag flitzen wir wieder über die Piste. Während des ganzen Sonntags schneite es, doch das hinderte uns nicht daran, den Tag auf den Skiern zu verbringen. Am Montag machte Lilly sich wieder auf den Nachhauseweg ins Unterland, während Paula noch ein wenig die frische Bergluft, die Sonne und den Schnee genoss. Diese wenigen Tage waren ideal, um Energie zu tanken und den Alltag hinter sich zu lassen.

Es grüssen euch Paula & Lilly

Julia Gross: Trainingslager Portugal

(19.2.12/19:55)

Seit einer guten Woche trainiere ich zusammen mit dem Nationalteam in Portugal an der Wärme. Die erste Wochenhälfte verbrachten wir nördlich von Lissabon an der Atlantikküste und kamen neben guten OL-Trainings auch in den Genuss von einigen romantischen Sonnenuntergängen...

Karte Höhenkurventraining
Am Mittwoch wechselten wir ins Landesinnere nach Viseu, wo übers Wochenende auch die Wettkämpfe des Portugal O Meeting stattfinden. Leider zog ich mir in einem ruppigen Wald eine Prellung zu am linken Fuss so dass ich bis heute noch an keinem Lauf starten konnte. Morgen werde ich aber einen ersten Versuch wagen...

Lilly Gross: Warum mache ich das nur?

(11.2.12/19:22)


Schneeverhältnis: Pulver gut
Temperatur: -5°C, wegen des Windes gefühlte – 20°C
Outfit: Nachtlampe, Mütze, Stirnband, zwei Thermoleibchen, Langarm-Runningshirt, OL-Dress, Thermohosen, Tights, zwei Paar Handschuhe, Wärmebeutel in den Handschuhen

Das gestrige NLZ Training fand oberhalb von Sirnach statt. Das liegt nicht gerade in der Nähe von Richterswil. Doch ich nahm den zweistündigen Anreiseweg in Kauf. In Sirnach holte uns Vroni König ab und fuhr mit uns in den Wald. Als ich aus dem Auto ausstieg, blies mir eine bissige Kälte ins Gesicht und ich fragte mich: „Warum mache ich das nur?“
Es hiess schnell umziehen, damit man nicht schon eingefroren ist, bevor es los geht. Ich wusste am Startpunkt nicht, wie ich die Karte und den Kompass halten sollte, da meine Finger schon eingefroren waren. So kam es dann auch, dass ich den ersten Posten ziemlich verzweifelte suchte.
Und ich fragte mich nochmals: „Warum mache ich das nur?“ Ich wäre am liebsten umgekehrt. Aber als ich nach dem 2. Posten langsam warm bekam, begann es mir so richtig Spass zu machen. Es war einfach genial, durch den verschneiten Wald zu laufen und Nacht-OL zu machen. Ich denke, ich habe nicht überall die ideale Route gewählt (siehe Karte). Am Schluss wollte ich am liebsten gar nicht aufhören. Denn sobald ich stehenblieb und mich umziehen musste, hatte ich sofort wieder eiskalt!
Aber zu Hause, in der warmen Stube, war der Horror vom An- und Ausziehen schnell vergessen und in Erinnerung blieb ein cooles Training im Schnee.
Und als Antwort: Ich mache es, weil es einfach Spass macht!

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Lilly Gross: Trainieren macht einfach Spass, besonders im Schnee

(29.1.12/21:25)

Nach einer erholsamen Woche mit einem einzigen Lauftraining, freute ich mich gestern besonders, in die Laufschuhe zu schlüpfen. Als ich dann im 6-er Tram Richtung Zoo fuhr und draussen alles weiss war, wurde mein Smile immer grösser. Das lockere Jogging durch den verschneiten Adlisberg war einfach genial. Ich fühlte mich wie im Paradies. Nach einem feinen Mittagessen mit meinen TG Hütten-Gspändli im Restaurant Commi-Halle, fuhr ich mit Paula an ein Kartentraining im Eschenberg. Dort hatte es zwar nicht so viel Schnee wie im Zoo, dafür hatte es auf der Karte mehr weiss als normal. ;-) Das Training war entsprechend anspruchsvoll aber cool.
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Am Sonntag hatten wir (Paula, Florian und ich) einen Kadertag in Stäfa. Wir machten einen Longjogg, der von der Forch über den Pfannenstiel nach Stäfa führte. Ich war mit Ariane Bättig unterwegs. Vor lauter reden, vergassen wir, die Karte zu lesen, sodass wir plötzlich nicht mehr so genau wussten, wo wir waren. Weil ich das Gelände von der letztjährigen Fünfer-Staffel noch ein bisschen kannte, fanden wir dann doch noch den Weg zurück auf unsere geplante Route. Nach 2 Stunden und mit müden Beinen kamen wir dann in Stäfa an.

Viel Spass beim Trainieren, mit oder ohne Schnee, wünscht
Lilly

Julia Gross: Treslag

(23.1.12/20:34)

Nach dem Desaster vom letzten Wochenende und extrem müden Beinen kombiniert mit Atemproblemen über die ganze Woche, zeigte sich gestern ein erster Aufwärtstrend. Im Team mit Simon Jakob, Simon Brändli und Paula trat ich am Sonntag zur Treslagstaffel an und erwartet einen mühsamen Lauf. Unterwegs wurde ich wirklich positiv überrascht, wie gut es lief. Die Posten standen meistens dort, wo ich sie erwartete und die Taktik, nie ganz ans Limit zu gehen, war anscheinend das Richtige für meine Lunge.
Meine Teamkollegen jedoch gaben Vollgas, so dass wir am Schluss mit einer riesigen Torte den dritten Rang feiern konnten.
Die Rangverkündigung

Der Preis

Julia Gross: Effretiker-OL

(15.1.12/21:26)

Keuch hust schnauf keuch keuch mehr luuuft bitteee...
Heute wollte es einfach nicht laufen. Schon beim Einlaufen merkte ich, dass meine Lungen nicht bereit für 4 Kilometer voll tempobolzen sind. Die Erkältung und das erst kürzlich diagnostizierte (aber eigentlich seit Geburt vorhandene) Asthma machten mir einen dicken Strich durch die Rechnung. Ich quälte mich enttäuscht ins Ziel, landete weit hinten auf der Rangliste und durfte beim Finallauf nur aus der Zuschauerposition mitfiebern. Ein wirklich misslungener Wettkampf, wenigstens ist der Grund einfach zu finden.
Nun bleibt mir nicht viel anderes übrig als mein Training weiterzuziehen, das Asthma zu behandeln und auf wärme Zeiten zu warten. Ich bin zuversichtlich, dass die Atmung dann auch wieder mitspielen wird und ich zeigen darf, was ich eigentlich drauf hätte.

Julia Gross: Wintertraining

(19.12.11/21:36)


So macht trainieren Spass...
Wie ein kleines Kind freute ich mich am Sonntagmorgen als ich zum Fenster raus schaute. Es hat geschneit! Der geplante Longjogg wurde richtig zum Vergnügen und ich konnte stolz die ersten Spuren in den Wanderweg auf die Höhrohnen zeichnen und die Aussicht über das verschneite Zürichseeufer geniessen.

Julia Gross: Kaderzusammenzug in Magglingen

(28.11.11/14:29)

Übers Wochenende trafen sich das Junioren- und Elitekader in Magglingen um die letzte Saison auszuwerten und das 2012 in Angriff zu nehmen. Für mich war dies auch gleich die erste offizielle Kaderaktivität bei den "Grossen", wobei ich das Team natürlich schon kannte.
Wir starteten am Freitagabend mit einem Vortrag von Ueli Steck, dem Kletterer und Alpinisten, dessen Videoaufnahmen nicht nur mir den Atem stocken liess und der uns manche Sichtweise aufzeigte, die mir vorher überhaupt nicht bewusst war. Aber auch die Diskussionen über das zukünftige WM-Programm, das Bekanntgeben der Zielsetzungen für die Heim-WM im nächsten Sommer und die Gespräche im Frauenteam waren wirklich spannend und werden die Motivation fürs Wintertraining noch mehr pushen. Natürlich widmeten wir uns auch profaneren Dingen wie dem Rumpfkrafttest (ich weiss jetzt welche Muskeln den Rumpf stützen, Muskelkater lässt grüssen...) oder dem obligaten Kaderfest.
Die Saison 2012 kann kommen, wir sind bereit!

