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Julia Gross: 11. Rang beim WM-Debüt (07.07.14/mg)

Am Samstag, 5.7. wurde mit dem Sprint in Venedig die OL-WM 2014 eröffnet. Bei ihrem ersten Einsatz an einer Elite-WM verpasste die Richterswilerin einen Topten-Platz nur knapp.

Der Start ins WM-Abenteuer begann für Gross vielversprechend. Auf der Insel Burano, etwa fünfzig Schiffminuten nördlich von Venedig, musste sie am Samstagmorgen in der Qualifikation ihr Können ein erstes Mal unter Beweis stellen. Das Feld der 95 Läuferinnen wurde für den Qualifikationslauf in drei Gruppen aufgeteilt, die einen sehr ähnlichen Parcours zu absolvieren hatten. Die schnellsten fünfzehn Läuferinnen aus jeder Gruppe durften dann am Nachmittag in Venedig den Final bestreiten. Gross schaffte die Qualifikationshürde souverän. Mit 15 Sekunden Rückstand auf die Siegerin lief sie die viertbeste Zeit in ihrer Gruppe. Natürlich freute sie sich auf den Final in der Lagunenstadt, die unter den OL-Läufern eine Art Kultstatus geniesst.

Topten-Klassierung wäre möglich gewesen
Schon kurz nach dem Start unterlief der Zimmerberglerin aber bereits ein verhängnisvoller Fehler. In der Hitze des Gefechtes verpasste sie einen kleinen Durchgang und lief zuerst in eine falsche Gasse. Bis sie das Missgeschick realsiert hatte, verstrichen wertvolle Sekunden. „Dieser Fehler kostete mich rund dreissig Sekunden“, ärgerte sich Gross gleich nach dem Zieleinlauf. Mit dem Fehler verlor sie nicht nur eine halbe Minute Zeit, er hatte auch Auswirkungen auf ihre Motivation. „Meine Familie feuerte mich bei der Zielpassage und beim Zieleinlauf zwar lautstark an, doch ich vermochte einfach nicht mehr zuzusetzen“, schilderte die WM-Debütantin die schwierige Situation. Später stellte sie dann sachlich fest: „Mit dem elften Rang kann ich angesichts des groben Fehlers zufrieden sein, nicht aber mit meinem Lauf und meiner Laufzeit. Heute wäre eine Topten-Klassierung möglich gewesen“. Diese Einschätzung trifft wohl zu. Doch im Gegensatz zum Sprint an der Europameisterschaft in Portugal, wo Gross in diesem Jahr mit einer Sekunden Vorsprung Bronze gewann, fehlte ihr am WM-Sprint in Venedig das Quäntchen Wettkampfglück.