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Zimmerbergerinnen feiern Erfolge an der Staffel-SM (02.07.15/mg)

An der Schweizer Meisterschaft im Staffel-OL (SOM), die am Sonntag, 29.6. bei St-Georges (VD) stattfand, siegten in drei Kategorien Frauenteams mit Mitgliedern der OL Zimmerberg.

Es schien, als strahlten die drei Gross-Schwestern an diesem herrlichen Sommersonntag mit der Sonne um die Wette. Einen Grund zum Strahlen hatten sie allemal. Denn drei Jahre nach ihrem überraschenden Sieg an der Staffel-Meisterschaft im Engadin, schafften es Julia, Lilly und Paula Gross erneut, den SM-Titel im Staffel-OL in die Region Zimmerberg zu holen. Auf der Startstrecke gelang Lilly, der mittleren der drei Gross-Schwestern, eine solide Leistung. Als sechste Läuferin und mit einem Rückstand von vier Minuten schickte sie ihre jüngere Schwester Paula ins Rennen. Diese lief im schwierigen Juragelände auf ihrem Abschnitt die Bestzeit und verkürzte den Rückstand auf das Spitzenteam auf dreissig Sekunden. Damit war das Rennen wieder völlig offen. Julia Gross schloss als Schlussläuferin rasch zur führenden Rahel Friedrich auf, überholte diese und sicherte schliesslich ihrem Team mit fast zehn Minuten Vorsprung den begehrten SM-Titel.

Sara Würmli als Matchwinnerin in der Kategorie Damen A kurz
In der Kategorie Damen A kurz beendete Startläuferin Laura Borner (Adliswil) ihren Lauf mit rund zehn Minuten Rückstand auf dem siebten Rang. Ihre Teamkollegin Serafina Hatt (Zürich) realisierte auf dem zweiten Abschnitt ebenfalls die siebtbeste Laufzeit und verlor dabei weitere Zeit auf die Spitze des Feldes. Entsprechend schwierig war die Ausgangslage für die Schlussläuferin Sara Würmli. Doch der Thalwilerin gelang im anspruchsvollen Jura-Gelände eine ausgezeichnete Leistung. Mit einem fast fehlerfreien Lauf und einer klaren Abschnittsbestzeit rollte sie das Feld buchstäblich von hinten auf, holte alle vor ihr gestarteten Läuferinnen ein und schaffte es sogar, den beträchtlichen Rückstand in einen knappen Vorsprung von fünfzehn Sekunden umzuwandeln.

Seniorinnen gewinnen mit Ersatzläuferin
Pech hatte die Horgnerin Silvia Baumann. Eigentlich wollte sie mit ihren Klubkolleginnen Regina Neukom und Arlette Piguet die Staffel-SM bestreiten. Doch am dritten nationalen OL, der tags zuvor im Nachbarwald ausgetragen wurde, verletzte sie sich am Knie. Glücklicherweise schaffte sie es, mit Lotti Spalinger, einer ehemaligen Eliteläuferin, einen guten Ersatz zu finden.
Nach ihrem Sieg am dritten nationalen OL gelang Regina Neukom an der SOM gleich nochmals ein ausgezeichneter Lauf. Keine andere Startläuferin in ihrer Kategorie war schneller als die Adliswilerin. Lotti Spalinger bewies auf dem zweiten Abschnitt, dass sie keineswegs eine Verlegenheitslösung war. Auch sie lief Abschnittsbestzeit und konnte somit Schlussläuferin Arlette Piguet mit einem beruhigenden Vorsprung in den Wald schicken. Ihr gelang kein überzeugender Wettkampf. Bei einigen Suchaktionen büsste sie viel Zeit ein. Doch schliesslich überquerte sie die Ziellinie als erste Seniorin mit einem noch immer komfortablen Vorsprung von über zwanzig Minuten.