Julia Gross: Der Blick zurück

(29.10.11/10:20)

Von sommerlichen Temperaturen und neuen Aussichten, mein Saisonbericht

Julia Gross: [ECHT-BIO.]-OL-Grand Prix Finallauf

(23.10.11/17:47)


Die moderne OL-Läuferin steht vor der Frage: Gesamtsieg oder strassentaugliches Aussehen... (Nein, das Blaue unter dem Auge ist nicht Lidschatten, ich habe mich nämlich für ersteres entschieden.)
Übrigens: GPS-Tracking findet man auf www.tulospalvelu.fi und Ranglisten auf www.solv.ch

Lilly Gross: Meine Saison 2011

(21.10.11/14:35)

Ein wahres Märchen ohne Happy End

Es war einmal ein Mädchen, das trainierte fleissig den ganzen Winter durch. Es fühlte sich so fit wie noch nie und freute sich auf die anstehende OL Saison. Leider wurde es dann von einem heimtückischen Virus gebremst, sodass es die ersten Wettkämpfe sausenlassen und das Training reduzieren musste. Obwohl sich das Mädchen noch nicht fit fühlte, erreichte es an der Schweizer Meisterschaft im Mitteldistanz OL dank einem praktisch fehlerfreien Lauf den 5. Rang. Schon bald standen die Testläufe für die Jugend EM und die Lehrabschlussprüfung vor der Türe. Leider scheiterte das Mädchen am letzten Testlauf und stand völlig verwirrt im Wald herum. An der Lehrabschlussprüfung sah es zum Glück viel besser aus. Nun darf sich das Mädchen Medizinische Praxisassistentin nennen.

Danach stand der Aufbau für die Herbstsaison auf dem Programm. Das Mädchen reiste mit dem OL Nachwuchskader und mit Handschuhen, OL Schuhen, Laufschuhen, Veloschuhen und Badeanzug im Gepäck nach Zuoz in ein Ausdauer-Trainingslager. Die Trainings in der schönen Bergwelt machten ihm sehr Spass. Nach kurzer Erholungszeit, machte es sich in die Weisse Arena auf. Dort nahm es an einem 6- Tage OL teil. Das Gelände rund um Flims-Laax-Falera gefiel ihm besonders gut und es kam immer mehr in Schuss. Aber die Wettkämpfe forderten das Mädchen physisch und kartentechnisch sehr, sodass es nochmals ein paar Tage Erholung brauchte, bevor es wieder fit und munter in ein Kartentrainingslager in den Jura reiste.

Nach den Sommerferien begann das Mädchen mit der Ausbildung zur Berufsmaturität und suchte eine Teilzeitstelle als MPA. Bald stand der legendäre Jugendcup der Schweizer Nachwuchskader auf dem Programm. Das Mädchen durfte erstmals zusammen mit seinen Schwestern im gleichen Team laufen. An der Staffel am Samstag, lief das Mädchen gut und seine Schwestern auch, sodass sie die Damen-Staffel gewinnen konnten. Dieser Erfolg geht sicher in die Familiengeschichte ein! Nach einer kurzen Nacht in einer Turnhalle stand das Mädchen am Sonntag auf einer Alp oberhalb des Muotatals am Start zum Einzel OL. Es lieferte wieder ein gutes Rennen und sammelte somit weitere wichtige Punkte für das Zürcher Nachwuchskader. Schliesslich gewann sein Kader mit einem Punkt Vorsprung vor Bern die Gesamtwertung. Dieses Wochenende, die neue Schule und die neue Arbeitsstelle waren für das Mädchen sehr fordernd. Deshalb war es am darauf folgenden Wochenende nicht mehr besonders in Form. Trotzdem erreichte es an der Staffel SM den 3. Rang.

Leider verpasste das Mädchen auch die zweite Chance für die Teilnahme an einem internationalen Wettkampf. Es liess sich jedoch nicht runterkriegen und erreichte drei Wochen danach den guten 5. Rang an einem Nationalen OL in der Nähe von La Chaux-de-Fonds. Leider konnte es an der Langdistanz Schweizermeisterschaft nicht mehr an diesem Erfolg anknüpfen und fuhr in der Folge enttäuscht nach Hause.

Jetzt macht das Mädchen seinen Winterschlaf und träumt von der Saison 2012. Und wenn es nicht gestorben ist, dann rennt es im nächsten Jahr in der Kategorie Juniorinnen wieder fit und munter durch die schönen Wälder.

Das Mädchen möchte sich bei allen für die Unterstützung bedanken!

Julia Gross: Weltcup-Premiere

(24.9.11/16:24)

Bei strahlend schönem Herbstwetter ging heute der 7. Lauf des Weltcups in Tschechien über die Bühne.
Mir gelang es, bei meiner Premiere bereits einige Weltcup-Punkte zu sammeln und ich bin im Grossen und Ganzen zufrieden mit meiner Leistung. Da und dort wäre ich jedoch gerne etwas direkter zum Posten gelaufen.
Morgen wird mit den Zeitrückständen von heute auf die Langdistanz gestartet.
www.owcliberec2011.cz

Lilly Gross: NWK ZH/ SH gewinnt mit Zimmerbergischen Power den Jugendcup!

(29.8.11/17:11)

Bekanntlicher weise sind wir 4 Läufer/innen von unserem Klub im Nachwuchskader. Dieses Jahr haben es alle in das erste und somit zählende Team der Jugendcupmannschaft geschafft. Das Team besteht aus 4 Frauen und 4 Männern = 50% Zimmerbergler

Unser Motto war dieses Mal: Streetparade mir gönd voll ab!

Das Staffelrennen fand am Samstag im Seelisberg statt:
Paula Gross machte für das Frauenteam als D 16 die Schlussstrecke. Julia schickte sie mit 4 min Rückstand auf die Führenden Berner an dritter Position in den Wald! Sie nahm sich das Motto sehr zu Herzen und ging im Wald definitiv voll ab! Sie kam nämlich als erste ins Ziel und konnte somit mit ihren Schwestern und Annina R. den Staffelsieg feiern. :)

Nach 6 h schlaf ging es am nächsten Tag schon wieder los, mit dem Einzelrennen auf der Ruosalp.
Paula und Julia gewannen ihre Kategorie und sammelten so je 9 wichtige Punkte für s Zürikader. Lilly war zwar mit ihrer Leistung nicht zufrieden, konnte aber trotzdem noch 8 Punkte sammeln.
Florian startet als erster und war auch als erster Läufer im Ziel, leider musste er jeden Posten „wecken“ und einer schlief noch so fest, dass er Florians Bagde nicht registrierte. Somit hiess es er habe Posten fehlt. Und das bedeutet 0 Punkte.
Dank Florian wurde das Warten auf die Jugendcuprangverkündigung spannend, denn hätte sein Lauf gezählt, hätten wir mit einem soliden Vorsprung gewonnen. Aber eben hätte hätte… wir rechneten und hofften und am Schluss reichte es uns mit 1 Punkt Vorsprung zum Sieg!

Dies war Julias letzter Jugendcup sie gewann mit dem Zürikader den Jugencup vier mal.


Julia Gross: Mitteldistanz-Qualifikation geschafft

(6.7.11/17:55)

Abgesehen von einer kleinen Erkältung, die mir das Atmen etwas erschwerte, bin ich zufrieden mit meinem heutigen Lauf. Ich wollte das Rennen ruhig und sicher angehen und die Qualifikation für den A-Final mit sauberer Kartenarbeit anstatt schnellen Beinen schaffen.
Für die OL-Analytiker hier meine Karte:
Mittel-Quali, Karte
Nun freue ich mich auf eine spannende Finalbahn morgen, die Streckendaten versprechen einiges an Höhenmeter...
Ich schätze, dass ich so gegen 13 Uhr starten darf.

Julia Gross: Ruhetag

(5.7.11/10:47)

Heute heisst es Beine hoch lagern, Sprint und Langdistanz kurz auswerten und vor allem faulenzen.
Ich bin sehr zufrieden mit dem Auftakt zu meiner letzten Junioren-WM. Klar ist es ärgerlich, wenn man das Langdistanz-Diplom nach einer Laufzeit von über einer Stunde um nur 15 Sekunden verpasst, aber im OL geht es nun mal um die Sekunden und im Sprint hatte ich die Zehntel ja schliesslich auf meiner Seite. Am meisten erstaunt hat mich aber meine Ruhe und Gelassenheit am Start der ersten beiden Rennen. Vielleicht liegt das daran, dass ich nun schon meine vierte Junioren-WM laufen darf.
Auf jeden Fall freue ich mich auf die nächsten drei Läufe, mal sehen ob ich etwas nervöser sein werde...
Daumendrückende, mentale Unterstützer aus der Schweiz kann ich sicherlich gebrauchen! =D
Merci!

