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Hitzeschlacht mit Start und Ziel in der Bratpfanne (01.07.19/..)

Bei grosser Hitze fand am Sonntag, 30. Juni in der Nähe von Hunzenschwil (AG) die Schweizer Meisterschaft im Staffel-OL statt. Gemäss dem Veranstalter ging die Veranstaltung aber ohne Zwischenfälle über die Bühne. Verschiedene Teams der OL Zimmerberg erkämpften sich einen Podestplatz.

«Am härtesten war das Ein- und Auslaufen ausserhalb des Waldes in der Wettkampfarena», fand die frisch gebackene Vize Schweizer Meisterin Lilly Gross nach dem anspruchsvollen Wettkampf. Als Startläuferin des Zimmerberg Elite-Teams behielt sie einen kühlen Kopf und zeigte auf der ersten Strecke, dass sie das Handwerk mit Karte und Kompass nach wie vor beherrscht, obschon sie nur noch selten Orientierungsläufe bestreitet. Dank ihrer läuferischen Qualitäten gelang es der mittleren der drei Gross-Schwestern den Abstand auf die Spitze im Rahmen zu halten. Mit gut vier Minuten Rückstand auf die Nationalkaderläuferin Martina Ruch und knapp hinter Ines Merz übergab Gross als dritte an ihre ältere Schwester Julia Jakob.

Die amtierende Europa- und Weltmeisterin in dieser Disziplin zeigte einmal mehr einen ausgezeichneten Staffellauf. Mit einer beeindruckenden Aufholjagd gelang es Jakob beinahe den ganzen Rückstand auf das führende Team OL Norska 1 wieder aufzuholen. Nur gut dreissig Sekunden hinter ihrer Kaderkollegin Sarina Jenzer schickte Julia Jakob ihre Schwester Paula auf die Schlussstrecke. Sabine Hauswirth, die für Norska 1 die Schlusstrecke bestritt, erzählte nach dem Lauf: «Ich sah vor meinem Start Julia aus dem Wald spurten. Da wusste ich, dass mein Vorsprung auf Paula gering war. Als mir noch Fehler unterliefen, befürchtete ich, sie werde mich bald einholen». Natürlich wollte die Richterswilerin ihrerseits die Lücke zur führenden Läuferin so rasch als möglich schliessen, doch prompt unterlief ihr gleich zu Beginn des Rennens ein zeitraubender Fehler. Mit gut vier Minuten Rückstand lief Gross schliesslich als Zweite über die Ziellinie.

Überraschende Medaillen für zwei weitere Zimmerberg-Teams
Mit Dominik Badertscher (Langnau), Giulia Borner (Adliswil) und Dani Rohr (Gattikon) beteiligte sich in der Kategorie Herren A kurz ein Mixed-Team aus dem Sihltal an der Staffel-SM. Startläufer Badertscher kehrte als achter aus dem Wald zurück und übergab an Giulia Borner, die mit der siebtbesten Abschnittszeit überraschte. In der Folge gelang es dem entfesselten Dani Rohr einige Konkurrenten zu überholen. Im langen Zieleinlauf schob er sich gar noch am Schlussläufer des Teams OLG Basel / OLG St.Gallen / Appenzell vorbei. So sicherte er seinem Team den zweiten Rang.

Zusammen mit Alina Fadel (OLG Biberist) bildeten die beiden Zimmerberg-Läuferinnen Lena Gasser und Anna Rettich in der Kategorie der Frauen bis 16 Jahre ein Team. Mit einem deutlichen Rückstand auf das vermeintlich drittklassierte Team der OLG Suhr / OLG Rymenzburg liefen sie als vierte ein. Weil diesem Team aber ein Posten fehlte, erbten die Zimmerberglerinnen die Bronze-Medaille.


Skurriler Sieg für Seniorinnen
Nur zwei Mannschaften bestritten das Rennen der Seniorinnen. Das Zimmerberg Team mit Silvia Baumann, Regina Neukom und Arlette Piguet hatte also grosse Chancen auf einen Podestplatz. Weil sie wegen eines fehlenden Postens auch schon nicht klassiert wurden, nahm sich das Trio vor, sehr sorgfältig die Kontrollen zu quittieren. Zwar absolvierten ihre einzigen Konkurrentinnen den Parcours deutlich schneller, doch diesmal passierte ihnen genau jenes Missgeschick, das die Zimmerberglerinnen bewusst verhindern wollten, und so durften schliesslich Baumann, Neukom und Piguet auf das oberste Treppchen steigen.

MG