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Team-SM: Erfolge für OL Zimmerberg (08.11.16/mg)

An der Schweizer Meisterschaft im Team-OL, die am Sonntag bei Rheinfelden ausgetragen wurde, standen insgesamt zehn Mitglieder des Vereins OL Zimmerberg auf dem Podest. Die Gross-Schwestern mussten sich mit dem vierten Rang zufrieden geben.

Zuoberst auf dem Podest durften sich die drei Seniorinnen Arlette Piguet (Zürich, Regina Neukom (Adliswil) und Silvia Baumann (Horgen) an der Siegerehrung aufstellen. „Wir versuchten unsere persönlichen Stärken auszunützen“, fasste Piguet die Taktik des siegreichen Seniorinnenteams zusammen und lobte gleichzeitig die gute Teamarbeit. „Weil ich derzeit die stärkste Läuferin des Trios bin, lief ich auch die längsten Abschnitte. Wir hatten heute zwar die eine oder andere Unsicherheit, aber die hatten offenbar auch die anderen Teams und letztlich braucht es einfach ein bisschen Glück“.
Ebenfalls als Sieger kehrte Michael Felder (Au) nach Hause zurück. Er gewann zusammen mit Reto Egger (Rafzerfeld) und Andrin Wey (Zürich) das anforderungsreiche Rennen der Kategorie Männer bis 18 Jahre. Der Ausgang dieses Rennens war äusserst knapp, klassierten sich doch die ersten drei Teams nach einer Stunde Laufzeit innerhalb von zehn Sekunden.

Medaille hängt jetzt neben dem Bett
Den zweiten Platz in der Kategorie der jüngsten Knaben erkämpften sich die Brüder Lukas und Manuel Gasser, die zusammen mit ihrem Klubkollegen Aaron Hiestand den Wettkampf bestritten. Obwohl sich die Läufer an der Team-OL-Meisterschaft aufteilen dürfen, entschied sich das Trio, den ganzen Parcours mehr oder weniger gemeinsam zu absolvieren. Teamleader Lukas las die Karte und lief die Posten an, während die beiden jüngeren Mannschaftsmitglieder auf der Strasse auf ihn warteten und sich dabei ein bisschen erholen konnten. Beim vorletzten Posten lag das Zimmerberg-Team noch leicht in Führung, wurde dann aber auf dem letzten Abschnitt noch überholt. „Ich erwischte zum letzten Posten den falschen Weg. Der führte zwar auch zum Ziel, aber es war klar die längere Route“, erklärte Lukas Gasser. Er trauert aber nicht dem verpassten Sieg nach, sondern freut sich über die gewonnene Silbermedaille. Sein jüngerer Bruder Manuel, der in Rheinfelden seine erste Meisterschaftsmedaille entgegen nehmen durfte, verriet: „Diese Medaille werde ich neben meinem Bett aufhängen“.
Auch die beiden Schwestern Andrina und Bigna Hotz aus Einsiedeln, die mit der Zugerin Mirja Huber unterwegs waren, blieben während des ganzen Rennes beieinander. Dies ist weiter nicht verwunderlich, denn nur die zehnjährige Andrina kann sich schon sicher mit der OL-Karte in einem fremden Wald orientieren. Die beiden jüngeren Mitläuferinnen liefen abwechslungsweise mit dem Badge zu den Posten, wenn diese in Sichtweite waren. Obwohl der Parcours mit 4.4 Leistungskilometer für die noch jungen Mädchen ungewohnt lang war, schaffte es das flinke Trio, das Tempo bis zum Schluss hochzuhalten. Ihre Leistung wurde schliesslich mit dem dritten Rang in der Kategorie der Mädchen bis 10 Jahre belohnt.

Nur „Leder“ für die Gross-Schwestern
In diesem Jahr gewannen Julia, Lilly und Paula Gross zum dritten Mal die Schweizer Meisterschaft im Staffel-OL. Der Titel der Schweizer Meisterinnen im Team OL fehlte den drei jungen Frauen aber noch in ihrem Palmarès. Zum ersten Mal wurde die Mannschaftsmeisterschaft mit einem Massenstart gestartet. Weil sich die Läuferinnen anschliessend wie üblich aufteilen durften und nur ein paar wenige
Kontrollpunkte gemeinsam anlaufen mussten, entwickelte sich ein sehr schnelles und taktisch anspruchsvolles Rennen. Das Zimmerberg Elite-Team erwischte nicht den besten Tag und musste den Traum vom Team-SM-Titel schon bald begraben. Lilly, die mittlere der drei Gross-Schwestern, brachte es auf den Punkt: „Heute waren drei Teams einfach besser als wir“.