Julia Gross: coming soon: JWOC 2011

(29.6.11/8:35)

Schon bald ist es so weit, am Sonntag fällt der Startschuss zur diesjährigen Junioren-WM in Wejherowo, Polen.
Heute bin ich mit dem SUISSE-Team über Basel-München nach Danzig geflogen. Wir wollen uns vor Ort auf die Wettkämpfe einstimmen und einige Trainings im polnischen Gelände laufen.
Das Programm der WM:
Sonntag, 3.7., Sprint
Montag, 4.7., Langdistanz
Dienstag, 5.7., Ruhetag
Mittwoch, 6.7., Mitteldistanz Qualifikation
Donnerstag, 7.7., Mitteldistanz Final
Freitag, 8.7., Staffel
Die Veranstalter versprechen live TV auf www.jwoc2011.pl

Julia Gross: Rückschau VENLA

(24.6.11/22:08)

Blahop?ejeme Paula!
Herzlichi Gratulation! =D

Nun aber zum Thema:
Über 1000 Vierer-Damenteams starteten am letzten Samstag zur bombastischen Venla-Staffel in Finnland. Darunter auch die Startläuferin meines Klubs Kongsberg O-Lag, Ingjerd Myhre. Sie lief ein sauberes Rennen und konnte an siebter Stelle an die zweite Norwegerin, Agni Fjogstad Nielsen, übergeben, die dann wegen ein paar kleineren Fehlern einige Teams vorbeiziehen lassen musste. Auf der dritten Strecke startete Laura Vike (LAT) die grosse Aufholjagd und ich konnte - unerwartet früh- als 26. in den nassen Wald hinaus laufen. Die gut acht Kilometer lange Schlusstrecke hatte es in sich.
Karte Venla
Auf dem Weg zum dritten Posten holte mich ein Tram ein. In horrendem Tempo, ich wusste gar nicht, dass ich so schnell kartenlesen und rennen kann, spulten wir Posten um Posten ab, bis ich gerade noch rechtzeitig zu meiner Gabelung abbiegen konnte und das Tram ziehen lassen musste. Aber auch alleine gelang mir ein recht guter Lauf und ich konnte den, für unser Team sehr wertvollen, 26. Schlussrang ins Ziel bringen. Nach einer kurzen Erschöpfungskrise, die mit Duschen und Essen behoben werden konnte, widmete ich mich der Zuschauerrolle und genoss den eindrücklichen Start der Männer-Staffel (1500 Teams, ein grosser Teil OL-Anfänger!)
Das Fazit meiner kleinen Finnlandreise übers Wochenende?
- OL macht Spass =D
- OLZ gehört auch an die Jukola!

Julia Gross: Karte drei und vier zum Testlaufquartett

(5.6.11/20:40)

Die Testlaufserie für die Junioren-WM in Polen ist abgeschlossen, der erste Schritt in Richtung Titelkämpfe getan.
Mir sind am Auffahrtswochenende in Österreich nochmals zwei gute Läufe gelungen, obschon die Bahnen einiges abverlangten.
Die Langdistanz am Freitag (Seefeld im Tirol) über "kurze" sechs Kilometer war gespickt mit knapp 400 Höhenmetern und bot einige interessante Routenwahl-Knacknüsse. Die Sieger Zeit von einer Stunde bezeugt auch, dass man diesen Lauf gut als Langdistanz durchgehen lassen kann, an der Junioren-WM werden schliesslich auch keine längeren Richtzeiten erwartet.
Karte Langdistanz
Ich bin technisch mit meinem Lauf zufrieden, die wichtigsten Punkte in diesem Gelände, nämlich Höhe halten und bewusst steigen/fallen sind mir gut gelungen. Läuferisch fühlte ich mich nicht ganz fit und besonders gegen den Schluss musste ich die letzten Reserven zusammen kratzen, aber so ging es wohl allen.

Am Samstag traten wir dann zur Mitteldistanz in Haiming (im Inntal) an. Dieses Gelände ist etwas vom Anspruchsvollsten was ich bis jetzt erlebt habe. Da gibt es kein Pardon, man muss wirklich dauernd auf der Karte sein und wenn möglich bereits wissen, was als nächstes kommt. Das L von OL lohnte sich manchmal ins Schweizerdeutsche zuübersetzen und anstatt zu rennen, über die kleinen Hügel und durch die Senken zuwandern! Wirklich ein spezielles Gefühl an einem Wettkampf...
Karte Mitteldistanz
Resultate beider Läufe sind auf www.solv.ch aufgeschaltet.
Besonders freue ich mich über die zwei sehr starken Läufe von Paula mit denen sie sich höchstwahrscheinlich ein Ticket für die Jugend-EM gelöst hat. SUPER!
Die Selektionen für die Jugend-EM wie auch die Junioren-WM sollten morgen Montag gegen Mittag auf der swiss orienteering-Homepage aufgeschaltet werden.

Lilly Gross: Saisonstart

(5.4.11/14:11)

Seit ich hier den letzten Bericht schrieb, ist schon vieles passiert. Nach der Trainingspause im November habe ich im Dezember wieder mit dem Trainieren begonnen. Die Longjoggs durch den Schnee und das Langlaufen haben mir sehr viel Spass gemacht. Bis anfangs Februar lief alles rund, ich fühlte mich super und war so fit wie noch nie. Doch kurz nach dem ich mein Praktikum in der Arztpraxis beendet hatte, wurde ich krank (Pfeifferisches Drüsenfieber) und leider bin ich auch jetzt noch nicht ganz auf dem Niveau auf dem ich gern sein möchte. Ja, jetzt ist Geduld und Durchhaltewillen gefragt. Ich freue mich schon auf das Trainingslager des Nachwuchskaders in Ependes (findet zur selben Zeit wie das Klublager statt) mit Florian und Paula. Ich bin überzeugt, dass wir dort viel profitieren können.

Ich wünsche allen viel Glück, für das anstehende SM Weekend. HOPP Grün!
Lilly

p.s die neuen Klub ¾ Hosen sind bei Julia eingetroffen, ich konnte sie schon probieren. Sie sind super bequem und sehen meiner Meinung nach auch gut aus!

Lilly Gross: Meine Saison 2011

(21.10.10/21:05)


…..1,2,3,4…1000 … So viele Posten und noch sehr viele mehr (bei tausend habe ich aufgehört zu zählen!!!) habe ich in Trainings und an Wettkämpfen angelaufen. Das Gelände variierte von Steinwüste, Dornenfeldern bis urban. In drei verschiedenen Ländern habe ich diese Saison trainiert. Im Frühling besuchte ich meine Schwester in Dänemark. Leider konnte ich dann dort nicht so viel profitieren, da ich mit Fieber im Bett lag?. Im Sommer nahm ich in Italien, genauer gesagt in Assiago, an einem Mehrtage- OL teil. Dort war das Gelände einfach genial! Ja, wenn man meine OL-Schuhe fragen würde, wo sie dieses Jahr schon überall mit mir unterwegs waren, dann könnten sie ganze Bücher füllen.

Resultatmässig lief es mir in dieser Saison nicht so gut. Ich musste einige Niederlagen einstecken! Doch ich trainierte fleissig weiter. Im Herbst wurde ich dann mit einem vierten Rang an der Mitteldistanz SM belohnt. Auf dieses Resultat bin ich sehr stolz!

Ich bin top motiviert und freue mich jetzt schon auf den Aufbau für die neue Saison. Nächstes Jahr möchte ich mein Potential an den Wettkämpfen besser ausschöpfen können!

Beruflich werde ich diesen Februar mein einjähriges Praktikum als Medizinische Praxisassistentin beenden. Dann geht es wieder zurück in die Berufsschule. Und im Sommer werde ich dann die Lehrabschlussprüfung schreiben.

Ich möchte mich bei allen ganz herzlich bedanken, die mich in dieser Saison unterstützt haben!

Julia Gross: Highlands Open in Asiago, Italien

(2.9.10/13:51)


Schwestern-Ferien im südlichen Nachbarland standen auf meinem Programm.
Hier könnt ihr Lillys Bericht über diese wunderbare Ferienwoche lesen:
" Liebe KlubkollegInnen
Letzte Woche waren Julia und ich an einem fünftage-OL in Italien, genauer gesagt am Highlands Open in Asiago. Das Gelände dort war traumhaft schön, die Organisation top, das Wetter genial und die Bahnen abwechslungsreich.
Aber nun von Anfang an:
Am Montag nach der LOM reisten wir zwei Zimmerberg-Athletinnen mit dem Zug und Bus nach Asiago. Dort angekommen suchten wir dann zuerst einmal unser Hotel...
Die erste Etappe am Montag liessen wir den müden Beinen zuliebe bleiben, doch am Dienstag standen wir voller Vorfreude am Start.
Ich musste 4min vor Julia starten und zum ersten Posten ging es alles auf einer sonnigen Wiese bergauf. Ich meinte es etwas zu gut und rannte viel zu schnell, sodass ich oben angekommen völlig ausser Atem war und den Posten vier Minuten lang suchte. Wen sah ich da im grün-gelben Dress?

Unsere zweite Etappe fand in einem Langlaufgebiet statt. Ich fokussierte mich auf den 240 Meter langen Zieleinlauf doch leider reichte es nicht zur Tagesbestzeit. 43 Sekunden waren 4 zuviel...

Am Mittwoch war ein OL-Ruhetag doch Julia und ich machten eine Biketour durch die schöne Hochebene von Asiago.

