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90 OL-Posten im Zentrum von Wädenswil (06.05.18/..)

Bei schönen Wetter erwarten die Organisatoren des Vereins OL Zimmerberg am Sonntag, 27. Mai knapp tausend Läuferinnen und Läufer am Wettkampf in Wädenswil. Erstmals findet an einem Zimmerberg OL nach dem Sprint-Einzellauf noch eine Sprintstaffel statt.

Nur Arlette Piguet, Marc Bitterli und Hansjörg Gasser, die sich für diesen Wettkampf als Bahnleger beziehungsweise als Kontrolleur zur Verfügung gestellt haben, wissen ganz genau, wo die neunzig OL-Posten im Zentrum von Wädenswil stehen werden.
Sorgfältig wählten sie geeignete Postenstandorte aus, schauten sich diese im Gelände an, überlegten wie die Posten am jeweiligen Standort befestigt werden können und fotografierten schliesslich einen Musterposten. In einem mehrseitigen Dossier werden sämtliche Postenstandorte akribisch genau dokumentiert. Mit Hilfe dieses Dossiers werden am 27. Mai die Postensetzer die rotweissen Kontrollen exakt an den vorgesehenen Orten platzieren.

Niemand wird alle 90 Posten in Wädenswil anlaufen.
Das Bahnlegerteam Piguet - Bitterli hatte die Aufgabe für die 43 verschiedenen Kategorien stufengerechte Parcours vorzubereiten. Je nach Leistungsfähigkeit werden die Läuferinnen und Läufer auf ihrem Kurs durch Wädenswil zwischen fünfzehn und zwanzig Posten anlaufen und dabei zwischen 1.3 und 3.3 Kilometer zurücklegen. Dabei gab es für die beiden Bahnleger in der Vorbereitung einige Hürden zu bewältigen. «Die Sicherheit der Teilnehmenden hat bei einer solchen Veranstaltung natürlich höchste Priorität», erklärt Piguet, die selber eine sehr erfahrene OL-Läuferin ist. «Wir versuchten die Parcours in Wädenswil so zu legen, dass möglichst wenige grosse Strassen überquert werden müssen». Mit Marc Bitterli, einem ETH-Studenten im 3. Semester, stand Piguet ein kreativer Querdenker zur Seite. «Uns beiden fehlte aber die Erfahrung beim Bahnlegen», gibt Piguet unumwunden zu und fügt an: « Ab und zu waren wir echt froh um die reiche Erfahrung von Hansjörg Gasser, der uns als Kontrolleur unterstützte. Er war sozusagen das Gewissen unseres Teams. So machte uns der Kontrolleur zum Beispiel darauf aufmerksam, dass wir die Parcours der Kinder noch einfacher gestalten müssen, als dies ursprünglich geplant war».

Staffel als neue Herausforderung
Erstmals wird am Sonntagnachmittag, 27.5. nach dem Einzellauf am Morgen in Wädenswil eine Sprintstaffel stattfinden. Diese noch junge OL-Disziplin verspricht einiges an Spannung. Wie bei Titelkämpfen werden in Wädenswil jeweils Viererteams bestehend aus zwei Frauen und zwei Männern antreten. Gemäss dem Wädenswiler Jan Hug, der für die Organisation dieser Staffel verantwortlich ist, werden teilweise die gleichen Posten wie beim Einzellauf benützt. Dazu führen aber die Staffelparcours in ein Wädenswiler Quartier, das am Morgen nicht berührt wird.
Start und Ziel für den Staffellauf befinden sich auf dem Eidmattareal. «Ich musste beim Festlegen der Laufanlage aufpassen, dass sich die Staffelläuferinnen und Staffelläufer mit den Zuschauern in der Festbeiz nicht in die Quere kommen», schmunzelt Hug. «Jetzt bin ich gespannt, wie viele Teams sich tatsächlich für unsere Staffel-Premiere in Wädenswil einschreiben werden».