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OL-Abenteuer auf der Rigi (27.10.17/cm)

Wir OL-LäuferInnen sind uns ja einiges gewohnt. Aber was am vergangenen Sonntag, 22. Oktober beim Nationalen OL auf der Rigi vor sich ging, war, zumindest während einigen Minuten, über der Grenze des Erträglichen. Dass es Ende Oktober auf 1500 Meter Schnee geben kann, wissen die Meisten. Dass für den vergangenen Sonntag Schnee auf dieser Höhe angesagt war, auch.

So bewaffneten sich die einigermassen Vernünftigen unter den Spätstartenden mit Utensilien wie Thermowäsche, Kappe und Handschuhen, um möglichem Wetterunbill zu trotzen und so gut wie möglich passiven Widerstand zu leisten.
Beim Ankunft im Wettkampfzentrum auf Rigi-Staffel gegen 11 Uhr, war das Kampfgelände zwischen Rigi Kulm und Rigi Kaltbad noch ganz gut überschaubar und teilweise war sogar die Sonne sichtbar.
Doch alsbald begannen die Wettergötter für die Spätstartenden alles intensiv zu benebeln und mit starkem Wind sowie Schneefall den Wettkämpferinnen und Wettkämpfern einzuheizen.
Beim Start kurz vor 12.30 unterhalb des Rigi Kulms betrug die Sichtweite im Nebel keine ca. 15 Meter.
Ok, nicht gerade angenehm, aber noch kein Grund, die Flinte ins Korn zu werfen und weiterhin auf Postenjagd zu gehen.
Etwas später wurden wir dann aber mit waagrechtem Graupelschauer ins Visier genommen. Selbst den abgehärtesten OL-Kämpferinnen und Kämpfer tat das im Gesicht weh.
Denn schliesslich hat kaum jemand mehr eine Roger-Staub-Mütze und zieht sie schon gar nicht für die Teilnahme an einem OL in Betracht.
Ganz hart traf es aber die Kurzhosigen, Kurzärmligen, Kappen- und Handschuhelosen, womöglich mit Glatze, also schutzlos dem Graupelschauer ausgeliefert, ohne jeden Aufprallschutz. Da waren wir Bemützten und Behandschuhten also noch glücklich.
Nun, der Schnee, Nebel und Wind verzog sich für eine Atempause und so erwies sich der Rigi wieder als das, wofür er in OL-Kreisen bekannt ist: Ein spannendes, schönes Gelände, zwar mit Wegen und Strassen durchsetzt, aber eben auch sehr abwechslungsreich mit Wies- und Waldland, mit schönen Hängen und felsigen Partien.
Da das Gelände auch ziemlich morastig war, erwies sich eine rudimentäre Reinigung von OL-Hosen und OL-Schuhen im Bach gleich beim Ziel auf Rigi Kaltbad als keine schlechte Idee, der eiskalten Nässe zum Trotz.
Zurück im Wettkampfzentrum beglückten uns die erwähnten Wettergötter dann wieder mit Schnee und Kälte. Doch diesmal liessen wir uns nicht irritieren und verliessen das Quartier zwecks Rückzug mit der Rigi-Bahn Richtung Arth-Goldau ohne weitere Verluste.