Am Donnerstag stand dann der Wochenhöhepunkt auf dem Programm, ein Sprint in Asiago.
Nach einer Qualifikation über 2.2km wurde eine Sammelrangliste der Kategorien D20, DE und D35 erstellt und die schnellsten acht Läuferinnen durften in einem KO-Sprint gegeneinander antreten. Da Julia die schnellste und ich die acht schnellste Zeit hatte, kam es gleich im Viertelfinal zum OL Zimmerberg-Duell. Die Junioren Schweizermeisterin gewann das Duell, musste sich aber im Halbfinal Mirjam Fässler geschlagen geben.

Am Samstag war dann noch die letzte Etappe; das Gelände war sehr knifflig, so gab es die eine oder andere Suchaktion. (die Routen werden darum hier nicht veröffentlicht =D)

Danach machten wir uns auf den Nachhauseweg.

Dieser Mehrtage-OL ist wirklich sehr empfehlenswert!"

Genauere Infos, Ranglisten und Fotos unter www.highlandsopen.com

Bild nicht vorhanden (in olzImage): img/blog//78/img/002.jpg

Paula Gross: Rückblick auf die SM und das weniger Erfreuliche zuvor

(23.8.10/20:43)

Ein kleiner Rückblick auf ein unvergessliches SM Weekend im Bündnerland und das weniger schöne zuvor:
Da ich die letzte Woche noch Ferien hatte, konnte ich mich richtig gut auf diese zwei Wettkämpfe vorbereiten. Schon am Dienstag standen die Vorbereitungen komplett auf dem Blatt. Für das Kader Sprint Training am Mittwoch nahm ich mir vor, noch das letzte Mal die Konzepte und meine Vorbereitung zu prüfen. Voll intensiv startete ich in das Training. Doch dann, zu Posten sieben passierte es. Ich rammte mir beim Bergabrennen einen alten Ast in den Oberschenkel. Es tat höllisch weh und blutete auch dementsprechend…
Beim Notfallarzt (zufälligerweise mein Hausarzt) wurde die Fleischwunde mit fünf Stichen zugenäht. Der Doktor sagte, ich solle neun Tage das Bein schonen und keinen Sport treiben! Nein!!! Ich wollte diese Schweizermeisterschaften unbedingt bestreiten, da ich ja zu den Favoriten gehörte und mir schon so viel vorgenommen hatte… Also gut, ich müsse aber unbedingt am Samstagmorgen einlaufen gehen und NUR wenn es wirklich nicht mehr weh täte die Wettkämpfe laufen, meinte der Arzt. Die Gefahr sei, dass die Naht aufginge…
Am Donnerstag war ich ziemlich frustriert, da mir jeder Schritt schmerzte und das Treppenlaufen eine Qual war. ? Doch die Besserung auf den Freitag war riesengross!
Am Morgen, als ich vom Coiffeur nach Hause kam, wollte ich unbedingt eine Runde joggen (einlaufen) gehen. Gesagt, getan, doch jeder Schlag, am meisten bergab, schmerzte, sodass ich nach 20 Minuten aufhören musste. Es war mir bewusst, was mich Morgen für ein Gelände erwarten würde und in diesem Zustand hätte ich nicht starten können!
Wie ein Wunder heilte die Wunde aber vom Freitag auf den Samstag sehr schnell und beim Testeinlaufen von 10 Minuten am Samstagmorgen, spürte ich meine Verletzung kaum noch. Ich freute mich enorm. Die Wunde gut eingepackt mit Pflaster, Schaumstoff von alten Stülpen, Klebeverband und Tape, ging ich an der SPM an den Start.
Zum ersten Posten büsste ich 30 Sekunden ein, dann aber drehte ich richtig auf und gewann das Rennen mit 3.5 Minuten Vorsprung.?
So weiter ging es dann auch am Sonntag an der LOM. Der einzige Unterschied war, dass ich nicht noch ein Fehler machte, sondern mit einem perfekten Lauf und fast sieben Minuten Vorsprung Schweizermeisterin in der Langdistanz wurde. Ich bin ein riesiger Glückspilz mit 1000 Schutzengeln!!?
Letzten Donnerstag und Freitag wurde mir aber etwas sehr Wichtiges klar:
Es ist gar nicht so wichtig, wie man abschneidet, auch wenn man grosse Erwartungen hat, nein, es ist wichtig, dass man überhaupt antreten und kämpfen kann!

Lilly Gross: Sommer Trainingslager

(1.8.10/15:29)

Liebe Klubkollegen

Gestern kam ich aus einem zweiwöchigem Trainingslager mit dem Nachwuchskader nach Hause.

Die erste Woche verbrachten wir im Jugendlager (ein Lager mit allen Nachwuchskadern der Schweiz). Wir waren in Vaumarcus oberhalb des Neuenburgersees einquartiert.
Diese Woche war vom Wetter her wie auch vom Gelände einfach nur genial. Wir trainierten in Wälder wie Chalet Pin, Tête Plumée , Chassagne etc. Aber wir machten nicht nur OL, wir probierten auch andere Sportarten aus.
Eine bittere Niederlage musste unser Kader im Fussball einstecken. Wir verloren hoch gegen das Zesolnak Kader (Zentralschweizerisches OL Nachwuckskader)…doch die Revanche folgt am JUGENDCUP, welcher am 18. und 19. September im Tessin stattfindet.
Doch viel zu schnell war diese Woche vorbei und wir mussten uns von verabschieden. Während die anderen Nachwuchskader nach Hause fuhren, machte sich das Züri- Kader auf den Weg ins Wallis. Wir hatten nämlich noch eine zweite Trainingswoche, diesmal in Eischoll, vor uns. Der Höhepunkt dieser zweiten Woche war ein Training im Gebiet Trockener Steg (Zermatt). Das war einfach fantastisch. Aber auch die Postensuche auf der Bettmeralp mit Blick auf den Aletschgletscher war genial.
Wir haben viele Posten angelaufen, viele Kilometer abgespult, viele Höhenmeter erklommen (mit oder ohne Bähnli ;-)), viele Teigwaren gegessen und viele Schlussspurts trainiert (und natürlich unsere Fussballniederlage verdaut) mit anderen Worten: WIR SIND FÜR DIE HERBSTSAISON BEREIT.

Ich wünsche allne ganz schöni Summerferie, mer gset sich ade Schwiizermeisterschafte!

Liebes Grüssli
Vom Lilly mit de müede Bei!

Julia Gross: Abenteuer in Finnland

(23.6.10/13:46)

Am vergangenen Wochenende versammelte sich die nordische OL-Läuferschaft und viele ausländische "Söldner" eines nordischen Klubs 50km nördlich von Helsinki zur grossen Jukola-Schlacht äh Staffel.
Die Schlammpiste zum Startpunkt liess wirklich Zweifel aufkommen, ob es sich hier wirklich um einen friedlichen OL-Anlass handelt aber schon auf dem Weg zum ersten Posten war alles klar.
O-technisch war wohl jeder Läufer zünftig gefordert. Grosse Hügel mit "schwimmenden" Sümpfen und kleinen Hügel drauf und die grünen Täler dazwischen provozierten einige Fehler auch bei den Besten.
Nun aber von Anfang:
Am Samstag um 2 Uhr nachmittags rannten die Startläuferinnen von 1'000 Damenteams der Venla los. Unter ihnen war auch Ingjerd Myhre unsere 1. Läuferin für das Kongsberg O-Lag Team. Nur knapp vierzig Minuten später konnten wir sie im Spitzentram auf den Weg ins Ziel anfeuern.
Die nächsten beiden Läuferinnen machten ihre Sache gut, so durfte ich mich an 30. Stelle auf die 7.6km lange Schlusstrecke machen.
-> Karte Venla 2010
Unterwegs traf ich auf breite Spuren, die aber nicht alle zu meinen Posten führten und auf ganze Suchtrupps von Läuferinnen der 3. Strecke. An der Venla-Staffel startet nämlich Jede, egal wie fit oder OL-erfahren sie ist!
Es kommte nicht selten vor, dass jemand am Tag vor der Venla bzw Jukola(Männerstaffel) das erste OL-Training absolviert...
Auf alle Fälle war ich froh, schon einwenig vertrauter mit Karte und Kompass zu sein und ziemlich gerade von Posten zu Posten laufend nach 70' ins Ziel zukommen.
Wir waren mit dem im Spurt erkämpften 31. Platz zufrieden und freuen uns schon aufs nächste Jahr! Schliesslich gibt es noch einen Kongsberg-Rekord zu schlagen: den 25. Platz =D
Die Männer starteten im Regen um 23 Uhr ihre Staffel und schon auf der ersten Strecke wurde es dramatisch...
Severin Howald (Schweiz) lief für Kongsberg die 1. Strecke und lag an 3. Stelle beim ersten Videoposten. Wir Zuschauer verschluckten uns beinahe am Glace (übrigens no fein so am Abig spat im Halbdunkle;-)) und druckten kräftig die Daumen. Bis ins Ziel fiel der Berner zwar noch einige Ränge zurück, trotzdem konnten wir zufrieden sein und uns der Müdigkeit wegen in die Schlafsäcke verkriechen.

