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Lilly Gross: Zum Abschied nochmals ein Titel (22.09.13/..)

An der Einzelmeisterschaft über die Mitteldistanz holte sich die Richterswilerin Lilly Gross am vergangenen Sonntag den dritten Titel in diesem Jahr. Auch ihre Schwester Paula und die Horgnerin Silvia Baumann kehrten als Siegerinnen aus dem Emmental an den Zürichsee zurück.

Anfangs Oktober wird Lilly Gross für zwei Monate nach Oxford (GB) verreisen. Deshalb war ihr Auftritt an der Mitteldistanzmeisterschaft so etwas wie eine Abschiedsvorstellung in der Kategorie Juniorinnen. Kurz nach ihrem Rennen wirkte Gross noch verunsichert, denn ihr letzter Lauf als Juniorin gelang ihr nicht nach Wunsch. Sie berichtete von einem ärgerlichen Fehler gleich nach dem Start, als sie in der Hitze des Gefechtes einen falschen Weg erwischte. Zum Glück realisierte Gross das Missgeschick rasch und schaffte es, den Zeitverlust im Rahmen zu halten. Gegen den Schluss entschied sie sich für eine direkte Route quer durch den Wald, wurde aber von einem Dornenfeld gestoppt. Auch in dieser brenzligen Situation behielt sie kühles Blut, nahm einen kleinen Umweg in Kauf und fand den nächsten Posten auf Anhieb. Nach rund einer Stunde bangen Wartens, stand das Schlussresultat fest. Gross hatte an der vierten Einzelmeisterschaft in diesem Jahr zum dritten Mal Gold geholt; nur an der Sprintmeisterschaft hatte sie den Titel der Juniorenmeisterin um siebzehn Sekunden verpasst.

Riesige Erleichterung bei Paula Gross
Während Lilly Gross in dieser Saison von einem Erfolg zum nächsten eilte, musste ihre jüngere Schwester Paula nach den Sommerferien gleich mehrere Misserfolge verkraften. Eine Trendwende zeichnete sich vor Wochenfrist ab, als sie an einem regionalen OL im Tessin in der Hauptkategorie der Frauen siegte. „Ich wollte heute bewusst an positive Erlebnisse denken und stellte mir vor, wie ich vor einem Jahr die Mitteldistanzmeisterschaft im Tessin gewonnen hatte“, beschrieb Gross ihre mentale Vorbereitung auf den Wettkampf. Tatsächlich glückte der Richterswilerin endlich wieder einmal ein ausgezeichneter Wettkampf. Mit einer Minute Vorsprung siegte sie in der Kategorie der Frauen bis 18 Jahre vor der Favoritin Sandrine Müller. „Ich kann es noch kaum glauben. Jetzt habe ich in diesem Jahr doch noch einen Titel geholt. Mir kamen die Tränen, als ich das realisierte“, freute sich die glückliche Zimmerberglerin nach dem überraschenden Sieg.

Podestplätze für Baumann, Rohr und Hotz
Auch die Horgner Seniorin Silvia Baumann durfte sich am Sonntag als Siegerin feiern lassen. Sie gewann das Rennen der Damen über 60 Jahre. „Wahrscheinlich war ich nicht wirklich schnell unterwegs, aber ich machte keine Fehler“, erklärte Baumann ihr Erfolgsrezept. Daniel Rohr aus Gattikon wollte in erster Linie schneller als seine beiden Klubkollegen Raphael Neukom (Thalwil) und Jan Hug (Wädenswil) sein. Dies gelang ihm auf überzeugende Art. Sein Effort brachte ihm in der Kategorie Herren A mittel sogar den zweiten Rang ein. Ebenfalls den zweiten Rang erreichte Markus Hotz aus Einsiedeln in der Kategorie der Männer über 40 Jahre.
Nur knapp verpassten folgende Mitglieder der OL Zimmerberg einen Platz unter den ersten drei ihrer Kategorie: Arlette Piguet (4. Damen über 55 Jahre), Florian Attinger (5. Herren bis 16 Jahre) und Regina Neukom (5. Damen über 50 Jahre).