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Horgen wird überschwemmt von Orientierungsläufern (03.06.13/eh)

Was Petrus mit seinem Dauerregen der letzten Tage zum Glück nicht schaffte, gelang den Mitgliedern der OL Zimmerberg am letzten Sonntag perfekt. Dank ihrem grossen Einsatz wurde der Bezirkshauptort für einige Stunden von Orientierungsläuferinnen und -läufern überschwemmt und in eine friedliche Sportstätte verwandelt. Knapp 600 Teilnehmer wurden in Horgen am 5. Zimmerberg OL gezählt.

Für einmal lag der Fokus der regionalen Orientierungsläufer der OL Zimmerberg (OLZ) nicht ausschliesslich darin, möglichst schnell ihre Posten anzulaufen, sondern einen gelungenen Sportanlass auf die Beine zu stellen. Karten zeichnen, Bahnen legen, Posten setzen, für Garderoben und Verpflegung sorgen und was an Arbeiten noch alles anfällt: über 80 freiwillige Helferinnen und Helfer der OLZ sorgten dafür, dass dieser Sonntag noch lange in guter Erinnerung bleiben wird. Viele Läuferinnen und Läufer haben den unscheinbaren Ort am Zürichsee als interessantes, farbiges Dorf kennengelernt; ein Dorf mit ungezählten Wegen und Durchgängen, mit verwinkelten Häusern und Gassen, mit vielen Treppen, langen Passerellen und überraschenden Aussichtspunkten. Der See, das trockene Wetter und die zum Verweilen einladende Festbeiz im Wettkampfzentrum bei der Schulanlage Berghalden trugen das ihre dazu bei.

Dorf-OL ist etwas Besonderes
Seit einigen Jahren finden Orientierungsläufe auch in Dörfern und Städten statt. Während der Setzzeit der Rehe im Mai und anfangs Juni wird dieser Sport bei uns nicht im Wald ausgeübt. Dies ist für alle Beteiligten eine zusätzliche Herausforderung. Für die Organisatoren, weil sie die Posten nicht einfach in die Erde stecken können wie im Wald. Sie müssen bei jedem Standort eine eigene Lösung finden. Am einen Ort braucht es einen Backstein, beim zweiten einen Kabelbinder und manchmal sogar ein Holzgestell, damit der Posten sicher steht. Die Läufer sind gefordert, weil Strassen, Häuser, Mauern und private Gärten die Routenwahl viel mehr beeinflussen, als die Vegetationsdichte oder das Relief, wie das im Wald üblich ist. So ist in den letzten Jahren beinahe eine neue Sportart entstanden, die schon manches Dorf friedlich und farbenfroh “überschwemmt” hat.

31 Mitglieder der OL Zimmerberg liessen es sich nicht nehmen, trotz Zusatzbelastung am Wettkampf mitzumachen und 5 von ihnen schafften es sogar aufs Podest. Giulia Borner aus Adliswil gewann das Rennen in der Kategorie Damen 18 überlegen, je einen 2. Rang erreichten Lena Mathys (Zürich) in der Kategorie Damen 16 und Noldi Schneider (Zürich) in der Kategorie Offen lang. Regula Bernhard (Hirzel) bei den Damen A lang sowie Roland Macciacchini (Rüschlikon) bei den Herren 70 belegten je den dritten Schlussrang.