Julia Gross: Testläufe A und B

(2.6.10/8:56)

Am letzten Wochenende startete nach langem Warten endlich unsere Testlaufserie. Ich war ultra nervös, da ich überhaupt nicht einschätzen konnte, wo ich im Vergleich zu den anderen Läuferinnen stehe. Trotzdem gelang es mir, meine Nerven während dem Wettkampf im Griff zu haben, so dass zwei sehr zufriedenstellende 3. Plätze resultierten.
Karten: Samstag Sprint Waldau
Sonntag Langdistanz Forst
Am Sonntag geht es weiter mit der Mitteldistanz im Strassberg bei Bülach.

Julia Gross: 17. Mai og nesten skadefri

(20.5.10/21:46)

Nach einem in vielen Hinsichten gelungenem Auffahrtswochenende nördlich von Trondheim durfte ich am Montag zurück in Kongsberg den Nationalfeiertag miterleben.
Wie es das Wort eigentlich sagt, feiert wirklich die ganze norwegische Nation. Vom Kleinkind bis zur Grossmutter tragen alle ihre schönsten Frühlingskleider oder die Tracht, den Bunad.

In einem Zeitungsartikel der regionalen Zeitung stand gestern, dass ich wieder gesund sei und ohne Verletzung nachhause reisen könne.
Tatsächlich hat meine Achillessehne beschlossen, wieder mitzumachen und nun geniesse ich meine zurückgewonne Lebensqualität unheimlich! =D

Heute ist schon mein letzter Morgen in Kongsberg. Ich werde zusammen mit einem kleinen Grüpplein KOL-Junioren nach Dänemark an die norwegischen JWOC-Testläufe reisen, eine super Trainingsmöglichkeit für mich.
Am Sonntagabend fliege ich zurück in die Schweiz, falls mir die Aschenwolke keinen Strich durch die Rechnung macht...;)
Noch einen Tipp für diejenigen, die etwas Norwegisch lernen wollen:
Besucht doch einmal die Hompage www.kolweb.no

Paula Gross: Vorbereitung auf das Auffahrts Kaderlager

(12.5.10/19:22)

Was machen wir eigentlich vor einem intensiven Trainingslager?
Natürlich muss man das Training ein bisschen lockerer nehmen kurz bevor man sich dann richtig fit und ausgeruht in die vielen Trainings stürzen kann. Mental gibt es ebenso eine kleine Arbeit.
Als erstes (in diesem Lager) findet ein intensiver Sprint statt, für den wir uns schon zuhause Ziele setzten müssen. Leider kann ich aus Zeitgründen diese Sache nicht immer ganz seriös machen, da ich erst um ca. 18 Uhr von der Schule nach hause komme und dann ja noch das Packen auf dem Programm steht…
Ich bin froh, dass wir die anderen Zielsetzungen/Planungen und Auswertungen während des Lagers machen.
Mit dem Mail von Annelies Meier (Kadertrainerin) bekommen wir schon einmal den ersten Einblick in die vielen Trainings…
5 Kartentrainings und 1-Mal Kraft! Am Abend darf man das Dehnen natürlich nie und nimmer vergessen!!;) Aber ich glaube, das Wichtigste an der Vorbereitung ist, dass man sich auf die doch sehr intensive und strenge Zeit freut und mit der Einstellung auch startet… Also bis jetzt bin ich noch nie enttäuscht worden, und ich denke, es wird auch nie dazu kommen!!?

Download Programm TL

Lilly Gross: Liebe Klubkollegen/innen

(10.5.10/21:07)

LIEBE KLUBKOLLEGEN/INNEN

Leider kann ich euch nichts aus dem Frühlingstrainingslager des NWKs berichten…Ich arbeite nämlich im Moment in einer Arztpraxis als Medizinische Praxisassistentin und habe nur dann Ferien, wenn die Praxis geschlossen ist. Aber über die Auffahrt habe ich frei bekommen und darf mir mit dem Kader den letzten Schliff für die Testläufe holen.

Ich habe diesen Winter fleissig trainiert, obwohl ich mich nicht mehr auf dem Kaderblog gemeldet habe. Nun fühle ich mich in meiner neuen Kategorie D18 schon richtig wohl.
Am letzten Samstag startete ich mit dem Klub-Team an der SOLA-Stafette. Es machte so richtig Spass, einfach Gas zu geben, ohne gross den Kopf einschalten zu müssen. Nur bei den Abkürzungen, die ich als Frau machen durfte, musste ich genauer hinschauen, welchen Weg ich nehmen musste. Am Abend nach der SOLA-Stafette gab es für mich noch einen weiteren Höhepunkt. Bei den Mister-Schweiz-Wahlen gewann mein Favorit!! ;)

Jetzt freue ich mich aber riesig auf all die OL Leckerbissen, die mich erwarten.

Mein Programm für den nächsten Monat sieht so aus:

13.5.- 15.5.10 Mini TL über die Auffahrt mit dem NWK in Kirchberg
29.5.10 Testlauf für die Jugend EM Sprint
30.5.10 Testlauf für die Jugend EM Langdistanz
02.6.10 Testlauf für die Jugend EM Gempenberglauf (Strassenlauf)
06.6.10 Testlauf für die Jugend EM Mitteldistanz

12.6.10 3.Nat. Lamoura
13.6.10 SOM in Lamoura mit Chiara und Fabienne :)

Julia Gross: in Norwegen angekommen

(27.4.10/9:13)


Nach einem zweiwöchigen Trainingslager mit der Juniorennati in Aalborg DK und Kristiansand NO reiste ich letzten Freitag nach Kongsberg (südwestlich von Oslo).

Dieses Bild habe ich auf einer meiner vielen Biketouren im TL geschossen, wegen andauernden Achillessehne-Problemen bin ich nämlich nur zweimal eine Viertelstunde gerannt...

Trotzdem habe ich die Zeit mit dem Team genossen und meine Sehne die intensive Behandlung der Physiotherapeutin ;-)
Im Moment spüre ich keine Schmerzen mehr; endlich darf ich wieder meiner Lieblingsbeschäftigung, dem Laufen, nachgehen=D!



...und das Velo von Zeit zu Zeit in die Ecke stellen.

Julia Gross: Spring Cup im Schlamm

(4.4.10/14:37)

Seit meinem letzten Eintrag sind einige erlebnisreiche Tage vergangen. Es würde definitiv den Rahmen sprengen, alles zu berichten, darum habe ich mich entschieden, euch einen Einblick in die Geschehnisse des letzten Wochenendes zu geben.


springcup.dk

Der Spring Cup ist ein internationales OL-Wochenende das jeweils Ende März im Norden Sjaellands (Kopenhagen-Insel) über die Bühne geht.
Aus gesundheitlichen Gründen verzichtete ich auf die Nacht-Sprint-Staffel am Freitag und lief nur die verkürzte Langdistanz und die Staffel.
Am Samstag gelang mir ein zufriedenstellender Lauf. Das Gelände war nicht gerade auf meine Stärken zu geschnitten, sehr flach, schnell und eher einfach, trotzdem konnte ich ein richtig gutes Kartengefühl aufbauen und besonders im ersten Teil mit den Classleadern mithalten.
Karte Langdistanz
Man beachte die "Schweizerroute" zu Posten 14 (hat sich nicht gelohnt) und die Route zum ersten Posten, auf der ich aus unerklärlichen Gründen Bestzeit lief. (erklärungen bitte an mich;-))

Nach einem Barbecue- Abendessen auf dem club-eigenen Gasgrill und einer seriösen Staffelteamsitzung stachen wir am Sonntag erneut in den ziemlich feuchten Wald. Mittlerweile hatte sich im Zielgelände eine währschafte Schlammpiste entwickelt.
Ich durfte für Kongsberg o-lag die Schlussstrecke im ersten Damenteam laufen.
Start der Damen; vorne rechts Ingjerd Myhre, unsere Startläuferin

Unser Ziel war es "to make our own race", was für mich nicht allzu schwierig war, da ich nach dem 1. Posten alleine lief.
Erneut gelang mir ein gutes Rennen, technisch gibt es nicht viel zu bemängeln, nur die Krämpfe in der Wade gegen Ende der 10km langen Strecke waren nicht sehr angenehm...
Karte Staffel
Auf den letzten Posten überholte mich das erste Verfolgertram der Herrenstaffel mit Matthias Merz und co.. Das war echt eindrücklich, mit welchem Tempo Mätthu durch den Schlamm lief, als sei es ein Golf-Räseli=D
Nur die richtigen OLZ-Fans und Spitzen-Anfeuerer fehlten im Zieleinlauf, sonst war es wirklich eine super Staffel. (die Kongsberger gaben sich schon Mühe, aber...;-))
Nun wünsche ich einen schönen Ostersonntag allerseits und viel Spass im OL-Lager!

Julia Gross: grün oder weiss

(16.3.10/9:23)

Grün passt zu Dänemark, das habe ich mir früher auch gedacht. Am vergangenen Wochenende herrschte diese Farbe jedoch nur auf der OL-Karte vor und bescherte uns anspruchsvolle Wettkämpfe, wobei der Boden sich noch in seinem weissen Kleid präsentierte.
Für einmal lagen die Farbprioritäten des OL-Läufers 180° verdreht. Man wünschte sich mehr grün und weniger weiss, am Boden, versteht sich...
Wobei ich also anmerken muss, dass feincoupierte, grüne Partien durchaus auch ihren Reiz haben. Es ist hohe Schule, dort die Richtung halten, das Relief sehen und den Posten finden zu können.
Diese Herausforderung nehme ich gerne an und bin froh, dass ich noch einige Trainings im grün-weissen Land absolvieren werde...;-)

Julia Gross: Hilsen fra Danmark

(4.3.10/13:32)

Hoi Schwiiiz!
Ich grüsse aus dem fernen Norden, aus Silkeborg auf dem dänischen Festland.
Für knapp sechs Wochen darf ich bei der Familie Bobach wohnen und mit Ida, der jüngsten Tochter trainieren.
Nach dem Trainingslager mit der Schweizer Juniorennati geht es direkt weiter nach Kongsberg in Norwegen wo ich nochmals vier Wochen bei einer OL-Familie Gast sein darf.
Es tönt also nach einem spannendem, ungewöhnlichem Frühling und das ist es auch!Gut, Frühling ist eher übertrieben. Heute Nacht schneite es nochmals und die einzigen Blumen weit und breit sind die Osterglocken auf dem Esszimmertisch;-) Aber spannend und ungewöhnlich waren meine ersten Tage hier in Silkeborg alleweil. Gestern Abend liefen Ida und ich einen kleinen Nacht-OL, nur 5 km, aber was für welche! Manchmal blieb mir nichts anderes übrig als mich im Schritttempo fortzubewegen und dies in topfebenem Gelände! Der harte, alte Schnee war wirklich beinahe nicht zu bezwingen.
Ganz nach dem Moto "was dich nicht umbringt, macht dich stark" kämpfte ich mich ins Ziel und war in Gedanken schon beim warmen Cheminee zuhause im Einfamilienhaus.
Mehr aus dem grünen Wikingerland später...

Lilly Gross: TOM 2009

(8.11.09/18:27)

Krönender Saison Abschluss

Chiara und ich sind schon x mal zusammen an der TOM und SOM gelaufen, schon mehrmals hätten wir es beinahe unter die ersten drei geschafft, aber noch nie ganz! Auch dieses Jahr sah es zu beginn nicht danach aus, ich löste meine Aufgabe nicht besonders gut und verlor wertvolle Zeit! Doch mit unserem super schnellen Schlussteil konnten wir nochmals Zeit gut machen. Gerade so, dass es am Schluss ganz knapp noch für den dritten Rang reichte! Es hat mich mega gefreut, dass ich mit meiner langjährigen Klub- Kollegin und mit meiner Kader- Kollegin Fabienne Haas auf das Podest steigen konnte!
Auch gefreut hat mich das unser gesamte Klub so gut abschnitt! Das ist doch ein super Saisonabschluss.

Bis bald am Chlaus OL!

Lilly

Sara Würmli: Zufriedenstellendes SM- Weekend

(14.9.09/21:17)

Hallo zusammen, ich melde mich auch wieder einmal..
Nachdem ich mit dem Nationalkader Anfangs September für 9 Tage in Trondheim im Trainingslager war, stand am letzten Wochenende mit der Sprint- und der Lang- SM ein weiterer Saisonhöhepunkt an.

Kurz noch etwas zum TL: Dieses stand ganz im Zeichen der nächsten WM, die ihren Hauptort in Trondheim selber haben wird. Wir konnten bereits vor einem Jahr Trondheimer Luft schnuppern und uns mit dem Gelände etwas vertraut machen. Dieses Mal absolvierten wir wiederum einige gute und für die WM auch relevante Trainings und konnten weitere Erfahrungen und Erkenntnisse über die Eigenheiten des Trondheimer Geländes sammeln. Nun weiss ich, an welchen Orten ich im kartentechnischen-, im physischen- und im mentalen Bereich arbeiten muss, um mich in knapp 11 Monaten möglichst gut für das WM- Team empfehlen zu können.

Kurz nach dem Trainingslager hiess es, sich die letzten drei Tage vor dem SM- Wochenende so gut wie möglich zu erholen. Rechtzeitig zum Sprinttag am Samstag fühlte sich mein Körper wieder einigermassen erholt an. Ich wusste aber auch, dass meine Kolleginnen vom Kader dasselbe Programm in den Beinen hatten. So stand ich zuversichtlich am Start und freute mich auf einen interessanten Sprint.
Unsere Bahn war dann nicht so sehr herausfordernd, wie ich es mir vorgestellt hatte. Im Ziel war ich technisch mit meinem Lauf zufrieden. Es wurde mir aber auch einmal mehr aufgezeigt, dass ich physisch noch zulegen muss, wenn ich national (und dementsprechend auch international) ganz vorne mitmischen will. Trotzdem stimmte mich dieser Lauf zuversichtlich für die Langdistanz- SM am Sonntag.
Mit der Musterlaufkarte versuchte ich mir vom Wald einen Eindruck zu machen und herauszufinden, wie z.B. die Dickichte und grünen Partien kartiert sind. Daraus ergab sich meine Taktik: das Grün möglichst zu umlaufen und mit klaren Attackpoints präzise die Posten anzulaufen. Leider gelang es mir nicht, jeden Posten sauber anzulaufen. Im Postenraum hatte ich einige kleinere Böge zu verzeichnen. Auch physisch war es von A bis Z einen Kampf für mich. Ich hatte das Gefühl, nicht vom Fleck zu kommen. Trotzdem war es ein solider Lauf auf dem sich aufbauen lässt.
Schlussendlich resultierte ein guter 8. Rang, mit dem ich zufrieden bin.
Dieses gute Wochenende wurde heute noch mit der Selektion für den Weltcupfinal in Zürich vom 26./27.09.09 belohnt.
Bis dann…:)

Julia Gross: Start in die Zukunft

(31.8.09/19:20)

Endlich, das Maturzeugnis gehört mir!
Als weiteren Höhepunkt in diesem Sommer konnte ich letzten Donnerstag mit der Maturfeier die Mittelschule endlich abschliessen. Nun stehen mir alle Türen, wie man so schön sagt, in Richtung Studium offen. Zuerst werde ich aber Morgen ein vier monatiges Praktikum im Verkauf in Angriff nehmen und hoffentlich das lange Stehen und Gehen auch als Schülerin gut überleben...
Für den Frühling 2010 plane ich einen Auslandaufenthalt in Dänemark.
So viel zu meinem Zwischenjahr, auf das ich mich schon eine ganze Weile freue.
Parallel zum Start in ein "neues Leben", startete mit dem Jugend-Cup Wochenende auch die Herbstsaison auf nationaler Ebene. Mir gelangen zufriedenstellende Läufe am Samstag an der Staffel wie auch sonntags im Einzellauf.
Zurück bleiben Erinnerungen an die freundschaftliche Stimmung in der traditionellen Jugendcup-Disco und einige Kratzer und blaue Flecken die ich mir im Wald eingehandelt habe.
Gespannt, was das Berufsleben so in sich hat und mit ungestilltem OL-Hunger freue ich mich auf die kommenden Kaderzusammenzüge und Wettkämpfe.
Viel Vergnügen und bis bald...

Sara Würmli: Missglückte Hauptprobe für das Euromeeting

(3.8.09/18:35)

Gestern Nachmittag fand in Schwyz die 1. Etappe der diesjährigen Swiss- O- Week, über die Sprintdistanz, statt. Als Kadermitglied wurde man für diesen Anlass eingeladen und bei einer Teilnahme sogar noch entschädigt. Für mich war schnell klar, dass ich diese Gelegenheit nutzen würde, um weiter Wettkampfpraxis zu erlangen. Auf der anderen Seite war es auch wieder eine Standortbestimmung meiner Form. Mitte bis Ende Juli war ich mit dem Zürcher Nachwuchskader 2.5 Wochen in Norwegen, genauer gesagt, je eine Woche in Halden und Drammen, im Trainingslager. Dort konnte ich sowohl Kartentechnisch wie auch physisch sehr gut trainieren, wobei die spassigen Stunden mit dem ganzen Team auch nicht zu kurz kamen.
Mit der Form war ich dann gestern auch gar nicht schlecht zufrieden. Ich hatte mich also auch gut vom 14-tägigen Krafttraining im Sumpf gut erholt. Der Einstieg ins Rennen gelang mir gut. Nachdem ich die grosse Karte endlich so gefaltet hatte, dass die ganze Bahn drauf war, was bei etwa Posten 3 der Fall war, konnte ich mich endlich voll und ganz auf mein Laufkonzept konzentrieren. Ich war dann auch von nun immer den berühmten einen Schritt voraus, mit welchem man im Sprint wertvolle Sekunden gewinnen kann. Das, wenn man vor dem Stempeln des Postens bereits zumindest die Weglaufrichtung, und noch besser auch schon die ganze Route, zum nächsten Posten kennt. Die zweite kräfteraubende Steigung war wohl etwas zu viel für mein Hirn, das da viel zu wenig Sauerstoff zugeführt bekam und mir prompt ein grober Fehler unterlief. Ich schnitt zu Posten 17 die Wiese hinauf, wo bereits einige Läufer das Gras zu einem kleinen Trampelpfad niedergedrückt hatten. Leider verlief dieser Pfad nicht so wie ich es mir vorgestellt hatte, auf dem Strich meiner Route, sondern etwas rechts. Danach kam der Parallelfehler, bei dem ich zu überhastet und unüberlegt handelte. Ich stiess auf die kleine Treppe kurz vor dem Posten 18. Als ich diesen sah war ich mir noch ziemlich sicher, dass es nicht meiner war, da mein nächster, also Posten 17, von einer hohen Mauer hätte abgeschirmt sein müssen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich jedoch die Kontrolle über der Karte bereits verloren gehabt und kehrte deshalb sicherheitshalber trotzdem zum falschen Posten (18) zurück. Wie üblich im Sprint hatte ich mir zwei Kontrollnummern gemerkt und jene des Postens 17 einfach vergessen. So dachte ich trotzdem beim Richtigen zu sein. Ich lief dann also weiter zu Posten 19 und da merkte ich den groben Fehler. Verärgert, aber immer noch sehr unsicher und etwas „blau“, steuerte ich dann den Posten 17 an. Da konnte ich mich glücklicherweise fangen und schliesslich noch eine gute Schlussphase hinlegen.
Im Ziel ärgerte ich mich sehr über dieses Blackout und dass ich vor allem nicht abgeklärt reagiert hatte, also ich merkte, dass etwas nicht mehr stimmte. Aber im Nachhinein ist dies immer einfach gesagt. Immerhin konnte ich mich über die restlichen Zwischenzeiten freuen und trotzdem noch ein positives Fazit aus diesem Lauf ziehen. Laufkarte
Nun freue ich mich sehr auf die kommenden drei internationalen Einsätze. Das Euromeeting www.swiss-o-week.ch findet vom nächsten Freitag bis Sonntag parallel zur Swiss- O- Week wie folgt statt:

Freitag 7. August: Mitteldistanz, Gibel
Samstag 8. August: Langdistanz, Chinzig-Seenalp
Sonntag 9. August: Staffel, Seelisberg

Ich hoffe einige von euch dort anzutreffen ;). Bis dahin wünsche ich euch noch viel Glück an den weiteren Etappen der SOW!

Julia Gross: JWOC zum 3.

(13.7.09/16:02)

Ich bin immer noch sprachlos...;-)
Gestern Abend ist das Schweizer-Team wieder zuhause angekommen, jedenfalls "physisch". Meine Gedanken weilen immer noch häufiger im Trentino als in der Richterswiler Gegenwart. Jänu, es sind schliesslich wunderschöne Erinnerungen.
Einige Erlebnisse meiner WM-Woche möchte ich euch später in einem Bericht weitergeben, den ich hoffentlich noch mit Fotos schmücken kann. Meine Kamera hatte leider nach zwei Tagen genug, die Batterien waren leer...
Meine Batterien jedoch sind noch lange nicht leer, auch wenn ich im Moment ziemlich müde bin! Eine Junioren-WM motiviert unvorstellbar und eine erfolgreiche schenkt Energie für mindestens ein Jahr;-)
Doch auch als Weltmeisterin hat man seine Pflichten. Ich sollte noch das elektronische Trainingstagebuch im Internet nachtragen und beende darum nun meinen Blogeintrag.
E gueti Ziit und merci tuusigmal fürs Mitfiebere, sDuumedrucke und de Empfang zLandquart!

Lilly Gross: EYOC 2009 in Serbien

(11.7.09/8:56)

Hallo zämä

Eigentlich wollte ich schon vor 3 Tagen hier etwas schreiben, besser gesagt ich habe es auch . Aber irgendetwas stimmte mit meiner Internetverbindung nicht und da war plötzlich alles weg!! Beim zweiten Versuch dasselbe! Nach 2 stündiger Arbeit hatte ich dann definitiv keine Lust mehr für einen dritten Versuch!

So nun aber zum EYOC!
Pam merci viel mal für den schönen Empfang im Flughafen. Die Blumen stehen auf meinem Schreibtisch und erinnern mich an die schöne Zeit in Serbien!
In Serbien hatte ich in dieser kurzen Zeit (5 Tage) 1000ende Eindrücke bekommen. Das Gelände war super und die Organisation topp! Die Stimmung in unserem Swiss Team war auch perfekt!
Besonders gefreut hatte mich das ich praktisch drei fehlerfreie Läufe zeigen konnte. (ausser in der Staffel suchte ich den 2. Posten 4 Minuten!) Der Krönende Abschluss war für mich den 6. Rang im Sprint! :)
Das Gelände forderte viel und ich merkte wie viel ich eigentlich schon kann aber eben auch noch nicht kann… :)
Darum freue ich mich jetzt riesig auf das zwei wöchige Trainingslager in Norwegen!
Heute um 16.00 geht’s in Zürich los!!
Nach einer Woche Trainingspause und Erholung, bin ich nun voll motiviert!
Danke viel Mal für all die Glückwünsche vor der EM und jetzt die Gratulationen nachher!

Nun drücke ich dem Schweizer Team an der Junioren WM nochmals ganz fest den Daumen und hoffe natürlich das sie nochmals voll zeigen können was sie drauf haben!

Auch noch möchte ich Sara für die Qualifikation am Euromeeting in Moutatal vom 08.-09. August gratulieren!

So nun muss ich aber noch fertig packen! Ich wünsche allen ganz einen schönen Sommer! Bis an der SOW :)




Karte Langdistanz
Karte Sprint

Julia Gross: JWOC zum 2.

(10.7.09/16:54)

Salüüü!
Es ist unglaublich und irgendwie will es noch nicht ganz in meinen Kopf... Zwei Diplome (und ein 15. Platz) hat mir die JWOC bis jetzt beschert!
Ich bin enorm zufreiden;-)
Heute ist es mir erneut gelungen, einen sauberen, ruhigen Lauf bis ins Ziel durchzuziehen, trotz einer kleinen Unsicherheit beim 1. Posten.
Besonders gefreut hab ich mich ob der Leistung des ganzen SUISSE-Teams. Wir haben heute wieder OL-Geschichte geschrieben und 5 von 12 Diplomen eingesackt! Ich darf meinen 5. Platz mit Bettina Aebi teilen, wir liefen die exakt selbe Zeit auch wenn wir etwa 1.5 h auseinander starteten. Das gibt natürlich ein doppeltes Fest;-)
So, nun steht die Erholung im Vordergrund, schliesslich wird es morgen noch mals richtig abgehn an der abschliessenden Staffel.
Zwei Zuschauerposten, einer kurz vor dem Ziel und ein langer Zieleinlauf versprechen Spannung pur für die spectators. Also weiterhin so fleissig Daumen drücken, Merci!!!!!

Tanja Frey: Guter Start

(7.7.09/19:09)

Sehr zufrieden bin ich mit meinen ersten richtigen wettkämpfen: beim weekend in feldkirch gelangen mir zwei gute läufe, an der 5er-staffel fühlte ich mich physisch zum ersten Mal ziemlich gut und am letzten sonntag reiste ich nach ravensburg, um dort einen trainingswettkampf zu laufen, welcher mir ebenfalls gut gelang. Auch mein Training lief bis letzte woche mehr oder weniger gut und die Vorfreude auf das kommende trainingslager mit dem zürcherkader war riesig. seit heute wird diese jedoch etwas getrübt...
nach einigen tagen mit schmerzen in den fersen, wurde heute eine schleimbeutelentzündung an beiden Füssen festgestellt.
da ich natürlich umbedingt im trainingslager wieder richtig rennen will, heisst es jetzt bis am samstag Physio, Cremen, Pflegen, Massieren, nicht belasten und hoffen.
ein trost bleibt doch: jetzt habe ich zeit, die JWOC-Rennen (Julia!) live mitzuverfolgen. dies ist jeweils spannender als jeder Krimi (und auch als die tour de france;). Mit den superleistungen von julia und den anderen schweizern macht es noch viel mehr spass...heja:)

Julia Gross: JWOC

(6.7.09/12:18)

Ich sitze in der Eingangshalle unseres Hotels hier in Primiero und versuche trotz der Nervosität die sich langsam zeigt, den Kaderblog mit neuen Informationen zu füttern.
Das JWOC-Team, also wir, sind nach einer laaangen Busfahrt heil im Trentino angekommen und haben bereits zwei Musterläufe absolviert. Das Gelände sieht vielversprechend aus, das Wetter weniger...
Für die morgige Langdistanz werden Odlos garantiert den Weg in den Rucksack finden!
Doch zuerst steht heute Nachmittag/Abend der Sprint auf dem Programm. Der Zufall wollte es so, dass ich als letzte Läuferin starten darf. Um 17.02 bitte Daumen drücken;-)
In fünf Minuten gibt es Mittagessen mit Salatbuffet, zwei Gängen, Dessert etc. Die ganze Prozedur dauerte gestern Abend gut 1.5 Stunden!
Gut, heute Mittag wird es etwas schneller gehen. Vor einem Wettkampf findet nicht alles was einem vorgesetzt wird auch den Weg in meinen Magen...
Voila, ich bin am Ende meines Lateins. Wenn jemand eine konkrete Frage hat, soll er sie doch kurzerhand im Forum stellen.
En schöne Namittag und liebi Grüess us Primiero

Sara Würmli: 5er- Staffel: Vorbereitung für die Testläufe vom 2.- 5.7.

(28.6.09/20:05)

Die 5er- Staffel von heute war für mich eine optimale Gelegenheit, um für die kommenden WM- Testläufe u.a. noch mehr Wettkampfpraxis zu erlangen. Ich konnte auch Selbstvertrauen tanken und läuferisch wie auch technisch eine Schritt vorwärts machen. Für das war die kurze 2. Strecke genau richtig, denn nächste Woche, an den vier Testläufen (2x Sprint-, Mittel- und Langdistanz), werde ich alle meine physischen und psychischen Kräfte brauchen. Bis dahin heisst es jetzt regenerieren (auch auf der Exkursion die vom Montag bis Dienstag Abend dauert) und so viel Kraft wie möglich tanken.

Das Programm der Testläufe sieht wie folgt aus:
Donnerstag 2. Juli: Vormittag, Sprint: Langenthal Ost; Nachmittag, Sprint: Lööliwald
Samstag 4. Juli: Mitteldistanz: Heisser Forst, Ravensburg (D)
Sonntag 5. Juli: Langdistanz: Heisser Forst, Ravensburg (D)

Julia Gross: Danke

(28.6.09/19:34)

Merci villmal für dGlückwünsch und sGschänkli!
Für eimal halt nöd im Zimmerberg- sondern im SUISSE-Dress
werded mir oises Beste gäh;-)
en schöne Abig!
Lilly und Julia

Lilly Gross: Selektion für Jugend EM in Serbien

(16.6.09/21:03)

Am 5. Juni kamen endlich die Selektionen für die Jugend EM in Serbien heraus. Ich habe mich natürlich sehr über das Resultat gefreut! Nun bin ich an den Vorbereitungen für mein erstes internationales Rennen. Letztes Wochenende hatten wir ein Vorbereitungstreffen mit dem ganzen Team. Dort erfuhren wir viele spannende Sachen...
Wir fliegen nach Belgrad :), man darf in Serbien nur Mineralwasser trinken, die Wettkämpfe finden alle in sehr anspruchsvollen Gelände zwischen 1500 und 1700m Höhe statt, man braucht einen Pass damit man einreisen darf...


das Programm wird wie folgt aussehen
Mittwoch 1. Juli Abflug
Donnerstag 2.Juli Musterlauf
Freitag 3. Juli Langdistanz
Samstag 4. Juli Staffel ich werde nicht im Swiss Team laufen können, dafür darf ich in einem Mix Team Erfahrungen sammeln)
Sonntag 5.Juli Sprint im Wald und im urbanen Gelände
Montag 6. Juli Heimflug

Wie ihr seht, habe ich ein sehr volles Programm während dieser Zeit, darum wird mir auch kaum Zeit bleiben, um hier etwas zu schreiben. Aber ich werde sicher noch von meinen ersten internationalen Erlebnissen berichten.

So, jetzt muss ich mich wieder meinen letzten Vorbereitungen widmen... schiesslich möchte ich natürlich ein möglichst gutes Resultat für die Schweiz und unseren Klub erkämpfen... ich werde mein Bestes geben! :)

Liebs Grüssli bis am nächste Wuchenend
Lilly

p.s hier findet ihr noch genauere Infos zur Jugend -EM 'www.eyoc2009.org'

EYOC Staffel Karte

Sara Würmli: Ich bin wieder zurück :)

(16.6.09/16:36)

Wahrscheinlich haben sich einige von euch gefragt, ob mich denn der Erdboden verschluckt hatte. Der Grund, dass ich mich bis jetzt an keinem einzigen OL Zimmerberg- Training oder Wettkampf habe blicken lassen, war einmal mehr eine Verletzung. Da diese Stressfaktur ersten Grades im Schienbein nun aber wieder vollständig ausgeheilt ist, möchte ich nicht mehr von der Vergangenheit sprechen, sondern zuversichtlich in die Zukunft blicken.
Am nächsten Wochenende steht ja bekanntlich einen Nationalen OL in der Sprintdistanz und die Mittel SM auf dem Programm. Dies bedeutet für mich zugleich auch, mein Comeback auf der nationalen Bühne (nachdem ich am letzten Sonntag am Bündner- Weekend die ersten Schritte mit der OL- Ausrüstung wagte und mir auch nicht allzu schlecht gelang) zu geben. Die Vorfreude ist riesig und die Vorbereitungen in vollem Gange. Mit den Erwartungen an mich selber muss ich noch etwas zurückhaltend sein, aber mit der richtigen Einstellung bin ich überzeugt, dass ich zwei zufrieden stellende Läufe zeigen kann.
Nun wünsche ich euch allen ebenfalls gute Vorbereitung und erfolgreiche Läufe!
Man sieht sich in Feldkirch…

Julia Gross: Vorbereitung=Vorfreude

(15.6.09/20:42)

Anfangs Juli geht es los! JWOC im Trentino (Italien)...
Doch bevor es (endlich) soweit ist, wird fleissig vorbereitet.
Kartenstudium, Gespräche mit dem persönlichen Betreuer und ein WM-Trainingslager sollen mich bereit für die fünf Wettkämpfe im Nachbarland machen.
Bei diesen Beschäftigungen kommt schon "zünftig" Vorfreude auf, man schaue sich nur mal diese Karte an.
Download Karte Long

Auf www.jwoc2009.it sind weitere Karten und Fotos zu sehen.
Viel Vergnügen!

Tanja Frey: In der Waschanlage

(13.6.09/10:58)

Es ist Donnerstag, 7.00 Uhr, der Wecker klingelte. Auf meinem Plan stand am morgen ein Krafttraining und am Abend ein Dauerlauf. Doch als ich die schweren Regentropfen an mein fenster prasseln hörte, konnte ich nicht widerstehen und entschloss mich zur Planänderung. Kurz darauf waren die Schuhe geschnürt und den Pulsgurt angelegt. Leider hatte es inzwischen aufgehört zu regnen und so rannte ich trockenen Fusses los und es war herrlich, durch den frischen Morgen zu laufen. Der Sihl entlang, dann einem Holzschlaggebiet ausweichen, auf die Gattikerhöhe. Kaum hatte ich das Gebiet des Landforst betreten, hörte ich ein fernes Grollen. Und plötzlich platschten riesige Regentropfen vom Himmel; immer mehr und immer nässer. Es regnete wie ich es noch selten erlebt habe (und ja, ich war am tessiner-wochenende vor einer woche!). Das Wasser erhöhte den Spassfaktor des Trainings extrem und ich hüpfte mit grossem Grinsen und nass bis auf die Unterwäsche um den Waldweiher.
Als ich den Wald verliess, hörte der Regen wieder auf und es begann zu winden. Es luftete ziemlich stark, sodass es empfindlich kühl wurde, doch wirkte der Wind als Lufttrockner für Kleider und Haar. In den letzten 20 Minuten kam dann noch die Sonne und ein Regenbogen.

Kurz zusammengefasst, ich kam mir vor, wie ein Auto in der Waschanlage:-)

Zwei Stunden später sass ich, immernoch mit einem verzückten Lächeln im Gesicht, in der Schule.

Dieses Training bewies wieder einmal:

1) Im Regen rennen ist geil!
2) nichtOL-Läufer werden punkt 1 nie verstehen
3) trainieren am Morgen gibt gute Laune für den ganzen Tag

bis bald!